Angebote zu "Volk" (16 Treffer)

Kategorien

Shops

Weitschat, M: Die Varusschlacht als Gründungser...
27,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wo find' ich es, dies Deutschland, von dem du sprichst, und wo liegt es?' In Heinrich von Kleists Werk Katechismus der Deutschen von 1809 stellt der Inquisitor diese rhetorische Frage, die darauf hinzuweisen versucht, dass Deutschland sich auf der Suche nach seinem Ursprung und seiner Identität befindet. Anlässlich des 2000-jährigen Jubiläums der Hermannsschlacht sind die Problematik der Lokalisierung und der Streit unter den Verfechtern der möglichen Schauplätze zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. [...] Der Bildhauer Ernst von Bandel entwarf Mitte des 19. Jahrhunderts jenes Denkmal, das als Warnung an Frankreich Richtung Westen blickt. Nach der Gründung des Deutschen Reiches wurde der Bau vollendet und die Suche nach deutscher Identität im 19. Jahrhundert vorerst befriedigt. [...] Sowohl unter [...] politischen Aspekten als auch in literarischer Form spielte Arminius lange die Rolle der verkörperten deutschen Identität. Der preussische Dramatiker Ernst von Wildenbruch besang Hermann als deutschen Helden in der Not, auch Kleists Hermannsschlacht präsentiert den sich übermächtig erscheinenden Feinden entgegenstellenden Einer Germaniens. Die Frage nach der Rechtfertigung der politisch motivierten Auslegungen von historischen Ereignissen, in diesem Fall der Varusschlacht als Grundstein bzw. Beispiel einer deutschen Nation, wird dadurch aufgeworfen. Die Siegesgewissheit sowohl in der Rede Wilhelms II. an das deutsche Volk als auch in den Theaterinszenierungen, Liedern, Mythen, Gedichten und im Kontext der Aufführungen gibt den Anlass, um nach Gründen und Motiven zu forschen, die gerade für die Wahl der Ereignisse um und mit Arminius als Symbol für die Geschlossenheit des deutschen Volkes sprechen. Aus diesen Überlegungen ergeben sich zwei Fragen, denen in dieser Arbeit nachgegangen werden soll. Erstens, inwiefern und in welchem Masse historische Verweise wie die Wilhelms II. durch die Bevölkerung im 19. bzw. 20. Jahrhundert als Verweise auf die Varusschlacht als das deutsche Volk einigendes Ereignis verstanden wurden. Zweitens, ob in diesem Zusammenhang überhaupt die Rede von der Varusschlacht als einigendes Ereignis sein kann, ein solcher Vergleich also berechtigt ist.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Exegese von Markus 4,35-41 'Die Sturmstillung'
25,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Perikope des Markusevangeliums thematisiert die Stillung des Sturmes. Sie befindet sich zwischen einer Gleichnisrede (Mk 4,1-34) und einer Wundergeschichte (Mk 5,1-20) und ist in den Kontext des Evangeliums gut eingebunden, da der Verfasser eine gelungene Verbindung zu dem vorangehenden und dem nachfolgenden Geschehen geschaffen hat. Auffällig ist dies an der Wortwahl in 4,35f, da die Handlung direkt an die im Vorfeld bereits berichteten Ereignisse anknüpft. Die agierenden Personen werden bei dem Einstieg in das Geschehen lediglich mit 'er' und 'ihnen' benannt und erhalten im weiteren Verlauf des Textauszuges keine explizite Namenszuweisung. Bei einer näheren Betrachtung der vorangehenden Verse ist deutlich zu erkennen, dass mit 'ihnen' die Jünger und mit 'er' Jesus gemeint sind. Somit wird die Kenntnis ihrer Namen anhand des bereits ereigneten Geschehens vorausgesetzt. Im Vorfeld der Sturmstillungserzählung hatte Jesus am Ufer des Sees Genezareth zu lehren begonnen und der sich versammelnden Menschenmenge und den Jüngern in Gleichnissen gepredigt. Da die Anzahl seiner Zuhörer stieg, musste er sich in ein Boot stellen (Mk 4,1). Anhand der Angabe 'am Abend desselben Tages' (V. 35) und der Tatsache, dass die Jünger das Volk entlassen und mit Jesus so lossegeln 'wie er im Boote war' (V. 36), deutet ebenfalls darauf hin, dass der Tag und der Schauplatz der Gleichnisrede mit dem beschriebenen Tag und Schauplatz des Textauszuges in Mk 4,1 übereinstimmt. Die Geschichte endet mit einer Frage der Jünger, deren Beantwortung in Mk 8,29 bzw. Mk 15,39 erfolgt. Eine Verbindung zu der nachfolgenden Perikope von der Heilung eines besessenen Geraseners (Mk 5,1-20) vollzieht sich, indem an das zu Beginn erwähnte Vorhaben Jesu (V. 35), an das andere Ufer überzusiedeln, angeknüpft wird. Dies ist der Formulierung 'und sie kamen ans andere Ufer des Sees in die Gegend der Gerasener' (Mk 5,1) zu entnehmen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Quellenkritik zu 'An mein Volk' von Friedrich W...
