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Ökonomie in gesellschaftlicher Verantwortung.
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Im Mai 1998 begeht Siegfried Katterle - einer der nicht sehr zahlreichen deutschen Nationalökonomen, die noch in der Tradition der deutschen Sozialökonomik stehen - seinen 65. Geburtstag. Katterle, engagierter Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, bekennender Christ und sozialer Demokrat, Sozial- und Wirtschaftsethiker, arbeitnehmer- und strukturpolitisch orientierter Forscher und Sozialreformer war von 1974-1995 Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik an der Universität Bielefeld. Der Jubilar gehört im engeren Sinne einem Kreis von Forschern an, der im Anschluss an die jüngere Historische Schule, den ersten Methoden- und Werturteilsstreit und die auch soziologisch, politologisch, wissenschaftstheoretisch und politikberatend orientierte Wirtschaftsforschung unter dem Einfluss von Gerhard Weisser und dessen sozialwissenschaftlichen, wirtschaftsethischen sowie einzelwirtschafts-morphologischen Arbeiten nach dem Zweiten Weltkriege an der Universität zu Köln entstanden ist. Die Idee von Kollegen, Schülern und Freunden, Katterle eine Festschrift zu widmen, ist, angeregt von seinen wissenschaftlichen Arbeiten, auf eine breite Resonanz gestossen. Mit dem zu präsentierenden Band lässt sich der Anspruch erheben, nicht nur die Forschungsbereiche des zu Ehrenden widerzuspiegeln, sondern in Anknüpfung an seine Arbeiten in thematischer wie in personeller Hinsicht ein Gutteil dessen zu versammeln, was - vor dem Hintergrund einer allgemeinen internationalen Reaktivierung institutioneller Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitiklehre - moderne Sozialökonomik in Deutschland heute ist, d.h. was sie theoretisch, metatheoretisch und praktisch-reformerisch zu repräsentieren vermag. Die Beiträge des vorliegenden Bandes, die sämtlich an die bisherige Lebensarbeit des Jubilars anknüpfen, wurden von den Herausgebern fünf stichwortartig umrissenen Abteilungen zugeordnet, nämlich 'Ökonomismus oder Sozialökonomik', 'Wirtschaftsethik und Wirtschaftsordn

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Stand: 10.08.2020
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Fördert Projektunterricht die Lernmotivation vo...
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Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den 1920er Jahren des letzten Jahrhunderts hat eine umfangreiche Beschäftigung mit dem Thema des Projektunterrichtes stattgefunden (Vgl. Hänsel 1999, S.16f.) - Projektorientierte Unterrichtsformen sind heute nicht mehr nur theoretisches Gebilde, sondern haben es zu institutioneller Praxis gebracht. Der Erziehungswissenschaftler Herbert Gudjons spricht bspw. von einem 'Siegeszug' (Gudjons 2008, S.110) des Projektwochen-Unterrichts. Projektunterricht sei vielerorts 'unverzichtbarer Bestandteil der Schulentwicklung' geworden und habe die 'herkömmlichen institutionellen Bedingungen einer Schule langfristig verändert.' (Gudjons 2008, S.111) Der Projektgedanke habe sich sogar mittlerweile auch auf andere Lebensbereiche ausgedehnt (Vgl. ebd.). Ob man möchte oder nicht: Heutige Lehrerinnen und Lehrer werden nicht mehr um eine Beschäftigung mit dem breiten (und sehr spannenden) Feld des Projektlernens herumkommen. Eine ähnliche Entwicklung, wenn auch eine von grundsätzlich anderer Natur, hat die motivationspsychologische Forschung durchlebt (Vgl. Schneider & Schmalt 2000, S.57f.). Der wissenschaftliche Literaturmarkt ist mit einer Menge aktueller Forschungs- und Überblicksliteratur übersät (Vgl. zB. zusammenfassend Rheinberg 2005). Nach der Überwindung oder Weiterentwicklung früherer trieb- und bedürfnisorientierter Ansätze, hat die Forschung vor Allem auch das Feld der Lern- und Leistungsmotivation entdeckt: Moderne Ansätze wie die Selbst-bestimmungstheorie Deci & Ryans (1985 und 1993) haben der Idee der Schülerinnen- und Schülermotivierung neue Felder eröffnet. Niemand wird heute mehr ernstlich die Notwendigkeit von Motivation für effektive Lernergebnisse und gute Schulleistungen bezweifeln. Mich wird für diese Arbeit eine Zusammenführung dieser beiden Felder interessieren: Lassen sich allgemeine Kriterien für gute Schülermotivation festmachen? Wenn ja, kann man mit deren Hilfe die Wirksamkeit von Projektunterricht untersuchen?

