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"Passagen und Stationen" von Kaspar von Greyerz...
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Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1.7, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine ausführliche Analyse des Buches "Passagen und Stationen. Lebensstufen zwischen Mittelalter und Moderne." des renommierten Frühneuzeit-Forschers Kaspar von Greyerz. Es werden der Inhalt des Buches, die zentralen Thesen und entscheidenden Erkenntnisse vorgestellt. Diese werden in einem weiteren Schritt kritisch beleuchtet und in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet. Neben Primärquellen und Sekundärliteratur werden auch wichtige Rezensionen des Buches beachtet und in die Analyse eingebunden.

Anbieter: Dodax
Stand: 10.08.2020
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Christus segnet Kaiser Otto II. und Kaiserin Th...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie), Veranstaltung: Zur Sichtbarkeit der Macht. Herrscherbilder im Mittelalter, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bilder sind besetzt mit Zeichen. Diese gilt es zu entschlüsseln und zu verstehen, will man die gesamte Darstellung in ihrem Kontext begreifen. Die Schwierigkeit liegt darin, dass Zeichen ihre Bedeutung verändern können oder der Sinn gar vergessen wird. Die Darstellung kann dann nicht mehr (richtig) gelesen werden. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Pariser Elfenbeintafel, auf der Otto II. und Theophanu durch Christus gesegnet werden. Diese Tafel gehört zu den zahlreichen Beispielen von Herrscherdarstellungen im Mittelalter.Obwohl schon einige Erkenntnisse als gesichert angesehen werden können, wirft diese Tafel noch einige Fragen auf. Es gilt herauszufinden, welche Fragen noch gar nicht gestellt wurden - und warum. Interessant ist an dieser Stelle die Frage nach den Inschriften, da gerade sie besonderen Anlass zu Diskussionen bieten. Neue Fragen an sie zu richten bedeutet, neue Antworten zu erhalten und möglicherweise neue Interpretationen und Kontextualisierungen vorzunehmen.Besonders die Theophanu zugeordneten Inschriften sind Gegenstand vieler Diskussionen. Es existieren verschiedene Sichtweisen, bei denen sowohl eine weibliche Form ihres Titels gesehen wird, als auch das männliche Genus . Mittlerweile wird die maskuline Form der Titulatur als Faktum betrachtet. Die Frage nach dem warum scheint bisher jedoch noch nicht gestellt worden zu sein.Die Untersuchung konzentriert sich auf das Beispiel dieser Elfenbeintafel, um einen Eindruck zu vermitteln, wie Herrscherdarstellungen aussehen konnten, in welchem Kontext sie standen und welche Intentionen mit ihnen verbunden waren. Die Arbeit widmet sich einzelnen offenen Fragestellungen. Die Untersuchung soll Eindrücke vermitteln, Anregungen und Ansätze für weitergehende Forschungen bieten. Als Basis dieser Untersuchung dienen verschiedene Arbeiten, die sich direkt mit dem Relief auseinander setzen , oder erklärende Hintergrundinformationen bieten. Zu den letzt genannten zählen die Arbeit von Irmgard Siede , die sich der Elfenbeinkunst im Allgemeinen widmet, als auch die von Jennifer L. Ball , die sich mit höfischer Kleidung in Byzanz auseinandersetzt. Als Quellen dienen in erster Linie verschiedene bildliche Darstellungen, aber auch Urkunden, die Aufschlüsse über die Inschriften geben können

