Angebote zu "Entwicklungsländern" (17 Treffer)

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Die Rolle des Fairen Handels in der Sozialen Ar...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,8, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Weltweit hungern 1 Milliarden Menschen. Im Jahr 2000 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Millennium-Entwicklungsziele, welche als erstes Ziel die Halbierung der Armut nennt. Heute, im Jahr 2012, sind viele Ziele um einiges näher gerückt. Die Reduktion der Armut ist jedoch hauptsächlich auf Ostasien, besonders China zurückzuführen. In weiteren Zielpunkten gilt die ländliche Bevölkerung nach wie vor als benachteiligter gegenüber der Stadtbevölkerung. Der Faire Handel, vordergründig als Bildungsbewegung entstanden, hat gerade diese ländliche Bevölkerung in den Entwicklungsländern als Zielgruppe. Produzentenorganisationen werden durch wirtschaftliche Methoden, wie der Mindestlohn und der Fair Trade Prämie, welche nach eigener Entscheidung in Infrastruktur, Schulen, Krankenhäuser und Brunnen investiert werden kann, gefördert. Schwerpunkte sind weiterhin Frauenzusammenschlüsse, Verzicht auf Chemikalien und Aufklärungs- bzw. Bildungsarbeit über Marktzugang und konventionellen Landbau. Niedrige Säuglingssterblichkeit und ein positiver Nutzen für die ganze Gemeinde werden unter anderem als Wirkungen von Studien genannt. Soziale Arbeit entstand im 17. Jahrhundert in der Nachbarschaftshilfe für arme Bevölkerungsgruppen. Heute findet sich gerade in der Vielzahl an Arbeitsfeldern und Zugangswissenschaften das Spezielle der Sozialen Arbeit. Neben der Einzel- und Gruppenhilfe entstand die Gemeinwesenarbeit als weitere Methode. In aktueller Literatur auch als Raumorientierung benannt. Benachteiligte Stadtteile werden hier auf ihre Stärken und Schwächen analysiert und gefördert. Soziale Arbeit in den Entwicklungsländern hat eine junge Geschichte. Erst in den 40er und 50er Jahren wurde sie durch den Westen importiert. Mit der Zeit wurde festgestellt, dass nicht alle Methoden in eine neue Kultur zu importieren sind. Bevor der Internationale Währungsfond und die Weltbank die Entwicklungsländer in den 80er Jahren zur Liberalisierung drängten, wurde die neu geformte Methode der Soziale Entwicklung schwerpunktmässig gefördert. Dabei wurden soziale Belange mit wirtschaftlichen Aufschwung verbunden. Die Förderung von Kleinstmanufakturen, die Vergabe von Kleinstkrediten, der Bau von Brunnen, Schulen und Krankenhäusern war ebenso Bestandteil wie Alphabetisierungskurse und HIV Aufklärung. [...]

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Stand: 09.08.2020
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Kinderarmut in Deutschland
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), Veranstaltung: Die 'typische Klientel' sozialer Arbeit?, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Armut ist heutzutage nicht mehr ein Problem, das nur in den Entwicklungsländern auftritt. In vielen westlichen Industrienationen und unter anderem auch in Deutschland ist Armut weiter verbreitet, als allgemein angenommen wird. Nach Aussage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ist in Deutschland jedes siebte Kind arm. Der 2. Armutsbericht der Bundesregierung 2005 stellt fest, dass rund 1,1 Mio. Bezieherinnen und Bezieher von Sozialhilfe Kinder unter 18 Jahren sind. Mit einer Sozialhilfequote von 7,2% (Ende 2003) weisen sie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (3,4%) einen deutlich höheren Hilfebedarf auf. 55% von ihnen leben in Haushalten von Alleinerziehenden und nur 35% in Zwei-Eltern-Familien. Es bestehen deutliche Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Familienhaushalten. (siehe S. 9) In der vorliegenden Hausarbeit möchte ich auf Probleme der Armut eingehen und die Auswirkungen für die Kinder verdeutlichen. Hierbei werden speziell die physischen und psychischen Folgen betrachtet. Zuerst werde ich im Punkt 2 Definitionen von Armut beschreiben. Nach dem theoretischen Teil und der Vorstellung von Auswirkungen der Armut, werde ich die Massnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung von Armut zusammenfassen.

