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Immer die Anderen: Die Macht der Vorwürfe, Hörb...
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Manager sind gierig, Fußballer doof und Mädchen können kein Mathe. Vorurteile prägen unser Denken. Ein kleines Detail reicht, schon geht die Schublade im Kopf auf und wir glauben einen Menschen ganz genau zu kennen. Woher kommt der Impuls, nach Stereotypen zu greifen und andere Menschen runterzumachen? Und wie gefährlich sind solche Einstellungen für die Demokratie? Europaweit gehen Rechtspopulisten mit Vorurteilen gegen Flüchtlinge auf Stimmenfang. In den USA stellt Präsident Trump Muslime pauschal unter Terrorverdacht. Entsteht vor unseren Augen eine Herrschaft des Ressentiments? Und lassen sich Vorurteile überhaupt noch wirkungsvoll bekämpfen, wenn in postfaktischen Zeiten die Grenze zwischen wahr und falsch scheinbar immer mehr verschwimmt? Eine Diskussion von Michael Risel mit Prof. Dr. Philipp Gassert, Historiker an der Universität Mannheim, Prof. Dr. Christian Schemer, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Mainz, und Prof. Dr. Andreas Zick, Konfliktforscher an der Universität Bielefeld. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Michael Risel, Philipp Gassert, Christian Schemer, Andreas Zick. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/swrm/001506/bk_swrm_001506_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

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Stand: 13.08.2020
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Sind NGOs demokratisch legitimierbar? Eine Unte...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Internationale Beziehungen, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll die zunehmende Bedeutung privater Akteure in derinternationalen Politik und in diesem Zusammenhang die Ausgestaltung privater Kooperationen(d.h. Nichtregierungsorganisationen oder Non-Governmental Organizations(NGOs)) und ihredemokratische Legitimität untersucht werden. Beispielhaft werde ich dazu eineNichtregierungsorganisation hinsichtlich ihrer demokratischen Strukturen untersuchen. Es solluntersucht werden, ob der Vorwurf des Demokratiedefizits berechtigt ist.Die Argumentation wird in drei Schritten erfolgen: Zunächst soll der Demokratiebegriff definiertwerden, an dem ich mich orientiere. Unter Demokratie werden im Allgemeinen politischeEntscheidungen verstanden, an denen das Volk direkt und freiwillig beteiligt ist sowie diesebeeinflussen und gestalten können. Dieses geschieht i.d.R. durch allgemeine und freie Wahlen. DieBevölkerung übt aber nur indirekt Herrschaft aus, da moderne Demokratie durch poltisischeEinrichtungen, wie Parteien oder Parlamente, geprägt sind (Hillmann, 1994, 143f). Die Grund- undMenschenrechte sowie die politische Organisation und die Verteilung der politischenZuständigkeiten werden in Verfassungen festgelegt.In einem zweiten Schritt werden NGOs im Allgemeinen und ihre Ziele und Einflussmöglichkeitenuntersucht. In dem letzten Teil wird schließlich die demokratische Legitimität von NGOs amBeispiel der Menschenrechtsorganisation amnesty international anhand der oben beschriebenenDemokratiedefinition untersucht.Abschliessend möchte ich der Frage nachgehen, welche Strategien eventuell herangezogen werdenkönnten, um der Diskussion die Grundlage zu entziehen und ob diese Diskussion ta