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Devotio moderna - Das Phänomen der neuen Frömmi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Räume begrenzter Staatlichkeit: Ostwestfalen im Spätmittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Im niederländischen Deventer nahm Ende des 14. Jahrhunderts eine Bewegung der "neuen Frömmigkeit" ihren Ausgang: die auf den Laienprediger Geert Groote zurückgehende Devotio moderna. Sie zielte ab auf eine neue Innerlichkeit und eine direkte Bezogenheit auf den christlichen Gott über den Weg der Meditation und des persönlichen Studiums der Heiligen Schrift. Mit "De Imitatione Christi" von Thomas von Kempen ging das nach der Bibel am weitesten verbreitete Buch des Christentums aus ihr hervor. In der historischen Forschung wurde der Devotio moderna oft ein wichtiger Einfluss auf Humanismus und Reformation zugesprochen. Obwohl bereits ihr Initiator Predigtverbot erhielt, handelte es sich bei der Devotio moderna im Unterschied zur Reformation um eine Reformbewegung innerhalb der katholischen Kirche. Sie fand im 15. Jahrhundert vor allem in den Niederlanden, am Niederrhein und in Westfalen intensive Verbreitung. Dies spiegelt sich einerseits in der Gründung zahlreicher Niederlassungen der "Brüder" bzw. "Schwestern vom gemeinsamen Leben" wider, die sich an den drei Prinzipien der Mönche - Gehorsam, Keuschheit und Armut - orientierten, ohne dafür extra ein formelles Gelübde abzulegen. Zum anderen entwickelte sich eine monastische Variante der Devotio moderna, deren namhafteste Träger die Windesheimer Kongregation und, im Raum Westfalen, das Böddeker Reformkonvent waren.In der vorliegenden Arbeit sollen Ursprung, Entwicklung und Wirkung der Devotio moderna nachgezeichnet werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei einerseits den Trägern der Bewegung und andererseits der Frage, aus welchen Gründen sie auf einen so fruchtbaren Nährboden gestoßen sind, der den Erfolg der Bewegung im 15. Jahrhundert ermöglichte. Als Quellenmaterial werden die "Beschlüsse und Vorsätze" von Geert Groote sowie die Hausordnung des Herforder Fraterhauses dienen, um die Grundlagen der neuen Frömmigkeit und die Praxis der Devotio moderna zu skizzieren. Schließlich soll ermittelt werden, welches Echo die Bewegung bei den Zeitgenossen auslöste und welche Rückwirkungen dies wiederum auf die Devotio moderna hatte.

