Angebote zu "Sozialer" (86 Treffer)

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Zu den Sachen selbst: Wissenschaftliche Arbeits...
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Der vorliegende Band nimmt in der Reihe Body-Feeling und Body-Bildung eine Ausnahmestellung ein: Es handelt sich um eine Kompilation exzellenter Papers, die am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld entstanden sind. Sie sollen als Arbeitsmaterialien dienen und anschaulich zeigen, welche herausragenden, im Sinne auch der Phänomenologie schöpferischen Forschungsarbeiten im Fachbereich stattfinden, und zugleich eine Inspiration für weitere phänomenologische Arbeiten sein. Leitbild war dabei immer Husserls Satz: Zu den Sachen selbst jenseits des Wortes! Wobei sich die Frage stellte, wie das in der Wissenschaft möglich sein soll, wenn doch der Buchstabe eines ihrer Werkzeuge ist. Dabei hilft Gregory Batesons Einsicht, dass die Karte nicht das Territorium ist, anders geschrieben: Worte in der Wissenschaft über das Leben sind nicht das Leben selbst. Radikaler formuliert noch der Phänomenologe Emmanuel Levinas, der wiederum behauptet, erst komme das Leben und dann die Erkenntnis. Im Zentrum des methodologischen Vorgehens der Phänomenologie liegt die transzendentale Reduktion bzw. die eidetische Reduktion. Was steckt hinter diesen Begriffen? Sie beschreiben den Vorgang der Wahrnehmung von Vorurteilen und deren Einklammerung beim wissenschaftlichen Erkennen. Das Ziel liegt in der Transformation der Autorin oder des Autors selbst. Es handelt sich also um einen Erkenntnisprozess, dessen Weg wiederum über die bewusste Analyse der Wahrnehmung von Phänomenen führt. Dabei geht es um das Ich der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors und um das individuelle Bewusstsein. Zu den Beiträgen: Charlotte Jäckel analysiert Ansätze aus Buddhismus und Gestalttherapie zu Achtsamkeit, Elisa Langsenkamp fragt nach dem Kern Sozialer Arbeit, Sarina Hettich beschäftigt sich mit dem Phänomen der Resonanz und Annika Hennig geht der Frage zu Scham in pädagogischen Prozessen nach.

Anbieter: buecher
Stand: 07.07.2020
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Der vorliegende Band nimmt in der Reihe Body-Feeling und Body-Bildung eine Ausnahmestellung ein: Es handelt sich um eine Kompilation exzellenter Papers, die am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld entstanden sind. Sie sollen als Arbeitsmaterialien dienen und anschaulich zeigen, welche herausragenden, im Sinne auch der Phänomenologie schöpferischen Forschungsarbeiten im Fachbereich stattfinden, und zugleich eine Inspiration für weitere phänomenologische Arbeiten sein. Leitbild war dabei immer Husserls Satz: Zu den Sachen selbst jenseits des Wortes! Wobei sich die Frage stellte, wie das in der Wissenschaft möglich sein soll, wenn doch der Buchstabe eines ihrer Werkzeuge ist. Dabei hilft Gregory Batesons Einsicht, dass die Karte nicht das Territorium ist, anders geschrieben: Worte in der Wissenschaft über das Leben sind nicht das Leben selbst. Radikaler formuliert noch der Phänomenologe Emmanuel Levinas, der wiederum behauptet, erst komme das Leben und dann die Erkenntnis. Im Zentrum des methodologischen Vorgehens der Phänomenologie liegt die transzendentale Reduktion bzw. die eidetische Reduktion. Was steckt hinter diesen Begriffen? Sie beschreiben den Vorgang der Wahrnehmung von Vorurteilen und deren Einklammerung beim wissenschaftlichen Erkennen. Das Ziel liegt in der Transformation der Autorin oder des Autors selbst. Es handelt sich also um einen Erkenntnisprozess, dessen Weg wiederum über die bewusste Analyse der Wahrnehmung von Phänomenen führt. Dabei geht es um das Ich der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors und um das individuelle Bewusstsein. Zu den Beiträgen: Charlotte Jäckel analysiert Ansätze aus Buddhismus und Gestalttherapie zu Achtsamkeit, Elisa Langsenkamp fragt nach dem Kern Sozialer Arbeit, Sarina Hettich beschäftigt sich mit dem Phänomen der Resonanz und Annika Hennig geht der Frage zu Scham in pädagogischen Prozessen nach.