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Dantons Tod - Einsicht in die Sinnlosigkeit der...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Durchbruch in eine Frieden-Zukunft - wie soll der vor sich gehen?Durch die Massen, durch eine Erhebung des Volkes, hat Büchner in Wort und Tatgeantwortet. Aber damit ist das Problem noch nicht gelöst. Die Geschichte derFranzösischen Revolution, ihr Steckenbleiben in einer Herrschaft des Bürgertums,des Geldaristokratismus, hat Büchner das deutlich vor Augen geführt. Im HessischenLandboten heißt es lapidar: "...aber die Franzosen verkauften selbst die jungeFreiheit für den Ruhm, den ihnen Napoleon darbot". Die Frage, warum dieRevolution in Büchners Verständnis gescheitert ist, wird nicht beantwortet. Sie mussBüchner beschäftigen, wenn er sich doch anschickt, die Bereitschaft des Volkes zueiner deutschen Revolution wecken zu helfen. Sie hält ihn auch nach dem Scheiternder Flugschriften-Aktion weiter gefangen. Im Winter 1834/1835 studiert er inDarmstadt erneut die Geschichte derjenigen Volkserhebung, desjenigen Kampfesum Freiheit und soziale Gerechtigkeit, an dem er sich kritisch orientieren kann.Büchner beginnt mit der Arbeit an seinem Drama Ende Januar 1835 im Haus seinerEltern und vollendet es Ende Februar kurz vor seiner Flucht nach Straßburg binnenfünf Wochen. Am 21. Februar übersendet Georg Büchner das Manuskript sowohl anKarl Gutzkow als auch an seinen Frankfurter Verleger Sauerländer. Zu seinemBruder Wilhelm soll er gesagt haben: "Ich schreibe im Fieber, aber das schadet demWerk nicht - im Gegenteil! Übrigens habe ich keine Wahl, ich kann mir keine Ruhegönnen, bis ich nicht den Danton unter die Guillotine gebracht habe, und obendreinbrauche ich Geld, Geld!" Ein politisches Interesse also führt Büchner zum Stoffseines ersten dichterischen Werkes. Damit ist aber noch nichts über seine Intentiongesagt worden. Vietor knüpft an seine Feststel Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Durchbruch in eine Frieden-Zukunft - wie soll der vor sich gehen?Durch die Massen, durch eine Erhebung des Volkes, hat Büchner in Wort und Tatgeantwortet. Aber damit ist das Problem noch nicht gelöst. Die Geschichte derFranzösischen Revolution, ihr Steckenbleiben in einer Herrschaft des Bürgertums,des Geldaristokratismus, hat Büchner das deutlich vor Augen geführt. Im HessischenLandboten heißt es lapidar: "...aber die Franzosen verkauften selbst die jungeFreiheit für den Ruhm, den ihnen Napoleon darbot". Die Frage, warum dieRevolution in Büchners Verständnis gescheitert ist, wird nicht beantwortet. Sie mussBüchner beschäftigen, wenn er sich doch anschickt, die Bereitschaft des Volkes zueiner deutschen Revolution wecken zu helfen. Sie hält ihn auch nach dem Scheiternder Flugschriften-Aktion weiter gefangen. Im Winter 1834/1835 studiert er inDarmstadt erneut die Geschichte derjenigen Volkserhebung, desjenigen Kampfesum Freiheit und soziale Gerechtigkeit, an dem er sich kritisch orientieren kann.Büchner beginnt mit der Arbeit an seinem Drama Ende Januar 1835 im Haus seinerEltern und vollendet es Ende Februar kurz vor seiner Flucht nach Straßburg binnenfünf Wochen. Am 21. Februar übersendet Georg Büchner das Manuskript sowohl anKarl Gutzkow als auch an seinen Frankfurter Verleger Sauerländer. Zu seinemBruder Wilhelm soll er gesagt haben: "Ich schreibe im Fieber, aber das schadet demWerk nicht - im Gegenteil! Übrigens habe ich keine Wahl, ich kann mir keine Ruhegönnen, bis ich nicht den Danton unter die Guillotine gebracht habe, und obendreinbrauche ich Geld, Geld!" Ein politisches Interesse also führt Büchner zum Stoffseines ersten dichterischen Werkes. Damit ist aber noch nichts über seine Intentiongesagt worden. Vietor knüpft an seine Feststellung, dass der Dichter "die beidendunkelsten Wochen der Revolutionszeit", den "Selbstmord der Revolution" wähle, dieFolgerung: "Vom Gegenstand her schon ist's unmöglich, Büchners Werk alspolitisches Tendenzstück zu deuten." Ist es wahrscheinlich, dass gerade an einempolitischen Gegenstand, der für den Verfasser eine derart große Bedeutung hat,keine politische Tendenz entwickelt wird? In der Tat scheint zunächst kaum etwas imStück darauf zu deuten, dass es sich in "Dantons Tod" wesentlich um die Darstellungeines aktuellen politischen Sachverhalts handeln könnte.