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Stand: 09.08.2020
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Magersucht bei jungen Frauen
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Universität Bielefeld, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Magersucht stellt derzeit ein grosses gesellschaftliches Problem dar, und dies insbesondere bei jungen Frauen. Immer mehr Menschen scheinen an Magersucht zu erkranken und die Betroffenen werden immer jünger. Jeder kann, unabhängig von Alter und Geschlecht, an Magersucht erkranken. Häufig kommt Magersucht oder fachmedizinisch ausgedrückt, die Anorexie Nervosa, allerdings bei jungen Frauen vor. Es macht den Anschein, dass insbesondere heranwachsende Menschen für die Entstehungsbedingungen dieser Krankheit sensibel sind. Das Tragische an der Krankheit ist, dass sie von den Betroffenen scheinbar freiwillig erschaffen und aufrechterhalten wird; und dass dies mit einer unumstösslichen Disziplin und unerklärbar grossen Willenskraft seitens der Betroffenen erfolgt. Manchmal gibt es keine Hilfe, und die erkrankten Menschen hungern sich qualvoll bis in den Tod. Aber auch alle Mitmenschen, die dem Beobachten dieses dramatischen Prozesses ausgeliefert sind, stossen bald an ihre Grenzen und müssen sich mit Gefühlen auseinandersetzen, die sie möglicherweise 'in den Wahnsinn' treiben können. Denn sie sind diesem 'Ereignis' zumeist hilflos ausgesetzt. Welches Empfinden löst der Anblick eines hungernden, abgemagerten jungen Mädchens aus? Vielleicht Mitleid und das Bedürfnis zu helfen. Bei manchen vielleicht auch Scham, oder Fassungslosigkeit. Und wie stark mögen diese Empfindungen wohl sein, wenn man dieser kranken Person, die bereit ist zu sterben und der Tod sich bereits in der Erscheinung abzeichnet, nahe steht? Menschen, die sich noch nie mit dieser Krankheit befasst haben, und für die auch das Thema Essen nie von herausragender Bedeutung war, werden wahrscheinlich auch kein echtes Verständnis für das Verhalten von Betroffenen aufbringen können. Im Prinzip ist es auch für 'normale' Menschen ein Phänomen, das ganz bestimmt nicht nachzuvollziehen ist. In Entwicklungsländern sterben Menschen vor Hunger, weil Nahrungsmittel fehlen. Aber in der westlichen Welt muss niemand Hunger leiden, warum soll man sich selbst die Nahrung verweigern? Bis zum Tod? Dies in einer Welt (die westliche zumindest), in der genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Wir werden im Verlauf dieser Arbeit aber hoffentlich die Verhaltensweisen von Betroffenen besser verstehen lernen und erkennen, welche Tragik hinter diesem Krankheitsbild steht, was die Betroffenen fühlen und denken und wie es dazu kommen kann, dass man sich selbst derartigen Zwängen ergibt.

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Stand: 09.08.2020
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Strukturanpassung aus Frauensicht: Entwicklungs...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Ethnologie), Veranstaltung: Theoriekurs Geschlechterforschung, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werde ich den Artikel 'Strukturanpassung aus Frauensicht: Entwicklungskonzepte und Transformationsprozesse' von Prof. Dr. Gudrun Lachenmann zusammenfassen und einer kritischen Analyse unterziehen. Dies geschieht im weiteren Rahmen der Diskussion um Geschlechterverhältnisse und Globalisierung im Zusammenhang mit dem Theoriekurs Geschlechterforschung. Prof. Dr. Gudrun Lachenmann unterrichtet an der Universität in Bielefeld Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen in 'Entwicklungsländern'. Mit Frauenforschung und Geschlechteranalyse versucht sie einen Beitrag zur international vergleichenden Entwicklungsforschung zu leisten. Dabei hat sie sich vor allem auf das frankophone Westafrika spezialisiert. In ihrem Aufsatz gibt Frau Lachenmann einen Überblick über die Probleme der Strukturanpassungspolitik (SAP) der Weltbank und ihrer geschlechtsspezifischen und sozialen Folgen. Auch den aktuellen Stand der Frauen(förder)politik und Fragen der sozialen Sicherung thematisiert sie. Besonderes Interesse entwickelt sie aber für die geschlechtsspezifische Einbettung von Wirtschaft bzw. die Betrachtung der Makroökonomie unter feministischen Blickwinkel. Diesbezüglich stellt sie mehrere theoretische Lösungsansätze verschiedener Autorinnen vor. Für ein besseres Verständnis werde ich mich in meiner Arbeit nicht an die von Gudrun Lachenmann vorgegebene Reihenfolge der Kapitel halten und eine geringfügige Neustrukturierung der Themenkomplexe vornehmen. Die verwendeten Kapitelüberschriften bleiben aber dabei grösstenteils erhalten. Ich beschränke mich in dieser Arbeit hauptsächlich auf Lachenmanns Text. Nur für die allgemeine Begriffserklärung ziehe ich das Lexikon Dritte Welt zur Hilfe.