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Stand: 10.08.2020
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Institutionelle Diskriminierung im Sonderschula...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Schuljahr 2013/14 haben insgesamt 8.420.111 Schüler eine allgemeinbildende Schule besucht. Davon sind 7,2 Prozent Ausländer. Spätestens seit der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse ist es allgemein bekannt, dass Schüler mit Migrationshintergrund niedrigere Bildungsabschlüsse erwerben als Schüler ohne Migrationshintergrund. Die schlechten Bildungschancen der Migrantenkinder sind nach Geissler und Weber-Menges nur teilweise auf ihre Kompetenzdefizite zurückzuführen und auch mit unzreichender Förderung und Diskriminierung in den Schulen verbunden. Ceri (2008) hat bezüglich der Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund ausser- und innerschulische Aspekte herausgearbeitet. Zu den innerschulischen Aspekten zählt unter anderem die institutionelle Diskriminierung. Diefenbach (2010) hat unterschiedliche Erklärungsansätze für die Bildungsbenachteiligung von Migrantenkindern erfasst. Die institutionelle Diskriminierung stellt auch sie als einen Ansatz zur Erklärung der Benachteiligung dar. Diese Theorie wird in Deutschland von Gomolla und Radtke (2009) vertreten. Sie nehmen an, dass Mechanismen institutioneller Diskriminierung an den entscheidenden Schnittstellen der Bildungskarriere zur Benachteiligung von Schülern mit Migrationshintergrund führen. Demnach würde das Schulsystem ethnische Differenzierungen vollziehen, um ihre Selektionsfunktion zu erfüllen und gesellschaftliche Positionen zuweisen zu können. Die Autoren analysieren in ihrer Untersuchung die Selektionsentscheidungen der Grundschule, die das Übergangsverhalten auf weiterführende Schulen bestimmt. Folgende drei Entscheidungsstellen liegen im Zentrum der Analyse: - die Entscheidungsstelle Einschulung mit der Option der Zurückstellung wegen einer mangelnden 'Schulfähigkeit', - die Entscheidungsstelle Überweisung in eine Sonderschule für Lernbehinderte und - die Entscheidungsstelle Übergang in die Sekundarstufe, die im mehrgliedrigen deutschen Schulsystem massgebend für den Bildungsabschluss ist. Um das Entscheidungsverhalten zu analysieren, werden Lehrer und Schulleiter von ausgewählten Schulen in Bielefeld unter Verwendung von Daten und dokumentierten Entscheidungen interviewt. Ziel dieser Arbeit ist, die Bildungsbenachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund anhand von Mechanismen institutioneller Diskriminierung im Rahmen des Sonderschulaufnahmeverfahrens im deutschen Bildungssystem darzustellen.