Anbieter: buecher
Stand: 07.07.2020
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Zu den Sachen selbst: Wissenschaftliche Arbeits...
25,50 € *
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Der vorliegende Band nimmt in der Reihe Body-Feeling und Body-Bildung eine Ausnahmestellung ein: Es handelt sich um eine Kompilation exzellenter Papers, die am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld entstanden sind. Sie sollen als Arbeitsmaterialien dienen und anschaulich zeigen, welche herausragenden, im Sinne auch der Phänomenologie schöpferischen Forschungsarbeiten im Fachbereich stattfinden, und zugleich eine Inspiration für weitere phänomenologische Arbeiten sein. Leitbild war dabei immer Husserls Satz: Zu den Sachen selbst jenseits des Wortes! Wobei sich die Frage stellte, wie das in der Wissenschaft möglich sein soll, wenn doch der Buchstabe eines ihrer Werkzeuge ist. Dabei hilft Gregory Batesons Einsicht, dass die Karte nicht das Territorium ist, anders geschrieben: Worte in der Wissenschaft über das Leben sind nicht das Leben selbst. Radikaler formuliert noch der Phänomenologe Emmanuel Levinas, der wiederum behauptet, erst komme das Leben und dann die Erkenntnis. Im Zentrum des methodologischen Vorgehens der Phänomenologie liegt die transzendentale Reduktion bzw. die eidetische Reduktion. Was steckt hinter diesen Begriffen? Sie beschreiben den Vorgang der Wahrnehmung von Vorurteilen und deren Einklammerung beim wissenschaftlichen Erkennen. Das Ziel liegt in der Transformation der Autorin oder des Autors selbst. Es handelt sich also um einen Erkenntnisprozess, dessen Weg wiederum über die bewusste Analyse der Wahrnehmung von Phänomenen führt. Dabei geht es um das Ich der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors und um das individuelle Bewusstsein. Zu den Beiträgen: Charlotte Jäckel analysiert Ansätze aus Buddhismus und Gestalttherapie zu Achtsamkeit, Elisa Langsenkamp fragt nach dem Kern Sozialer Arbeit, Sarina Hettich beschäftigt sich mit dem Phänomen der Resonanz und Annika Hennig geht der Frage zu Scham in pädagogischen Prozessen nach.