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Stand: 09.08.2020
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Nachhaltigkeit. Ökologische und soziale Werte i...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1.0, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Mehr und mehr rückt die Diskussion um Wirtschaft und Gesellschaft in den Fokus der Öffentlichkeit. Börsenkrisen, Bankenskandale, Managerboni dank Hungerlöhnen in Entwicklungsländern - so die Schlagzeilen. Dies hat zur Folge, dass sich mehr und mehr öffentliche Aufmerksamkeit auf die Wirtschaft richtet und der Ruf nach Wandel laut wird. Es solle von dem Prinzip der kurzfristigen Gewinnsteigerung abgewichen und mehr Augenmerk auf die Folgen unternehmerischen Handelns gelegt werden. Ebenfalls wird der Druck auf die Politik erhöht, die Selbstregulierung des Marktes auszuhebeln und durch Gesetze für Ordnung zu sorgen. Die vorliegende Arbeit soll die Idee der Nachhaltigkeit im Management unter besonderer Berücksichtigung sozialer und ökologischer Werte thematisieren. Dabei sollen Begriffe erläutert und Modelle vorgestellt werden, welche als Ziel eine Verbesserung von Missständen haben. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, ob sich Profitsteigerung und Nachhaltigkeit ausschliessen. Es sollen die Fragen geklärt werden, was Nachhaltigkeit und entsprechende Werte überhaupt auszeichnet, in welchen Bereichen Unternehmen Verantwortung übernehmen müssen, wie sie diese übernehmen können und welche Faktoren für den Erfolg von Relevanz sind.

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Stand: 09.08.2020
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Kinderarmut und Konsum als Thema im Sachunterri...
40,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik), Note: 1,7, Universität Bielefeld, 87 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Armut in Deutschland ist für eine wachsende Zahl von Menschen eine bedrängende Realität geworden. Im deutschen sozialwissenschaftlichen Diskurs der vergangenen Jahre gewann die Problematik einer 'Armut im Wohlstand' und insbesondere auch die ansteigende Betroffenheit der Kinder in der Öffentlichkeit zunehmend an Aufmerksamkeit. Das Risiko einer zumindest Zeitweisen Verarmung der Menschen dringt derweil sogar bis in die mittleren sowie die höheren Gesellschaftsschichten vor. Dennoch legen die Wissenschaftler und Politiker grossen Wert darauf, die Armut in unserer Gesellschaft von der vorliegenden Armut in der dritten Welt zu unterscheiden. Während die Menschen in den Entwicklungsländern täglich zahlreich um ihr Überleben kämpfen müssen, handelt es sich bei uns hauptsächlich um finanzielle Einschränkungen, gemessen am jeweiligen Wohlstandsniveau. Gleichwohl kann auch die in unserer Wohlstandsgesellschaft vorliegende Armut fatale Auswirkungen auf das Leben eines Menschen, und an dieser Stelle sei die Aufmerksamkeit besonders den Kindern gewidmet, haben. Insbesondere in einer Gesellschaft wie der unseren, in der sich die Menschen zunehmend über den Zugang zum Massenkonsum und über eine gute schulische Ausbildung zu definieren scheinen, haben es viele Kinder, die aus finanziell benachteiligten Verhältnissen kommen, sehr schwer. Zwar spielen die finanziellen Aspekte hier eine gewichtige Rolle, doch können auch die gesundheitlichen Folgen, sowie die soziale Ausgrenzung aus den Gleichaltrigengruppen, um an dieser Stelle nur einige Folgen zu nennen, das Leben eines Kindes erheblich beeinträchtigen.