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Gender Mainstreaming in der Kindertagesstätte
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung, Note: 1,0 , Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter dem Thema 'Gender Mainstreaming im Kindergarten - eine kritische Analyse', wird im Folgenden Gender Mainstreaming als administrative Strategie kritisch beleuchtet. Insbesondere wird die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen in der Umsetzung von Gender Mainstreaming im Kindergarten und in Kindertagesstätten diskutiert. Gender Mainstreaming als politisches Instrument zur Gleichstellung der Geschlechter kann als Ergebnis der politischen und theoretischen Auseinandersetzung um das Geschlechterverhältnis gesehen werden. Mit dem Konzept des Gender Mainstreaming wurde die Frauenförderung zu einer umfassenden Geschlechterpolitik transformiert. Politisches Handeln und Konzepte auf allen Ebenen sollen unter dem Aspekt Gleichstellung analysiert und gegebenenfalls revidiert werden. Eine Veränderung des Geschlechterverhältnisses soll über den Umbau institutioneller Strukturen erfolgen. Ziel ist es für beide Geschlechter gleiche Chancen und bessere Lebensbedingungen zu schaffen (vgl. Cordes 2004, S. 717). Derzeit wird Gender Mainstreaming vorwiegend in Unternehmen und Organisationen umgesetzt. Die Implementierung von Gender Mainstreaming in sozialen Institutionen, insbesondere im Kindergarten oder in Kindertagesstätten steht noch am Anfang. Die Geschlechterstrukturen in der Institution des Kindergartens und der Kindertagestätten zu untersuchen, erscheint aber aus Folgenden Gründen von besonderer Bedeutung. Zum einen erlernen Jungen und Mädchen im frühen Kindesalter sich in dem in westlichen Kulturen vorherrschenden System der Zweigeschlechtlichkeit zu Recht zu finden: Da Kinder bereits im Kindergartenalter erlernen, sich in dem Erwachsenendiskurs und in den Strukturen des Geschlechterverhältnisses zu verorten, tragen sie als jüngste Mitglieder im Generationenverhältnis über das Verinnerlichen von Diskursen zu der Aufrechterhaltung von stereotypen Annahmen über Männlichkeit und Weiblichkeit des traditionellen Geschlechterverhältnisses bei. Wesentlicher erscheint aber die Tatsache, dass die Interaktionen im Kindergarten die Identitätsausbildung von Jungen und Mädchen beeinflussen. Über eine Förderung im Sinne geschlechtsbezogener stereotyper Annahmen von Mädchen und Jungen blieben den Kindern vielfältige Erfahrungen verwehrt, bestimmte Interessen, Vorlieben und Fähigkeiten unentdeckt.

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Institutioneller Wandel und wirtschaftliche Ent...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Institutioneller Wandel und wirtschaftliche Entwicklung, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die am Fluss Arno gelegene Stadt Florenz war nicht die einzige Stadt in der Toskana, die im 14. und 15. Jahrhundert einen enormen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Zu nennen sind hier insbesondere die Städte Genua und Venedig. Aber meines Erachtens darf wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass Florenz in der Epoche der 'Renaissance' eine Sonderrolle einnimmt. Florenz ist bis heute vor allem durch seine kulturellen Errungenschaften in den Bereichen Kunst, Architektur und Literatur weltweit bekannt. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Fragen, wie es zu dieser besonderen Entwicklung kommen konnte: Wieso sind in der Florentiner Blütezeit die kulturelle Vielfalt und das Ausmass kreativen Schaffens dermassen hoch? Was sind die Vorraussetzungen bzw. die Rahmenbedingungen für die Spezialisierung der Wolltuchproduktion, die den wirtschaftlichen Aufschwung und die Herausbildung internationaler Handelsimperien und Bankentrusts ermöglichten? Ich werde mich in meiner Arbeit auf die 'Frührenaissance' in den Jahren zwischen 1380 und 1450 in Florenz konzentrieren, da in dieser Phase die Stadt einen kulturelleren, gesellschaftlichen und politischen Institutionenwandel erfuhr. (vgl. Brucker 1990: 9) Ich werde mich ausdrücklich nicht auf den Zusammenhang von Kultur und Wirtschaft einlassen, sondern den Schwerpunkt auf den Zusammenhang zwischen institutionellern Rahmenbedingungen und wirtschaftlicher Entwicklung legen. Um mich der Beantwortung der Fragen zu nähern, werde ich mich an der Wachstumstheorie von Douglass C. North orientieren. Diese Wachstumstheorie liefert begriffliche Werkzeug, um meine empirischen Untersuchungen zu strukturieren und zu analysieren. Anschliessend werde ich die die Organisation der Florentiner Zünfte im Allgemeinen und daraus resultierende Spezialisierung der Wolltuchproduktion im Speziellen beschreiben. Es folgt ein Fazit und eine kritische Auseinandersetzung mit den Prämissen von North.