13,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,5, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichtswissenschaften, Philosophie und Theologie), Veranstaltung: Krieg - Militär - Männlichkeit, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Quellenkritik beschäftigt sich mit dem Aufruf 'An mein Volk.' von Friedrich Wilhelm III., König von Preussen. Nach einer kurzen Quellenbeschreibung, kläre ich zunächst die Gegebenheiten von Ort, Zeit, Verfasser und Adressat. Es folgt die sachliche Aufschlüsselung, die Erklärung historischer Anspielungen in der Quelle. Diese führt dann zur Inhaltsangabe und einer anschliessenden Interpretation des Aufrufs. Letztlich erfolgt im Fazit die Reflexion der gewonnenen Ergebnisse. Nach der Sichtung von Quelle und Literatur stellten sich Fragen, die ich mit Hilfe der Quellenkritik beantworten möchte. Ist diese Proklamation der Startschuss in eine bessere Zeit, der Beginn der Befreiungskriege? Ist es entweder die Befreiung des Volkes oder aber die des Königs vom Joch der napoleonischen Unterdrückung?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Sind NGOs demokratisch legitimierbar?  Eine Unt...
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Internationale Beziehungen, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll die zunehmende Bedeutung privater Akteure in der internationalen Politik und in diesem Zusammenhang die Ausgestaltung privater Kooperationen (d.h. Nichtregierungsorganisationen oder Non-Governmental Organizations(NGOs)) und ihre demokratische Legitimität untersucht werden. Beispielhaft werde ich dazu eine Nichtregierungsorganisation hinsichtlich ihrer demokratischen Strukturen untersuchen. Es soll untersucht werden, ob der Vorwurf des Demokratiedefizits berechtigt ist. Die Argumentation wird in drei Schritten erfolgen: Zunächst soll der Demokratiebegriff definiert werden, an dem ich mich orientiere. Unter Demokratie werden im Allgemeinen politische Entscheidungen verstanden, an denen das Volk direkt und freiwillig beteiligt ist sowie diese beeinflussen und gestalten können. Dieses geschieht i.d.R. durch allgemeine und freie Wahlen. Die Bevölkerung übt aber nur indirekt Herrschaft aus, da moderne Demokratie durch poltisische Einrichtungen, wie Parteien oder Parlamente, geprägt sind (Hillmann, 1994, 143f). Die Grund- und Menschenrechte sowie die politische Organisation und die Verteilung der politischen Zuständigkeiten werden in Verfassungen festgelegt. In einem zweiten Schritt werden NGOs im Allgemeinen und ihre Ziele und Einflussmöglichkeiten untersucht. In dem letzten Teil wird schliesslich die demokratische Legitimität von NGOs am Beispiel der Menschenrechtsorganisation amnesty international anhand der oben beschriebenen Demokratiedefinition untersucht. Abschliessend möchte ich der Frage nachgehen, welche Strategien eventuell herangezogen werden könnten, um der Diskussion die Grundlage zu entziehen und ob diese Diskussion tatsächlich solch ein Gewicht einnehmen sollte oder ob dadurch nicht eher die Arbeit der NGOs beeinträchtigt wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Das Wort vom leidenden Gottesknecht im Kontext ...