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Maske und Kothurn. Internationale Beiträge zur ...
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InhaltVorwort von BRIGITTEMARSCHALL. 9THOMAS DACOSTA KAUFMANN (Princeton, N. J.)The Challenge of Central Europe to the Historiography of Art. 19BRIGITTEMARSCHALL (Wien)Der Schwarze Tod und die Geißler GottesAnsteckung und Befleckung als heilendes Reinigungsritual. 29GERDA BAUMBACH (Leipzig)Ciarlatani und Comici. Gesticolazione, Phantasie und Imagination –Heilen, Spielen, Theater. 49VACLAV BUZEK (Budweis)Theater zwischen Unterhaltung und Propaganda(Ein adeliges Turnier in Böhmen in der Mitte des 16. Jahrhunderts). 61PETRMATA (Prag)Das Phasma Dionysiacum Pragense und die Anfänge des Faschingsam Kaiserhof. 67WILLIAM GREEN (Flushing, N.Y.)Directorial Uses of Farce in Shakespeare’s The Merry Wives of Windsor. 81SERGIOMONALDINI (Ferrara)Servitu ridicolosa e mestiereCarlo Cantù detto Buffetto ed il suo Cicalamento. 91M. A. KATRITZKY (Oxford)“Unser sind drey”: the Quacks of Beer, Printz and Weise. 117HARALD ZIELSKE (Berlin)Dokument oder Allegorie? Zu der Figurenserie Les trois Pantalonsvon Jacques Callot. 143HELMUT G. ASPER (Bielefeld)Commedia dellarte und europäisches Porzellan. 155HERBERT SEIFERT (Wien)Gattungsbezeichnungen früher Musikdramen in Österreich. 167RAINER THEOBALD (Berlin)Frühe Libretti als Ereignis-DokumenteBemerkungen zu einer Sammlung von Textbüchern desbarocken Musiktheaters. 179ALESSANDRO CATALANO (Roma)Larrivo di Francesco Sbarra in Europa centrale e la mediazione delcardinale Ernst Adalbert von Harrach. 203ANDREA SOMMER-MATHIS (Rom – Wien)Momo und Truffaldino. Die komischen Personen in den beiden Versionendes Pomo doro am Wiener (1668) und am spanischen Hof (1703). 215EVALD KAMPUS (Tartu)Glädie Spel och Ähre-SangEine schwedische Barockoper in Estland während desNordischen Krieges. 233RENATE SCHREIBER (Wien)Erzherzog Leopold Wilhelm und das Theater in BrüsselWandertruppen am Hof und Giovanni Battista Angelini. 251JIRI ZALOHA (Böhmisch Krumau)Zu den Anfängen der „Eggenbergischen Hofkomödianten“ inBöhmisch Krumau. 265BÄRBEL RUDIN (Kieselbronn)Heinrich Rademin, Hanswursts SchattenmannJurist, Bühnenchef, Stückeschreiber – Versuch über eine Gründerfigurdes Wiener Theaters. 271MARGRET DIETRICH (Wien)Für Gott oder für die Regenten der Welt erziehen – eine Alternative?Wiener Theater und Hans Wurst vor hohem Gericht: Eine Denkschriftaus dem Jahre 1767 für Maria Theresia. 303RAINER PUCHERT (München)Hanswurst hinter Glas. Zwei unbekannte Theaterbilder aus dem frühen18. Jahrhundert. 331Inhalt 6DAVID J. BUCH (Cedar Falls, Iowa)Newly-identified Engravings of Scenes from Emanuel Schikaneder’sTheater auf der Wieden, 1789–1790, in the Allmanach für Theaterfreunde. 351CLEMENSHÖSLINGER (Wien)„Das Schauspielhaus war zum Erdrüken voll“Der Tagebuchschreiber Mathias Perth als Besucher desTheaters an der Wien, 1803–1809. 377FRANCESCO COTTICELLI (Napels)Neapolitan Theatres and Artists of the Early Eighteenth CenturyDomenico Antonio di Fiore. 391DANIELA FERRARI (Mantova)Il soggiorno mantovano di Mozart e l’inaugurazione del Teatro scientifico(1769–1770). 399CRISTINA GRAZIOLI (Padova)Da Hanswurst alla Metafisica. Siepe a nordovest di Bontempelli. 405ULF BIRBAUMER (Wien – Paris)Mamma! I sanculotti! Unzeitgemäße Bemerkungen zur theatralenPopulärkultur. 435KLEMENS GRUBER (Wien)Bastardisierungen. Die Lautsprechertribünen von Gustav Klucis. 447RAINER M. KÖPPL (Wien)Commedia dell Arte in Hollywood. Die Marx Brothers hänselnden Bajazzo. 453INGRID BIGLER (Zürich)Bibliographie Otto G. Schindler. Veröffentlichungen bis 2001. 463Zu den Autorinnen und Autoren. 477Ortsregister. 483Personenregister. 488Stückeregister. 513

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Banken im Umbruch
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Technik ist ein wesentlicher Bestandteil des Bankbetriebs. Ob schreibende Rechenmaschine, der Einsatz von Lochkarten oder die Banking App des Digitalzeitalters - jede Generation im Bankgewerbe muss die technischen Mittel ihrer Zeit nutzen, um die jeweiligen geschäftlichen Anforderungen zu bewältigen.Die vorliegende Publikation beschreibt die allgemeine Entwicklung der Bürotechnik vom 19. Jahrhundert bis heute sowie die Entwicklung und den Einsatz von Technik in der Commerzbank seit ihrer Gründung bis in die Gegenwart. Den Abschluss des Buches bildet ein Gespräch mit Frank Annuscheit, dem ehemaligen IT-Vorstand der Commerzbank.DIE AUTORENChristian Berg studierte Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Bielefeld. Er arbeitet seit 2009 beim Heinz Nixdorf MuseumsForum, seit 2017 als Leiter des Bereichs Ausstellungen/Kommunikation.Detlef Krause studierte Geschichte und Sozialwissenschaften in Düsseldorf. Er leitet seit 1988 das Historische Archiv der Commerzbank. Im Jahr 2014 übernahm er den Vorstandsvorsitz der Eugen-Gutmann-Gesellschaft e.V.Stefan Stein studierte Alte, Mittlere und Neuere Geschichte, Germanistik, Komparatistik und Volkskunde in Mainz. Seit 1999 ist er beim Heinz Nixdorf MuseumsForum Kurator für die Bereiche Bürogeschichte, Frühe Mathematik sowie Geschichte der Rechen- und Schreibmaschinen.