Anbieter: buecher
Stand: 07.07.2020
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Aufstieg und Identität. Erinnerungen und soziol...
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Was passiert mit der Persönlichkeit eines Menschen, wenn er das Glück hat, in der gesellschaftlichen Rangordnung einige Stufen nach oben zu klettern? Antworten auf diese Frage sucht der Autor in seiner zweibändigen Autobiographie. Im Mittelpunkt des ersten Bandes stehen Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Bielefeld, geprägt von der materiellen Enge der Nachkriegszeit. Der Junge wächst in der Trümmerlandschaft am Fuße der Sparrenburg auf. Autoritäre Verklemmungen in der katholischen Volksschule rufen beim Heranwachsenden früh schon eine gewisse Widerspenstigkeit wach. Der Schule will es nicht gelingen, seine Freude am Lernen zu wecken. Von der Familie jedoch empfängt er positive Impulse. Obwohl sie als Alleinerziehende alle Hände voll zu tun hat, nach drei Kindern nun auch noch den unehelichen Nachzügler durchzubringen, lebt ihm die Mutter vor, neugierig auf Literatur zu sein. Bücher lesen und Geschichten erzählen, das hat es Jürgen Prott früh schon angetan. Mutter Emilie, eine Bürohilfskraft, die sich der Mittelschicht zurechnete, versucht vergeblich, ihren Jüngsten nach der Realschule in die standesgemäße kaufmännische Lehre zu bugsieren. Der Starrköpfige sucht sein Heil in der Ausbildung zum Schriftsetzer, fand dort aber eher Arbeitsleid. Dafür entschädigte die Mitgliedschaft in der Sozialistischen Jugend "Die Falken". Hier lernt er, politisch zu denken und entdeckt seinen Wunsch, sich aus proletarischer Beschränkung zu befreien. Das kann er sich lange nicht eingestehen. Die von zunehmendem Bildungshunger beflügelten Fluchtbewegungen aus dem Herkunftsmilieu erweisen sich gegenüber den ideologischen Scheuklappen als stark genug, den "Klassenverrat" durch sozialen Aufstieg zu wagen. Am Ende des ersten Bandes steht der Autor auf dem Sprung in die Ungewissheit eines Studenten des zweiten Bildungsweges in Hamburg. Jürgen Prott fügt nicht einfach Erinnerungen an Kindheit und Jugend zu einem episodischen Mosaik in streng chronologischer Reihenfolge zusammen sondern unterbricht an vielen Stellen seine Gedächtnisarbeit durch soziologische Reflexionen. Er spiegelt den Prozess der Formung der eigenen Persönlichkeit mit Theorien personaler und sozialer Identität, die er auf den eigenen Charakter wie das Hineinwachsen in zum Teil disparate soziale Rollen anzuwenden versucht. Im Zusammenhang mit der Reflexion seiner ersten beruflichen Erfahrungen als Schriftsetzer wiederum setzt sich der Autor mit dem Konzept der Entfremdung bei Karl Marx auseinander.

Anbieter: buecher
Stand: 07.07.2020
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Aufstieg und Identität. Erinnerungen und soziol...
25,70 € *
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Was passiert mit der Persönlichkeit eines Menschen, wenn er das Glück hat, in der gesellschaftlichen Rangordnung einige Stufen nach oben zu klettern? Antworten auf diese Frage sucht der Autor in seiner zweibändigen Autobiographie. Im Mittelpunkt des ersten Bandes stehen Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Bielefeld, geprägt von der materiellen Enge der Nachkriegszeit. Der Junge wächst in der Trümmerlandschaft am Fuße der Sparrenburg auf. Autoritäre Verklemmungen in der katholischen Volksschule rufen beim Heranwachsenden früh schon eine gewisse Widerspenstigkeit wach. Der Schule will es nicht gelingen, seine Freude am Lernen zu wecken. Von der Familie jedoch empfängt er positive Impulse. Obwohl sie als Alleinerziehende alle Hände voll zu tun hat, nach drei Kindern nun auch noch den unehelichen Nachzügler durchzubringen, lebt ihm die Mutter vor, neugierig auf Literatur zu sein. Bücher lesen und Geschichten erzählen, das hat es Jürgen Prott früh schon angetan. Mutter Emilie, eine Bürohilfskraft, die sich der Mittelschicht zurechnete, versucht vergeblich, ihren Jüngsten nach der Realschule in die standesgemäße kaufmännische Lehre zu bugsieren. Der Starrköpfige sucht sein Heil in der Ausbildung zum Schriftsetzer, fand dort aber eher Arbeitsleid. Dafür entschädigte die Mitgliedschaft in der Sozialistischen Jugend "Die Falken". Hier lernt er, politisch zu denken und entdeckt seinen Wunsch, sich aus proletarischer Beschränkung zu befreien. Das kann er sich lange nicht eingestehen. Die von zunehmendem Bildungshunger beflügelten Fluchtbewegungen aus dem Herkunftsmilieu erweisen sich gegenüber den ideologischen Scheuklappen als stark genug, den "Klassenverrat" durch sozialen Aufstieg zu wagen. Am Ende des ersten Bandes steht der Autor auf dem Sprung in die Ungewissheit eines Studenten des zweiten Bildungsweges in Hamburg. Jürgen Prott fügt nicht einfach Erinnerungen an Kindheit und Jugend zu einem episodischen Mosaik in streng chronologischer Reihenfolge zusammen sondern unterbricht an vielen Stellen seine Gedächtnisarbeit durch soziologische Reflexionen. Er spiegelt den Prozess der Formung der eigenen Persönlichkeit mit Theorien personaler und sozialer Identität, die er auf den eigenen Charakter wie das Hineinwachsen in zum Teil disparate soziale Rollen anzuwenden versucht. Im Zusammenhang mit der Reflexion seiner ersten beruflichen Erfahrungen als Schriftsetzer wiederum setzt sich der Autor mit dem Konzept der Entfremdung bei Karl Marx auseinander.