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Stand: 10.08.2020
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Ökonomie in gesellschaftlicher Verantwortung.
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Im Mai 1998 begeht Siegfried Katterle - einer der nicht sehr zahlreichen deutschen Nationalökonomen, die noch in der Tradition der deutschen Sozialökonomik stehen - seinen 65. Geburtstag. Katterle, engagierter Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, bekennender Christ und sozialer Demokrat, Sozial- und Wirtschaftsethiker, arbeitnehmer- und strukturpolitisch orientierter Forscher und Sozialreformer war von 1974-1995 Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik an der Universität Bielefeld. Der Jubilar gehört im engeren Sinne einem Kreis von Forschern an, der im Anschluß an die jüngere Historische Schule, den ersten Methoden- und Werturteilsstreit und die auch soziologisch, politologisch, wissenschaftstheoretisch und politikberatend orientierte Wirtschaftsforschung unter dem Einfluß von Gerhard Weisser und dessen sozialwissenschaftlichen, wirtschaftsethischen sowie einzelwirtschafts-morphologischen Arbeiten nach dem Zweiten Weltkriege an der Universität zu Köln entstanden ist. Die Idee von Kollegen, Schülern und Freunden, Katterle eine Festschrift zu widmen, ist, angeregt von seinen wissenschaftlichen Arbeiten, auf eine breite Resonanz gestoßen. Mit dem zu präsentierenden Band läßt sich der Anspruch erheben, nicht nur die Forschungsbereiche des zu Ehrenden widerzuspiegeln, sondern in Anknüpfung an seine Arbeiten in thematischer wie in personeller Hinsicht ein Gutteil dessen zu versammeln, was - vor dem Hintergrund einer allgemeinen internationalen Reaktivierung institutioneller Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitiklehre - moderne Sozialökonomik in Deutschland heute ist, d.h. was sie theoretisch, metatheoretisch und praktisch-reformerisch zu repräsentieren vermag. Die Beiträge des vorliegenden Bandes, die sämtlich an die bisherige Lebensarbeit des Jubilars anknüpfen, wurden von den Herausgebern fünf stichwortartig umrissenen Abteilungen zugeordnet, nämlich 'Ökonomismus oder Sozialökonomik', 'Wirtschaftsethik und Wirtschaftsordn

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Kommunikationsstörungen im Unterricht. Der Einf...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Das Unterrichtsgespräch, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Störungen der Unterrichtskommunikation beeinträchtigen die Lerneffizienz, die Arbeitsatmosphäre und sind einfach ungemein belastend. Tagtäglich werden Lehrer wie Schüler davon in negativer Weise beeinflusst; neben der Behinderung des Lehr-Lern- Prozesses können vor allem auch psychische Beschwerden auftreten. Welche Faktoren aber spielen dabei eventuell eine Rolle? Welche Voraussetzungen müssten grundsätzlich gegeben sein, um eine angemessene