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Der deutsch-französische Vertrag von 1963.
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Der deutsch-französische Vertrag tritt im kommenden Jahr in das fünfte Jahrzehnt seines Bestehens. Seine Entstehungsgeschichte setzt 1958 ein, als Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle einander zum ersten Mal begegneten. In dieser Arbeit wird erstmals die Vertragsgeschichte von ihren Anfängen bis 1969 auf der Basis gedruckter und ungedruckter Quellen, von Memoiren, der Zeitzeugenschaft des Verfassers und der Auswertung der bisherigen historischen Forschung dargestellt. Vertragsziel war und ist es, nicht nur an Stelle des mehr als hundertjährigen deutsch-französischen Antagonismus eine den Interessen Europas, der transatlantischen Allianz und dem Frieden dienende Zusammenarbeit zu entwickeln, sondern sich auch in den großen Fragen der internationalen Politik um möglichst gleichgerichtete Haltungen zu bemühen.Der Autor geht aus deutscher Sicht der Frage nach, auf welche Weise die Regierungen Adenauer, Erhard und die Regierung der Großen Koalition unter Kiesinger und Brandt sich dieser Aufgabe gestellt haben. Im Mittelpunkt stand das Bestreben, die bestehenden Animositäten unter gegenseitiger Respektierung der notwendigerweise unterschiedlichen Interessen abzubauen und das Verständnis der Menschen beiderseits des Rheins füreinander zu wecken und zu vertiefen. Des weiteren sollte der Vertrag als integrierender und stabilisierender Bestandteil der westlichen Bündnissysteme im Interesse der damals noch nicht absehbaren Beilegung des Ost-West-Konfliktes begreiflich gemacht werden. Hatte Adenauer es vermocht, die in der Realität oft auseinanderstrebenden Vertragsziele unbefangen zu bündeln, so ist sein Nachfolger Erhard darin glücklos geblieben: Neben mangelnder Affinität zu Frankreich erschwerten auch die Vorbehalte der in Politik und Verwaltung wieder tätig gewordenen Eliten aus der NS-Herrschaft seine Bemühungen - ein Umstand, der insbesondere unter Kiesinger und seiner unmittelbaren Umgebung offenbar wurde, und dem entgegenzuwirken es selbst Brandt an Macht und wohl auch an Entschiedenheit mangelte. Am Ende der 60er Jahre bot der deutsch-französische Vertrag einen unerläßlichen Ansatzpunkt für Deutschlands Rückkehr in den Westen - seine Erträge wurden aber erst langfristig spürbar.Über den Autor: Manfred Steinkühler, geb. 1929 in Bielefeld, Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft in Paris und der Geschichte in Berlin. Promotion an der Sorbonne mit einer Arbeit über die Wirkungsgeschichte des französischen Diplomaten und Rassentheoretikers Arthur de Gobineau in Deutschland. 1962-1965 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. 1965-1991 Auswärtiges Amt mit Verwendung an den Auslandsvertretungen Mailand, Bukarest, Rio de Janeiro, Rom, Paris und in der Zentrale im Leitungsstab, zuletzt Generalkonsul in Mailand. Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen über internationale Beziehungen, das kommunistische Parteiensystem, insbesondere den Eurokommunismus, und über Bereiche der NS-Forschung.