Anbieter: buecher
Stand: 07.07.2020
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Potenzialanalyse der Nutzung von Social-Media N...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die Schaffung sozialer Netzwerke sind Kommunikationsmedien entstanden, mit welchen Gleichgesinnte Erfahrungen austauschen können. Die verschiedensten Netzwerke erfreuen sich wachsender Beliebtheit und steigender Nutzerzahlen, teilweise im 3-stelligen Prozentbereich. Aufgrund der damit einhergehenden Bedeutung der Social-Media Netzwerke gestaltet sich die Frage nach der Nutzung für die Unternehmen als überaus wichtige Entscheidung. Dennoch gibt es Unternehmen, welche noch nicht dem Social-Media Trend folgen. Sei es, weil die jeweiligen Unternehmen keinen Vorteil in der Nutzung sehen, weil das Potenzial und die Möglichkeiten, welche die Social-Media Netzwerke einem Unternehmen bieten, noch teilweise unbekannt sind, weil keine entsprechenden Ressourcen vorhanden sind oder weil die verantwortlichen Personen sich nicht an das Thema herantrauen. Das Aussitzen dieses Trends erinnert an die Reaktion von Unternehmen auf Webseiten. Heute ist die Online-Präsenz der Unternehmen, zumindest mit einer informativen Website, ein fest verankerter Bestandteil und ist nicht mehr wegzudenken. Zu den Unternehmen, welche eine Präsenz im Social-Web überaus zurückhaltend betreiben, gehören die Hersteller der deutschen Küchenmöbelbranche. In der Bachelorarbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob die Nutzung von sozialen Medien für die Hersteller in Deutschland Sales-Potenzial bietet, indem die Zielgruppen bereits vom Hersteller über die sozialen Medien anzusprechen sind, anstatt diesen Bereich den Handelspartnern zu überlassen. Dazu werden in der Arbeit der Begriff Social-Media und einzelne, für Unternehmen wichtige, Social-Media Netzwerke definiert. Anschließend wird auf den Stellenwert der Social-Media Nutzung im Unternehmen eingegangen.

Anbieter: Dodax
Stand: 07.07.2020
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Prostituiertenberatung als Feld der Sozialen Ar...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Bielefeld (Fakultät für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Prostitution wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Die Thematik ist aufgeladen mit Stigmatisierungen und moralischen Bewertungen, hat Befürworter und Gegner und trifft in unserer heutigen Gesellschaft generell auf reges Interesse (vgl. BMFSFJ 1997, S. 12 f.).Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Prostitution im Rahmen sozialer Beratung. Andere Themenbereiche der Prostitution, wie beispielsweise die feministische Debatte (vgl. Grenz 2005, S. 11 ff.), werden aus Kapazitätsgründen in dieser Arbeit nicht dargestellt oder diskutiert.Im ersten Kapitel der vorliegenden Arbeit wird die Prostitution in Deutschland zunächst in ihren wichtigsten Aspekten skizziert. Um die Bandbreite von Prostitution zu verdeutlichen wird kurz auf die bestehende Heterogenität innerhalb der Prostitution eingegangen. Die weitere Basis für diese Arbeit bildet die Darstellung des Wandels der Prostitution in den letzten Jahren in Deutschland, um anschließend die Prostituiertenberatung zu fokussieren.Der Hauptteil besteht aus der Darstellung eines Praxisbeispiels für Prostituiertenberatung und einem theoretischen Konzept, welches sich als Grundlage für die Soziale Arbeit in der Prostituiertenszene eignet.Das Praxisbeispiel ist eine 2011 gegründete Prostituiertenberatungsstelle in Herford. Diese wird kurz in ihrer Entstehung und ihren Grundzügen dargelegt und mit exemplarischen Fällen veranschaulicht.Ein möglicher theoretischer Zugang für die Soziale Arbeit mit Prostituierten ist die Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Das Konzept wird in seinen Grundlagen, seiner theoretischen Basis, seinen Dimensionen, den Aufgaben und Strukturen sowie im Hinblick auf Nähe und Distanz erörtert.Anschließend an diese Darstellungen wird das theoretische Konzept auf das Praxisbeispiel bezogen und ausführlich kritisch hinterfragt.Das Fazit bildet den Abschluss dieser Arbeit und greift die Schwierigkeiten der Sozialen Arbeit im Feld der Prostitution auf.