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Stand: 10.08.2020
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Erfahrene Geschichte
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"Geschichte entzieht sich jeder Instrumentalisierung. Sie wird sich immer rächen als eine Macht, die mehr in sich birgt, als Identifikationsangebote einzwängen können." (Reinhart Koselleck) Das vorliegende Bändchen dokumentiert ein Fragment gebliebenes Buch aus Gesprächen, an dem Reinhart Koselleck und Carsten Dutt zusammen arbeiteten. Bei zwei Treffen in Bielefeld (2003) und Heidelberg (2004) wurden jeweils einstündige Unterhaltungen aufgezeichnet. In Bielefeld wird zunächst die Zeitzeugenschaft Kosellecks zum Thema: seine Erinnerungen an die Endphase der Weimarer Republik, die NS-Zeit und die frühe Bundesrepublik, und damit die im Spiegel dieser Erinnerungen greifbare Bildungsgeschichte eines politisch wachen und moralisch sensiblen Intellektuellen, dessen Lebensthema die Erkenntnis der Komplexität geschichtlicher Wirklichkeit werden sollte. Das Heidelberger Gespräch dreht sich um Kosellecks akademische Sozialisation an der Ruprecht-Karls-Universität der späten 1940er und frühen 1950er Jahre. Die Interviews dieses Bandes gewähren einen faszinierenden Einblick in Leben und Werk eines der bedeutendsten Historiker des 20. Jahrhunderts. Reinhart Koselleck spricht in ihnen als Zeitzeuge, Autobiograph und Theoretiker der Geschichte. Carsten Dutts Fragen und Nachfragen veranlassen den "denkenden Historiker", wie Hans-Georg Gadamer Koselleck gelegentlich genannt hat, zu spannenden Auskünften und wichtigen Präzisierungen.

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Stand: 10.08.2020
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Frühe mathematische Bildung
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Kinder erwerben die Grundlagen für gelingende mathematische Bildungsprozesse bereits im Elementarbereich. Dabei benötigen sie in unterschiedlichem Mass und Umfang Unterstützung und Anregung. Die gezielte Beobachtung, Begleitung und Gestaltung frühkindlichen mathematischen Lernens ist somit eine wichtige und durchaus herausfordernde Aufgabe für alle, die an frühen mathematischen Bildungsprozessen beteiligt sind. Dieses Buch zeichnet sich dadurch aus, dass es systematisch die entwicklungspsychologischen, elementarpädagogischen, fachlichen und fachdidaktischen Perspektiven auf die frühe Bildung zusammenführt und erläutert. Des Weiteren werden zahlreiche Anregungen für die Umsetzung in der Praxis entfaltet und anhand von Materialien konkretisiert. Lehrkräfte an Fach- und Hochschulen finden neben zentralen theoretischen Grundlagen für die Aus- und Weiterbildung konkrete Ideen für die Seminargestaltung. Studierenden und pädagogischen Fachkräften liefert der Band Hintergrundwissen für die pädagogische Arbeit. Mit Blick auf den Primarbereich werden für Grundschullehrkräfte fachliche, didaktische und methodische Ansatzpunkte für die Gestaltung des Übergangs Kindergarten – Grundschule bezogen auf den mathematischen Anfangsunterricht aufgezeigt. Die Autorinnen: Prof. Dr. Christiane Benz, Institut für Mathematik und Informatik,  Pädagogische Hochschule Karlsruhe Prof. Dr. Andrea Peter-Koop, Institut für Didaktik der Mathe matik, Universität Bielefeld Dr. Meike Grüssing, Abteilung Mathematik didaktik, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), Kiel