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Stand: 09.08.2020
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Magersucht bei jungen Frauen
25,70 € *
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Universität Bielefeld, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Magersucht stellt derzeit ein großes gesellschaftliches Problem dar, und dies insbesondere bei jungen Frauen. Immer mehr Menschen scheinen an Magersucht zu erkranken und die Betroffenen werden immer jünger. Jeder kann, unabhängig von Alter und Geschlecht, an Magersucht erkranken. Häufig kommt Magersucht oder fachmedizinisch ausgedrückt, die Anorexie Nervosa, allerdings bei jungen Frauen vor. Es macht den Anschein, dass insbesondere heranwachsende Menschen für die Entstehungsbedingungen dieser Krankheit sensibel sind. Das Tragische an der Krankheit ist, dass sie von den Betroffenen scheinbar freiwillig erschaffen und aufrechterhalten wird; und dass dies mit einer unumstößlichen Disziplin und unerklärbar großen Willenskraft seitens der Betroffenen erfolgt. Manchmal gibt es keine Hilfe, und die erkrankten Menschen hungern sich qualvoll bis in den Tod. Aber auch alle Mitmenschen, die dem Beobachten dieses dramatischen Prozesses ausgeliefert sind, stoßen bald an ihre Grenzen und müssen sich mit Gefühlen auseinandersetzen, die sie möglicherweise 'in den Wahnsinn' treiben können. Denn sie sind diesem 'Ereignis' zumeist hilflos ausgesetzt. Welches Empfinden löst der Anblick eines hungernden, abgemagerten jungen Mädchens aus? Vielleicht Mitleid und das Bedürfnis zu helfen. Bei manchen vielleicht auch Scham, oder Fassungslosigkeit. Und wie stark mögen diese Empfindungen wohl sein, wenn man dieser kranken Person, die bereit ist zu sterben und der Tod sich bereits in der Erscheinung abzeichnet, nahe steht? Menschen, die sich noch nie mit dieser Krankheit befasst haben, und für die auch das Thema Essen nie von herausragender Bedeutung war, werden wahrscheinlich auch kein echtes Verständnis für das Verhalten von Betroffenen aufbringen können. Im Prinzip ist es auch für 'normale' Menschen ein Phänomen, das ganz bestimmt nicht nachzuvollziehen ist. In Entwicklungsländern sterben Menschen vor Hunger, weil Nahrungsmittel fehlen. Aber in der westlichen Welt muss niemand Hunger leiden, warum soll man sich selbst die Nahrung verweigern? Bis zum Tod? Dies in einer Welt (die westliche zumindest), in der genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Wir werden im Verlauf dieser Arbeit aber hoffentlich die Verhaltensweisen von Betroffenen besser verstehen lernen und erkennen, welche Tragik hinter diesem Krankheitsbild steht, was die Betroffenen fühlen und denken und wie es dazu kommen kann, dass man sich selbst derartigen Zwängen ergibt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 09.08.2020
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Kinderarmut und Konsum als Thema im Sachunterri...
35,00 € *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik), Note: 1,7, Universität Bielefeld, 87 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Armut in Deutschland ist für eine wachsende Zahl von Menschen eine bedrängende Realität geworden. Im deutschen sozialwissenschaftlichen Diskurs der vergangenen Jahre gewann die Problematik einer 'Armut im Wohlstand' und insbesondere auch die ansteigende Betroffenheit der Kinder in der Öffentlichkeit zunehmend an Aufmerksamkeit. Das Risiko einer zumindest Zeitweisen Verarmung der Menschen dringt derweil sogar bis in die mittleren sowie die höheren Gesellschaftsschichten vor. Dennoch legen die Wissenschaftler und Politiker großen Wert darauf, die Armut in unserer Gesellschaft von der vorliegenden Armut in der dritten Welt zu unterscheiden. Während die Menschen in den Entwicklungsländern täglich zahlreich um ihr Überleben kämpfen müssen, handelt es sich bei uns hauptsächlich um finanzielle Einschränkungen, gemessen am jeweiligen Wohlstandsniveau. Gleichwohl kann auch die in unserer Wohlstandsgesellschaft vorliegende Armut fatale Auswirkungen auf das Leben eines Menschen, und an dieser Stelle sei die Aufmerksamkeit besonders den Kindern gewidmet, haben. Insbesondere in einer Gesellschaft wie der unseren, in der sich die Menschen zunehmend über den Zugang zum Massenkonsum und über eine gute schulische Ausbildung zu definieren scheinen, haben es viele Kinder, die aus finanziell benachteiligten Verhältnissen kommen, sehr schwer. Zwar spielen die finanziellen Aspekte hier eine gewichtige Rolle, doch können auch die gesundheitlichen Folgen, sowie die soziale Ausgrenzung aus den Gleichaltrigengruppen, um an dieser Stelle nur einige Folgen zu nennen, das Leben eines Kindes erheblich beeinträchtigen.