Atmosphäre für die Kommunikation im Unterricht bereitzustellen? Gibt es eigentlich sinnvolle Möglichkeiten, um Kommunikationsstörungen zu vermindern oder gar zu vermeiden? Wo wären Ansätze zur Verbesserung möglich?Im Folgenden soll zunächst einmal der Bereich der Störungen analysiert werden, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf der Funktion des Lehrers liegen wird, dessen Verhaltensweisen und Einstellungen zu Schülern, Unterricht und Schule genauer betrachtet werden sollen. Wo liegen gravierende Fehlerquellen des Lehrers vor allem im Umgang mit seinen Schülern? Welches sind die Gründe und Ursachen für ein Misslingen der Kommunikation im Unterricht? Bei dieser Untersuchung werden weiter - jedoch nur peripher - das Einwirken institutioneller Bedingungen wie auch der Einfluss der Schüler auf Beeinträchtigungen der unterrichtlichen Kommunikation Berücksichtigung finden, vornehmlich jedoch auch hier in Bezug auf die Rolle des Lehrers.Im Anschluss daran sollen Ideen und Ansätze zur Verbesserung thematisiert werden, wobei auch hier vor allem das Auftreten und Verhalten des Lehrers zu seinen Schülern im Mittelpunkt stehen wird. Welche Auswirkungen kann eine Veränderung des Umgangs miteinander auf die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern und letztendlich auch auf das Gesprächsverhalten haben?Erneut wird der Fokus vorrangig auf der Person des Lehrers liegen, da es für ihn am wahrscheinlichsten ist, dass er Neuerungen durchsetzen könnte, sofern er nicht vollkommen wirklichkeitsferne Umwälzungen anstrebt. Zumindest im kleineren Rahmen wird es ihm am ehesten gelingen, Veränderungen durchzusetzen, wobei er sicherlich zunächst bei der eigenen Person, der eigenen Wahrnehmung und Haltung ansetzen muss. Aber auch hinsichtlich der Unterrichtsführung und der Methoden ist ein Umdenken erforderlich, weshalb auch diesbezüglich Überlegungen angestellt werden sollen. Auch die Frage, ob und inwiefern ein Lehrer institutionelle und organisatorische Gegebenheiten ändern und idealere Voraussetzungen für die Kommunikationsförderung schaffen kann, wird untersucht werden.Abschließend soll - allerdings nur knapp - ein Konzept Klipperts Beachtung finden, der eine Verstärkung des 'Kommunikationstrainings' ['Kommunikationstraining' lautet auch der Titel von Klipperts Buch] für die Schüler fordert, das mit aufeinander aufbauenden Trainingsbausteinen arbeitet. Klippert bietet dabei vielfältige Anregungen und Vorschläge für die Praxis, die hier leider nur angedeutet werden können. Verständlicherweise kann es sich im Rahmen dieser Arbeit lediglich um einen unvollständigen Überblick an Überlegungen handeln - zumal er auf die Lehrerseite reduziert werden soll, obwohl unzählige Ursachen und Faktoren die Kommunikation im Unterricht, sei diese gelungen oder gestört, maßgeblich mitbestimmen, weil sie allesamt für unterschiedlichste Wechselwirkungen mitverantwortlich sind.