Anbieter: Dodax
Stand: 07.07.2020
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Zigarrenmanufaktur in Bünde
48,80 € *
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Die Studie beschreibt, wie die Region Minden-Ravensberg nach dem Niedergang der Leinenmanufakturen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Aufschwung durch die Zigarrenindustrie erlebte. Sie stellt diese Entwicklung in zwei Teilen aus der jeweils unterschiedlichen Sicht von Zigarrenfabrikanten und Zigarrenarbeitern dar.Als liberaler Unternehmer wird der Kaufmann August Steinmeister (1820-1874) vorgestellt, dessen harter Lebensweg ihn befähigte, in Zeiten politischer, wirtschaftlicher und sozialer Umbrüche mit seinem Partner und Freund Tönnies Wellensiek die Zigarrenfabrik Steinmeister & Wellensiek aufzubauen. Sein engagiertes Verhältnis zu Unternehmerkollegen, Behörden, institutionellen Zusammenschlüssen, privaten Vereinigungen und zu seinen Arbeitern verhalf ihm zu hoher Anerkennung.Anhand von Berichten der Handelskammern Bielefeld und Minden wird gezeigt, wie sehr Unternehmerentscheidungen von der zeittypischen Erwerbsgesinnung und von innen- und weltpolitischen Entwicklungen abhingen.Ohne die arbeitswilligen Zigarrenarbeiter und -arbeiterinnen hätte Minden-Ravensberg seine wirtschaftliche Krise nicht bewältigen können. Ihre soziale und politische Lage und ihre Mentalität wurden recherchiert. Von Behörden, Unternehmern und der Kirche paternalistisch bevormundet, verharrte die Landbevölkerung widerspruchslos „unter der Herrschaft von Thron und Altar“. Viele Zigarrenarbeiter dagegen schlossen sich in sozialistischen Vereinen zusammen, ihre Emanzipationsbestrebungen werden in Beispielen aufgezeigt.Ein Ausblick auf die Unternehmerfamilie Steinmeister, die Entwicklung der Firma Steinmeister & Wellensiek im 19. und 20. Jahrhundert und deren Liquidation 1956 nach genau einhundert-jährigem Bestehen beschließt die Studie.Sie basiert u.a. auf umfangreichen digitalen Quellen.

Anbieter: Dodax
Stand: 07.07.2020
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Was war Bielefeld?
19,90 € *
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Mit Bielefeld, diesem beschaulichen Ort in Ostwestfalen, verbinden sich seit Herbst 1969 große geisteswissenschaftliche Unternehmungen.Hier stellte Hans-Ulrich Wehler die deutsche Nationalgeschichte auf kritische sozialhistorische "Achsen". Nebenan spürte Reinhart Koselleck in seinem monumentalen Lexikon "Geschichtliche Grundbegriffe" dem semantischen Umbau der alteuropäischen Welt in der Moderne nach. Niklas Luhmann baute in Bielefeld an seiner Theoriekathedrale "sozialer Systeme", Hartmut von Hentig reformierte die alte Bildung zur Pädagogik. Dagegen hielt der intellektuelle Urbanist Karl Heinz Bohrer ausgerechnet in der Provinz Bielefeld seine Ästhetik von aller Moral und Pädagogik frei.

Anbieter: Dodax
Stand: 07.07.2020
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