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Stand: 09.08.2020
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Magersucht bei jungen Frauen
20,90 CHF *
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Universität Bielefeld, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Magersucht stellt derzeit ein grosses gesellschaftliches Problem dar, und dies insbesondere bei jungen Frauen. Immer mehr Menschen scheinen an Magersucht zu erkranken und die Betroffenen werden immer jünger. Jeder kann, unabhängig von Alter und Geschlecht, an Magersucht erkranken. Häufig kommt Magersucht oder fachmedizinisch ausgedrückt, die Anorexie Nervosa, allerdings bei jungen Frauen vor. Es macht den Anschein, dass insbesondere heranwachsende Menschen für die Entstehungsbedingungen dieser Krankheit sensibel sind. Das Tragische an der Krankheit ist, dass sie von den Betroffenen scheinbar freiwillig erschaffen und aufrechterhalten wird; und dass dies mit einer unumstösslichen Disziplin und unerklärbar grossen Willenskraft seitens der Betroffenen erfolgt. Manchmal gibt es keine Hilfe, und die erkrankten Menschen hungern sich qualvoll bis in den Tod. Aber auch alle Mitmenschen, die dem Beobachten dieses dramatischen Prozesses ausgeliefert sind, stossen bald an ihre Grenzen und müssen sich mit Gefühlen auseinandersetzen, die sie möglicherweise 'in den Wahnsinn' treiben können. Denn sie sind diesem 'Ereignis' zumeist hilflos ausgesetzt. Welches Empfinden löst der Anblick eines hungernden, abgemagerten jungen Mädchens aus? Vielleicht Mitleid und das Bedürfnis zu helfen. Bei manchen vielleicht auch Scham, oder Fassungslosigkeit. Und wie stark mögen diese Empfindungen wohl sein, wenn man dieser kranken Person, die bereit ist zu sterben und der Tod sich bereits in der Erscheinung abzeichnet, nahe steht? Menschen, die sich noch nie mit dieser Krankheit befasst haben, und für die auch das Thema Essen nie von herausragender Bedeutung war, werden wahrscheinlich auch kein echtes Verständnis für das Verhalten von Betroffenen aufbringen können. Im Prinzip ist es auch für 'normale' Menschen ein Phänomen, das ganz bestimmt nicht nachzuvollziehen ist. In Entwicklungsländern sterben Menschen vor Hunger, weil Nahrungsmittel fehlen. Aber in der westlichen Welt muss niemand Hunger leiden, warum soll man sich selbst die Nahrung verweigern? Bis zum Tod? Dies in einer Welt (die westliche zumindest), in der genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Wir werden im Verlauf dieser Arbeit aber hoffentlich die Verhaltensweisen von Betroffenen besser verstehen lernen und erkennen, welche Tragik hinter diesem Krankheitsbild steht, was die Betroffenen fühlen und denken und wie es dazu kommen kann, dass man sich selbst derartigen Zwängen ergibt.

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