21,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,0, Universität Bielefeld, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Dem unbekannten Propheten der in der exegetischen Literatur - etwas behelfsmässig - als Deuterojesaja bezeichnet wird, verdanken wir einige der grössten und berührendsten Texte des Alten Testaments. Hier finden wir Worte, in denen das Alte Testament bereits über sich selbst hinausweist. 'Tröstet, tröstet mein Volk!' lautet die Zusage an Israel (Jes 40,1). An die im babylonischen Exil Gebeugten ergeht der Zuspruch 'Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich habe deinem Namen gerufen, du bist mein!'(Jes 43,1b). Dies ist neu in der Prophetie des Alten Testaments: 'So hat Jahwe noch durch keines Propheten Mund gesprochen. Noch nie hat er sich in seinen Worten so tief zu seinem Volk herabgeneigt, hat sich so alles Schrecklichen entäussert, um keinen der Verzagten zu verscheuchen.' Gleichzeitig gehören viele dieser Texte auch zu jenen, deren Verständnis sich nur mühevoll, nach und nach und oft auch nur bruchstückhaft erschliesst: 'Wer sich auf die Auslegung von Jes 53 einlässt, sollte zwei Dinge wissen. Erstens wird das historische wie das theologische Verständnis des grossen Textes bis zum Jüngsten Tag umstritten bleiben. Zweitens wird man eine gänzlich neue historische Erklärung des Textes (wie der Gottesknechtslieder überhaupt) nur noch beibringen, wenn man sich auf das reich bestellte Feld der Absonderlichkeiten begeben will.' Mit diesen nicht gerade ermutigenden Sätzen umreisst H. - J. HERMISSON die Situation all derer, die sich an die Exegese des vierten Gottesknechtsliedes heranwagen. In der Tat sind die offenen Fragen zu Jes 53 ebenso vielfältig wie die im Rahmen dieses Textes auftauchenden Themenkomplexe. Sind die Lieder vom Gottesknecht, insbesondere das vierte, als Teil der Botschaft Deuterojesajas anzusehen oder entstammen sie ganz anderen, eigenen Zusammenhängen? Handelt es sich bei der in den Liedern auftretenden Person des Gottesknechts um ein Individuum oder ist hier eine kollektive Deutung intendiert? Wie versteht Jes 53 so entscheidende Glaubensinhalte wie Opfer, Sühne, Stellvertretung und Repräsentation? Welche Bedeutung haben Krankheit, Tod, Schuld und Schuldlosigkeit im vierten Gottesknechtslied? Diesen Fragen nachzugehen, ist die Aufgabe, die an eine Exegese von Jes 52,13 - 53,12 zu stellen ist. Es ist einsichtig, dass dabei keine Vollständigkeit zu erreichen ist. Trotzdem gilt es, die wesentlichen Gedanken des Textes zunächst einmal vor dem alttestamentlich-jüdischen Hintergrund zu erfassen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Exegese von Markus 4,35-41 'Die Sturmstillung'
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Perikope des Markusevangeliums thematisiert die Stillung des Sturmes. Sie befindet sich zwischen einer Gleichnisrede (Mk 4,1-34) und einer Wundergeschichte (Mk 5,1-20) und ist in den Kontext des Evangeliums gut eingebunden, da der Verfasser eine gelungene Verbindung zu dem vorangehenden und dem nachfolgenden Geschehen geschaffen hat. Auffällig ist dies an der Wortwahl in 4,35f, da die Handlung direkt an die im Vorfeld bereits berichteten