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Stand: 13.08.2020
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Die Konstruktion totalitärer Räume
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Stadtsoziologie, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Landschaften und Räume die uns umgeben, entstehen im Verlauf eines gesellschaftlichen Konstruktionsprozesses. Sie können wie Texte im Raum von Individuen und Gruppen gelesen werden und geben uns Auskunft über die herrschende soziale Ordnung innerhalb einer Gesellschaft.Die Arbeit soll zeigen, in wie weit sich ressortorientierte Stadtplanung und Architektur mit politischen Zielsetzungen ihrer Planer verknüpften. Es soll dabei aufgezeigt werden, dass sich der Konstruktionprozess von Macht und Herrschaft im Raum und funktionale Stadtplanung einander nicht ausschließen, sondern maßgeblich von der politischen Intention der jeweiligen Stadtplaner und des sie umgebenen politischen Systems geprägt werden. Dabei gilt es die Frage zu beantworten, in wie weit der Anspruch einer totalen rationalen Stadtplanung innerhalb eines totalitären Regimes auch totalitäre Räume generiert. Und wenn nicht sogar, die totale Stadtplanung zum Herrschaftsinstrument wird und zur Legitimation einer totalitären Gesellschaftsordnung beiträgt.Am Beispiel der Architektur und Stadtplanung im Dritten Reich, soll geklärt werden, wie die Zielsetzungen einer rationalen funktionsorientierten Stadtplanung für die Propaganda der Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde und welchen städtebaulichen und architektonischen Leitbilder die Stadtplaner im Dritten Reich folgten.Anhand des fertigen Generalbebauungsplanes für die Reichshauptstadt Berlin aus dem Jahr 1942 soll gezeigt werden, wie die propagandistische Konstruktion von Macht und Herrschaft Repräsentation im Raum innerhalb einer vermeintlich theoriegeleiteten rationalen Stadtplanung planerisch umgesetzt wurde.

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Stand: 13.08.2020
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Forschen mit Kindern: Demokratieverständnis von...
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Der Begriff der Demokratie ist vieldeutig und kann unter verschiedenen Aspekten und Ebenen beleuchtet werden. Legitimation und Kontrolle von politischer Herrschaft ist Unterrichtsinhalt des Politikunterrichts an Schulen. Der Bildungsauftrag der Institution Schule im Hinblick auf die Bedeutung der Demokratie ist im niedersächsischen Schulgesetz in 2 wie folgt formuliert: Die Schule soll im Anschluss an die vorschulische Erziehung die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen weiterentwickeln. (Nieders. Schulgesetz 2, 2009)Neben den angedeuteten institutionellen und politischen Dimensionen des Begriffs Demokratie ergibt sich im schulischen Alltag, also in der pädagogischen Umsetzung des Demokratiebegriffes, die Frage nach dem Individuum, seiner Freiheit und seiner Autonomie im Verhältnis zum Demos und zu kollektiven Entscheidungen. Wie ist das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit, von Einzelwille und Gesamtwille?Partizipation ist ein Schlüsselbegriff für die Etablierung demokratischer Strukturen in einer Schule. Verschiedene Instrumente der Mitbestimmung haben in den Schulen Einzug gehalten. Es werden Klassensprecher gewählt, ein Klassenrat oder ein Schülerparlament tagen regelmäßig. Die Ausgestaltung demokratischer Strukturen ist jedoch an den Schulen individuell und sehr unterschiedlich entwickelt. An dieser Stelle kann nur angedeutet werden, dass es auch Schulen gibt, die um die Zeit der Reformbewegung Anfang des letzten Jahrhunderts entstanden sind und bei denen Demokratie die konzeptionelle Basis bildet. An diesen Schulen ist es den Kindern beispielsweise möglich, umfassend - auch bei der Gestaltung von Lerninhalten - mitzuentscheiden. Beispielhaft für diese Schulentwicklung sind die Summerhill -Schule in England oder die Sudberry-Schulen, die sich von Amerika aus mittlerweile in vielen Ländern etabliert haben. Ebenso gehört die Laboratory School in Chicago in diese Tradition demokratischer Schulen.Die von John Dewey 1894 gegründete Schule verstand sich als Versuchsschule der Universität von Chicago und wurde wissenschaftlich begleitet. In Deutschland wurde nach diesem Vorbild 1974 von Hartmut von Hentig die Laborschule in Bielefeld gegründet. In der vorliegenden Studie wird zunächst der Demokratiebegriff im pädagogischen Sinne definiert, so dass Kriterien sichtbar werden, an denen ein Demokratieverständnis abgelesen werden kann. Anschließend wird das Forschungsvorhaben mit der zugrunde liegenden Forschungsfrage und Begründung der gewählten Methode vorgestellt. Im Anschluss an die Auswertung der Erhebung werden die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen dargestellt.