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Institutionelle Diskriminierung im Sonderschula...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,0, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Schuljahr 2013/14 haben insgesamt 8.420.111 Schüler eine allgemeinbildende Schule besucht. Davon sind 7,2 Prozent Ausländer. Spätestens seit der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse ist es allgemein bekannt, dass Schüler mit Migrationshintergrund niedrigere Bildungsabschlüsse erwerben als Schüler ohne Migrationshintergrund. Die schlechten Bildungschancen der Migrantenkinder sind nach Geißler und Weber-Menges nur teilweise auf ihre Kompetenzdefizite zurückzuführen und auch mit unzreichender Förderung und Diskriminierung in den Schulen verbunden. Ceri (2008) hat bezüglich der Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund außer- und innerschulische Aspekte herausgearbeitet. Zu den innerschulischen Aspekten zählt unter anderem die institutionelle Diskriminierung. Diefenbach (2010) hat unterschiedliche Erklärungsansätze für die Bildungsbenachteiligung von Migrantenkindern erfasst. Die institutionelle Diskriminierung stellt auch sie als einen Ansatz zur Erklärung der Benachteiligung dar. Diese Theorie wird in Deutschland von Gomolla und Radtke (2009) vertreten. Sie nehmen an, dass Mechanismen institutioneller Diskriminierung an den entscheidenden Schnittstellen der Bildungskarriere zur Benachteiligung von Schülern mit Migrationshintergrund führen. Demnach würde das Schulsystem ethnische Differenzierungen vollziehen, um ihre Selektionsfunktion zu erfüllen und gesellschaftliche Positionen zuweisen zu können. Die Autoren analysieren in ihrer Untersuchung die Selektionsentscheidungen der Grundschule, die das Übergangsverhalten auf weiterführende Schulen bestimmt. Folgende drei Entscheidungsstellen liegen im Zentrum der Analyse: - die Entscheidungsstelle Einschulung mit der Option der Zurückstellung wegen einer mangelnden 'Schulfähigkeit', - die Entscheidungsstelle Überweisung in eine Sonderschule für Lernbehinderte und - die Entscheidungsstelle Übergang in die Sekundarstufe, die im mehrgliedrigen deutschen Schulsystem maßgebend für den Bildungsabschluss ist. Um das Entscheidungsverhalten zu analysieren, werden Lehrer und Schulleiter von ausgewählten Schulen in Bielefeld unter Verwendung von Daten und dokumentierten Entscheidungen interviewt. Ziel dieser Arbeit ist, die Bildungsbenachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund anhand von Mechanismen institutioneller Diskriminierung im Rahmen des Sonderschulaufnahmeverfahrens im deutschen Bildungssystem darzustellen.

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Stand: 10.08.2020
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Institutioneller Wandel und wirtschaftliche Ent...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Institutioneller Wandel und wirtschaftliche Entwicklung, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die am Fluss Arno gelegene Stadt Florenz war nicht die einzige Stadt in der Toskana, die im 14. und 15. Jahrhundert einen enormen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Zu nennen sind hier insbesondere die Städte Genua und Venedig. Aber meines Erachtens darf wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass Florenz in der Epoche der 'Renaissance' eine Sonderrolle einnimmt. Florenz ist bis heute vor allem durch seine kulturellen Errungenschaften in den Bereichen Kunst, Architektur und Literatur weltweit bekannt. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Fragen, wie es zu dieser besonderen Entwicklung kommen konnte: Wieso sind in der Florentiner Blütezeit die kulturelle Vielfalt und das Ausmaß kreativen Schaffens dermaßen hoch? Was sind die Vorraussetzungen bzw. die Rahmenbedingungen für die Spezialisierung der Wolltuchproduktion, die den wirtschaftlichen Aufschwung und die Herausbildung internationaler Handelsimperien und Bankentrusts ermöglichten? Ich werde mich in meiner Arbeit auf die 'Frührenaissance' in den Jahren zwischen 1380 und 1450 in Florenz konzentrieren, da in dieser Phase die Stadt einen kulturelleren, gesellschaftlichen und politischen Institutionenwandel erfuhr. (vgl. Brucker 1990: 9) Ich werde mich ausdrücklich nicht auf den Zusammenhang von Kultur und Wirtschaft einlassen, sondern den Schwerpunkt auf den Zusammenhang zwischen institutionellern Rahmenbedingungen und wirtschaftlicher Entwicklung legen. Um mich der Beantwortung der Fragen zu nähern, werde ich mich an der Wachstumstheorie von Douglass C. North orientieren. Diese Wachstumstheorie liefert begriffliche Werkzeug, um meine empirischen Untersuchungen zu strukturieren und zu analysieren. Anschließend werde ich die die Organisation der Florentiner Zünfte im Allgemeinen und daraus resultierende Spezialisierung der Wolltuchproduktion im Speziellen beschreiben. Es folgt ein Fazit und eine kritische Auseinandersetzung mit den Prämissen von North.

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Stand: 10.08.2020
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