Ereignisse anknüpft. Die agierenden Personen werden bei dem Einstieg in das Geschehen lediglich mit 'er' und 'ihnen' benannt und erhalten im weiteren Verlauf des Textauszuges keine explizite Namenszuweisung. Bei einer näheren Betrachtung der vorangehenden Verse ist deutlich zu erkennen, dass mit 'ihnen' die Jünger und mit 'er' Jesus gemeint sind. Somit wird die Kenntnis ihrer Namen anhand des bereits ereigneten Geschehens vorausgesetzt. Im Vorfeld der Sturmstillungserzählung hatte Jesus am Ufer des Sees Genezareth zu lehren begonnen und der sich versammelnden Menschenmenge und den Jüngern in Gleichnissen gepredigt. Da die Anzahl seiner Zuhörer stieg, musste er sich in ein Boot stellen (Mk 4,1). Anhand der Angabe 'am Abend desselben Tages' (V. 35) und der Tatsache, dass die Jünger das Volk entlassen und mit Jesus so lossegeln 'wie er im Boote war' (V. 36), deutet ebenfalls darauf hin, dass der Tag und der Schauplatz der Gleichnisrede mit dem beschriebenen Tag und Schauplatz des Textauszuges in Mk 4,1 übereinstimmt. Die Geschichte endet mit einer Frage der Jünger, deren Beantwortung in Mk 8,29 bzw. Mk 15,39 erfolgt. Eine Verbindung zu der nachfolgenden Perikope von der Heilung eines besessenen Geraseners (Mk 5,1-20) vollzieht sich, indem an das zu Beginn erwähnte Vorhaben Jesu (V. 35), an das andere Ufer überzusiedeln, angeknüpft wird. Dies ist der Formulierung 'und sie kamen ans andere Ufer des Sees in die Gegend der Gerasener' (Mk 5,1) zu entnehmen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Sozialpolitik in der DDR
13,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 2, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Grundlage der Sozial- und Gesundheitspolitik, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erich Honecker formulierte in seinem Bereicht an dem IX. Parteiltag der SED in Berlin 1986 die Erfolge des sozialpolitischen Systems der Deutschen Demokratischen Republik: 'Unser Volk hat auf Grund der Entwicklung der Produktivkräfte und der sozialistischen Produktionsverhältnisse einen Lebensstandard erzielt wie noch nie in seiner Geschichte. Arbeitslosigkeit ist für uns ein Begriff aus einer anderen, fremden Welt. Gewährleistet sind uns soziale Sicherheit und Geborgenheit, Vollbeschäftigung, gleiche Bildungschancen für alle Kinder des Volkes' . Insbesondere die Arbeitsplatzsicherheit gilt heutzutage noch mit Abstand als die beste Errungenschaft des vergangenen sozial politischen Systems der DDR. Doch gilt es auch andere wesentliche Aspekte und Strukturen der Sozialpolitik der DDR, wie z.B. die Sozialversicherung, Gesundheitswesen, Familienpolitik, Wohnungspolitik, soziale Sicherheit etc. und insbesondere auch die gesamte sozial politische Ordnung auf Leistungen und Mängel zu untersuchen, um damit eine realistische Vorstellung über das sozial politische System der DDR aufzuzeigen. Der Gesamtfragestellung dieser Hausarbeit soll zunächst ein Überblick über Grundlagen der Sozialpolitik vorangestellt werden. Dies soll der allgemeinen Übersicht dienen und einen angemessenen Übergang zur Thematik schaffen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Die Vetospielertheorie in der Bundesrepublik De...