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Stand: 13.08.2020
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Zigarrenmanufaktur in Bünde
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Die Studie beschreibt, wie die Region Minden-Ravensberg nach dem Niedergang der Leinenmanufakturen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Aufschwung durch die Zigarrenindustrie erlebte. Sie stellt diese Entwicklung in zwei Teilen aus der jeweils unterschiedlichen Sicht von Zigarrenfabrikanten und Zigarrenarbeitern dar.Als liberaler Unternehmer wird der Kaufmann August Steinmeister (1820-1874) vorgestellt, dessen harter Lebensweg ihn befähigte, in Zeiten politischer, wirtschaftlicher und sozialer Umbrüche mit seinem Partner und Freund Tönnies Wellensiek die Zigarrenfabrik Steinmeister & Wellensiek aufzubauen. Sein engagiertes Verhältnis zu Unternehmerkollegen, Behörden, institutionellen Zusammenschlüssen, privaten Vereinigungen und zu seinen Arbeitern verhalf ihm zu hoher Anerkennung.Anhand von Berichten der Handelskammern Bielefeld und Minden wird gezeigt, wie sehr Unternehmerentscheidungen von der zeittypischen Erwerbsgesinnung und von innen- und weltpolitischen Entwicklungen abhingen.Ohne die arbeitswilligen Zigarrenarbeiter und -arbeiterinnen hätte Minden-Ravensberg seine wirtschaftliche Krise nicht bewältigen können. Ihre soziale und politische Lage und ihre Mentalität wurden recherchiert. Von Behörden, Unternehmern und der Kirche paternalistisch bevormundet, verharrte die Landbevölkerung widerspruchslos „unter der Herrschaft von Thron und Altar“. Viele Zigarrenarbeiter dagegen schlossen sich in sozialistischen Vereinen zusammen, ihre Emanzipationsbestrebungen werden in Beispielen aufgezeigt.Ein Ausblick auf die Unternehmerfamilie Steinmeister, die Entwicklung der Firma Steinmeister & Wellensiek im 19. und 20. Jahrhundert und deren Liquidation 1956 nach genau einhundert-jährigem Bestehen beschließt die Studie.Sie basiert u.a. auf umfangreichen digitalen Quellen.

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Bielefeld, U: Nation und Gesellschaft
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Angesichts einer globalisierten Welt stellt Ulrich Bielefeld die Frage nach der Bedeutung des Begriffs Nation und der aktuellen Problematik der Bildung existenzieller politischer Kollektive. Anhand von deutsch-französischen Paarbildungen aus den Bereichen Philosophie, Soziologie und Literatur wird gezeigt, dass Selbstbilder Realität nicht nur widerspiegeln, sondern gleichzeitig auch situieren. VORWORT UND DANK SELBSTTHEMATISIERUNG UND NATION NATION UND GESELLSCHAFT Nation als Fiktion und als Ort des Politischen Soziologie, Gesellschaft und Nation Einheit und Differenzierung Selbstbestimmung und Nationalismus Nation und Gebiet Nation und Differenz Kultur und Nation und der Mythos der Integration PAARBILDUNGEN: DAS FREIGESETZTE ICH UND DAS POLITISCHE KOLLEKTIV I: DIE DRAMATIK DES ICH/WIR. JOHANN GOTTLIEB FICHTE UND MAURICE BARRÈS Ein thematisches Vorspiel: Rembrandt im Blick von Georg Simmel Johann Gottlieb Fichte und das Urkollektiv: Ein frühes Konzept eines ethnischen Nationalismus – universalistisch begründet. Der nationalistische Nationalismus: Von Ernest Renan zu Maurice Barrès Der Fall Maurice Barrès: Die Nation – Friedhof und Lehrstuhl II: IDEE UND WERT, HERRSCHAFT UND MORAL. ÉMILE DURKHEIM UND MAX WEBER Emile Durkheim und die Nation: Die Realität der Repräsentation Das Kollektiv und der Einzelne Das Symbol und das Ganze Max Weber: Nation, Herrschaft, die Moral der Lebensführung und die Realität der fiktiven Gemeinschaft Die Nation als Wert und als Form politischer Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung Ethnischer Gemeinsamkeitsglaube und politische Gemeinschaft Nation, Herrschaft und Staat Zu einer Soziologie der Nation im Anschluss an Weber und Durkheim III: DIE AUFLÖSUNG DER NATION. ERNST VON SALOMON UND LOUIS FERDINAND CÉLINE Der nationalistische Nationalismus und die Auflösung der Nation Ernst von Salomon und das 'angedrehte Wir' des Volkes 'Bewaffnet bis an die Zähne und gerüstet bis ans Herz' Die geheime Nation im Film: Carl Peters Ernst von Salomon und die Bundesrepublik nach 1945 Louis Ferdinand Céline: Der „kalte Enthusiast“, zweite Ausprägung Biographische Fiktion: Erfindung, Erfahrung und Wahrheit Das Verschwinden der Nation Flucht, Gefängnis, Lager, Säuberung und Stil EXKURS: DIE AUFLÖSUNG DER NATION UND DIE HERSTELLUNG DER VOLKSGEMEINSCHAFT IN DER „WELTANSCHAUUNG“ DES NATIONALSOZIALISMUS SELBSTBESTIMMUNG UND SELBSTTHEMATISIERUNG. Die Ambivalenz der Selbstbestimmung Selbstbestimmung und die eingehegte Nation Die Sozialstruktur der Weltgesellschaft ZUR AKTUELLEN PROBLEMATIK DER BILDUNG EXISTENTIELLER POLITISCHER KOLLEKTIVE LITERATUR

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Stand: 13.08.2020
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Dantons Tod - Einsicht in die Sinnlosigkeit der...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Durchbruch in eine Frieden-Zukunft - wie soll der vor sich gehen? Durch die Massen, durch eine Erhebung des Volkes, hat Büchner in Wort und Tat geantwortet. Aber damit ist das Problem noch nicht gelöst. Die Geschichte der Französischen Revolution, ihr Steckenbleiben in einer Herrschaft des Bürgertums, des Geldaristokratismus, hat Büchner das deutlich vor Augen geführt. Im Hessischen Landboten heisst es lapidar: '...aber die Franzosen verkauften selbst die junge Freiheit für den Ruhm, den ihnen Napoleon darbot'. Die Frage, warum die Revolution in Büchners Verständnis gescheitert ist, wird nicht beantwortet. Sie muss Büchner beschäftigen, wenn er sich doch anschickt, die Bereitschaft des Volkes zu einer deutschen Revolution wecken zu helfen. Sie hält ihn auch nach dem Scheitern der Flugschriften-Aktion weiter gefangen. Im Winter 1834/1835 studiert er in Darmstadt erneut die Geschichte derjenigen Volkserhebung, desjenigen Kampfes um Freiheit und soziale Gerechtigkeit, an dem er sich kritisch orientieren kann. Büchner beginnt mit der Arbeit an seinem Drama Ende Januar 1835 im Haus seiner Eltern und vollendet es Ende Februar kurz vor seiner Flucht nach Strassburg binnen fünf Wochen. Am 21. Februar übersendet Georg Büchner das Manuskript sowohl an Karl Gutzkow als auch an seinen Frankfurter Verleger Sauerländer. Zu seinem Bruder Wilhelm soll er gesagt haben: 'Ich schreibe im Fieber, aber das schadet dem Werk nicht - im Gegenteil! Übrigens habe ich keine Wahl, ich kann mir keine Ruhe gönnen, bis ich nicht den Danton unter die Guillotine gebracht habe, und obendrein brauche ich Geld, Geld!' Ein politisches Interesse also führt Büchner zum Stoff seines ersten dichterischen Werkes. Damit ist aber noch nichts über seine Intention gesagt worden. Vietor knüpft an seine Feststellung, dass der Dichter 'die beiden dunkelsten Wochen der Revolutionszeit', den 'Selbstmord der Revolution' wähle, die Folgerung: 'Vom Gegenstand her schon ist's unmöglich, Büchners Werk als politisches Tendenzstück zu deuten.' Ist es wahrscheinlich, dass gerade an einem politischen Gegenstand, der für den Verfasser eine derart grosse Bedeutung hat, keine politische Tendenz entwickelt wird? In der Tat scheint zunächst kaum etwas im Stück darauf zu deuten, dass es sich in 'Dantons Tod' wesentlich um die Darstellung eines aktuellen politischen Sachverhalts handeln könnte.

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