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Devotio moderna - Das Phänomen der neuen Frömmi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, einseitig bedruckt, Note: 2,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Räume begrenzter Staatlichkeit: Ostwestfalen im Spätmittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Im niederländischen Deventer nahm Ende des 14. Jahrhunderts eine Bewegung der 'neuen Frömmigkeit' ihren Ausgang: die auf den Laienprediger Geert Groote zurückgehende Devotio moderna. Sie zielte ab auf eine neue Innerlichkeit und eine direkte Bezogenheit auf den christlichen Gott über den Weg der Meditation und des persönlichen Studiums der Heiligen Schrift. Mit 'De Imitatione Christi' von Thomas von Kempen ging das nach der Bibel am weitesten verbreitete Buch des Christentums aus ihr hervor. In der historischen Forschung wurde der Devotio moderna oft ein wichtiger Einfluss auf Humanismus und Reformation zugesprochen. Obwohl bereits ihr Initiator Predigtverbot erhielt, handelte es sich bei der Devotio moderna im Unterschied zur Reformation um eine Reformbewegung innerhalb der katholischen Kirche. Sie fand im 15. Jahrhundert vor allem in den Niederlanden, am Niederrhein und in Westfalen intensive Verbreitung. Dies spiegelt sich einerseits in der Gründung zahlreicher Niederlassungen der 'Brüder' bzw. 'Schwestern vom gemeinsamen Leben' wider, die sich an den drei Prinzipien der Mönche - Gehorsam, Keuschheit und Armut - orientierten, ohne dafür extra ein formelles Gelübde abzulegen. Zum anderen entwickelte sich eine monastische Variante der Devotio moderna, deren namhafteste Träger die Windesheimer Kongregation und, im Raum Westfalen, das Böddeker Reformkonvent waren. In der vorliegenden Arbeit sollen Ursprung, Entwicklung und Wirkung der Devotio moderna nachgezeichnet werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei einerseits den Trägern der Bewegung und andererseits der Frage, aus welchen Gründen sie auf einen so fruchtbaren Nährboden gestossen sind, der den Erfolg der Bewegung im 15. Jahrhundert ermöglichte. Als Quellenmaterial werden die 'Beschlüsse und Vorsätze' von Geert Groote sowie die Hausordnung des Herforder Fraterhauses dienen, um die Grundlagen der neuen Frömmigkeit und die Praxis der Devotio moderna zu skizzieren. Schliesslich soll ermittelt werden, welches Echo die Bewegung bei den Zeitgenossen auslöste und welche Rückwirkungen dies wiederum auf die Devotio moderna hatte.

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Stand: 10.08.2020
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Das Augsburger und Nürnberger Patriziat im Verg...
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Zwischenprüfung, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der vorliegenden Arbeit ist das Patriziat der Reichsstädte Augsburg und Nürnberg in Mittelalter und Früher Neuzeit. Ziel soll es sein, anhand eines Vergleichs die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Entwicklung und Konstitution des Patriziats beider Städte herauszustellen. Einer solchen Zielsetzung kommt schon deshalb Relevanz zu, weil sich die zahlreichen bisher zum Thema erschienenen Abhandlungen i.d.R. auf eine einzelne Stadt oder einen eingegrenzten geographischen Raum konzentrierten - weitgehend, ohne detailliertere Vergleiche zwischen zwei Städten anzustellen. So ist bisher keine ausführliche Untersuchung zum Augsburger und Nürnberger Patriziat veröffentlicht worden. Aufgrund des engen Rahmens der vorliegenden Darstellung wird diese Lücke nur zu einem kleinen Teil geschlossen werden können. Vielmehr ist beabsichtigt, einige Aspekte genauer zu untersuchen. Vor allem die Entstehung und die ständischen Besonderheiten des jeweiligen Patriziats im Vergleich zueinander und zum deutschen Patriziat als solchen sollen deshalb Gegenstand der Untersuchung sein. Dabei ist die Quellenlage zur Entstehung des Patriziats in Augsburg eher unzureichend. Da die Quellen über die gesellschaftliche Entwicklung Augsburgs im 10. und 11. Jh. nur recht vage und undifferenzierte Angaben machen. Besser wird die Quellenlage zur weiteren Entwicklung dann ab dem 12. Jh. mit dem Aufkommen zusätzlicher Quellen, die ein recht genaues Bild vermitteln.

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