13,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Einführung in das Politische System der BRD, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Eine funktionierende Demokratie lebt von der aktiven Mitwirkung ihrer Bürgerinnen und Bürger' (Kost 2008: 9) Eine derartige Mitwirkung, wie sie das einleitende Zitat beschreibt, ist in politischen Systemen über Elemente der direkten Demokratie realisierbar. Diese sind seit einigen Jahren, bedingt durch eine Veränderung der Werte, der Lebensstile sowie der Politik, gekennzeichnet durch eine Zunahme des politischen und auch öffentlichen Interesses. Die Verfahren der direkten Demokratie verwirklichen den Wunsch des Volkes nach mehr Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten. Daraus folgen u.a. die Legitimation politischer Entscheidungen, die Erhöhung von Kontrollmechanismen sowie die Schaffung von Möglichkeiten zur Entlastung des repräsentativen Systems (vgl. Kost 2008: 9, 13). Sowohl der Wert als auch die Dimensionen der direktdemokratischen Elemente sind in den etablierten Demokratien unterschiedlich ausgeprägt. In dieser Hausarbeit werden demnach zwei verschiedene Demokratien, die der Bundesrepublik Deutschland und die der schweizerischen Eidgenossenschaft, zur Analyse herangezogen. Da die Vetofunktion zu den direktdemokratischen Elementen zählt, soll das Vetorecht des Volkes, in Bezug auf die Vetospielertheorie nach George Tsebelis, im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Dieser theoretische Ansatz eignet sich für einen Ländervergleich, da er sich auf die 'in kollektiven Entscheidungssystemen wirkenden Akteure konzentriert', wie z.B. dem Volk (Abromeit/ Stoiber 2006: 248). Das umfangreiche Thema wird den formalen Vorgaben der Hausarbeit angepasst und auf die Bundesebene der beiden Demokratien reduziert. Die vorliegende Arbeit verfolgt den Anspruch die direktdemokratischen Rechte des Volkes im politischen System Deutschlands und der Schweiz anhand der Vetospielertheorie nach George Tsebelis zu erläutern. Daraus ergibt sich für die vorliegende Arbeit folgende thematische Eingrenzung: Das Vetorecht des Volkes - Direktdemokratische Elemente auf Bundesebene in der Bundesrepublik Deutschland und der schweizerischen Eidgenossenschaft in Bezug auf die Vetospielertheorie. Die vorliegende Hausarbeit gliedert sich in einen einleitenden theoretischen und in einen vertiefenden methodischen Teil. Die theoretischen Grundlagen dieser Arbeit werden mit der Erläuterung der Definition von direkter Demokratie eröffnet. Diese Begriffsklärung umfasst sowohl den historischen Ursprung der direktdemokratischen Idee als auch die Umsetzung in modernen Gesellschaften. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot
Exegese von Markus 4,35-41 'Die Sturmstillung'
14,40 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Perikope des Markusevangeliums thematisiert die Stillung des Sturmes. Sie befindet sich zwischen einer Gleichnisrede (Mk 4,1-34) und einer Wundergeschichte (Mk 5,1-20) und ist in den Kontext des Evangeliums gut eingebunden, da der Verfasser eine gelungene Verbindung zu dem vorangehenden und dem nachfolgenden Geschehen geschaffen hat. Auffällig ist dies an der Wortwahl in 4,35f, da die Handlung direkt an die im Vorfeld bereits berichteten Ereignisse anknüpft. Die agierenden Personen werden bei dem Einstieg in das Geschehen lediglich mit 'er' und 'ihnen' benannt und erhalten im weiteren Verlauf des Textauszuges keine explizite Namenszuweisung. Bei einer näheren Betrachtung der vorangehenden Verse ist deutlich zu erkennen, dass mit 'ihnen' die Jünger und mit 'er' Jesus gemeint sind. Somit wird die Kenntnis ihrer Namen anhand des bereits ereigneten Geschehens vorausgesetzt. Im Vorfeld der Sturmstillungserzählung hatte Jesus am Ufer des Sees Genezareth zu lehren begonnen und der sich versammelnden Menschenmenge und den Jüngern in Gleichnissen gepredigt. Da die Anzahl seiner Zuhörer stieg, musste er sich in ein Boot stellen (Mk 4,1). Anhand der Angabe 'am Abend desselben Tages' (V. 35) und der Tatsache, dass die Jünger das Volk entlassen und mit Jesus so lossegeln 'wie er im Boote war' (V. 36), deutet ebenfalls darauf hin, dass der Tag und der Schauplatz der Gleichnisrede mit dem beschriebenen Tag und Schauplatz des Textauszuges in Mk 4,1 übereinstimmt. Die Geschichte endet mit einer Frage der Jünger, deren Beantwortung in Mk 8,29 bzw. Mk 15,39 erfolgt. Eine Verbindung zu der nachfolgenden Perikope von der Heilung eines besessenen Geraseners (Mk 5,1-20) vollzieht sich, indem an das zu Beginn erwähnte Vorhaben Jesu (V. 35), an das andere Ufer überzusiedeln, angeknüpft wird. Dies ist der Formulierung 'und sie kamen ans andere Ufer des Sees in die Gegend der Gerasener' (Mk 5,1) zu entnehmen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.09.2020
Zum Angebot