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Buch - Trümmerkind
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Hamburg 1946/47 - Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel.Der 14jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47.Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote - und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens in Hamburg auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau inmitten der Trümmer verfolgt ihn in seinen Träumen.Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist ...In ihrem Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds in der Nachkriegszeit und im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger", "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind" , mit dem sie monatelang unter den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste stand, eindrucksvoll unter Beweis."Ein Buch, in dem man versinken kann." Stern, 29.12.2016Borrmann, MechtildMechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit "Wer das Schweigen bricht" schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Anbieter: yomonda
Stand: 08.12.2019
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Den Wind im Gepäck
19,99 € *
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Wie das Leben auf einem Segelboot den Horizont erweitertEin altes Segelboot und ein erster langer Sommer darauf - so fing alles an. Seither lebt und arbeitet Marc Bielefeld auf dem Wasser - jenseits von Lärm, Hast und Überfluss der Stadt - und segelt, wohin er will: Mal ist er in Schottland unterwegs, steuert die dänischen Inseln und schwedischen Schären an, mal entdeckt er die Elbe und die deutschen Küsten. In kleinen Häfen und verrauchten Kneipen, überall begegnet er Menschen, die seine Leidenschaft für Wind und Meer, seine Suche nach Freiheit und einem Dasein fernab von Konsum und Geschwindigkeit teilen. Er erzählt von einem der letzten Bootsbauwanderer Deutschlands, von einem Franzosen, der auf einem winzigen Sportkatamaran die Erde umsegelt, oder einem Ehepaar, das mit fünfzig alles aufgibt, um fortan für das Segeln zu leben. Ein Buch, das zeigt, dass der Traum vom selbstbestimmten Leben Wirklichkeit werden kann - inspirierend, spannend und unterhaltsam.

Anbieter: buecher
Stand: 08.12.2019
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Nacht aus Eis
13,00 € *
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Wenn Dunkelheit und Kälte dich umfangen ...Es ist kalt in Bielefeld. Kurz bevor das Jahr mit Frost und Schnee zu Ende geht, wird in einem verfallenen Bauernhaus die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Dominik Domeyer hat die Tote nach Durchsicht der aktuellen Vermisstenanzeigen rasch identifiziert. Es handelt sich ausgerechnet um die sechzehnjährige Freundin seines jüngsten Sohnes. Hat Robin möglicherweise etwas mit dem Mord an dem Mädchen zu tun?Der Verdacht, der plötzlich auf seinem Sohn lastet, lässt in Domeyers Familie zahlreiche Konflikte aufbrechen. Das Leben des Ermittlers gerät in diesem vorweihnachtlichen Drama völlig aus den Fugen. Seine Frau Betty geht auf Distanz zu ihm, seine beiden Söhne entwickeln Argwohn und offenen Hass gegeneinander, und auch auf der Arbeit läuft es alles andere als rund: Domeyers neuer Chef, der ihn von Anfang an auf dem Kieker zu haben scheint, entfernt ihn wegen Befangenheit aus der Mordkommission und setzt ihn auf eine Vermisstensache an, die zunächst nach einer belanglosen Routineermittlung aussieht. Doch auch in diesem Fall entdeckt Kommissar Domeyer eine Verbindung zu seiner Familie. Bald stellt sich die Frage: Haben die beiden Fälle etwas miteinander zu tun? Ist seine Familie viel tiefer in die Ungeheuerlichkeiten verstrickt, als ihm lieb sein kann? Domeyer muss starke Nerven bewahren, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Anbieter: buecher
Stand: 08.12.2019
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Aufstieg und Identität. Erinnerungen und soziol...
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Was passiert mit der Persönlichkeit eines Menschen, wenn er das Glück hat, in der gesellschaftlichen Rangordnung einige Stufen nach oben zu klettern? Antworten auf diese Frage sucht der Autor in seiner zweibändigen Autobiographie. Im Mittelpunkt des ersten Bandes stehen Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Bielefeld, geprägt von der materiellen Enge der Nachkriegszeit. Der Junge wächst in der Trümmerlandschaft am Fuße der Sparrenburg auf. Autoritäre Verklemmungen in der katholischen Volksschule rufen beim Heranwachsenden früh schon eine gewisse Widerspenstigkeit wach. Der Schule will es nicht gelingen, seine Freude am Lernen zu wecken. Von der Familie jedoch empfängt er positive Impulse. Obwohl sie als Alleinerziehende alle Hände voll zu tun hat, nach drei Kindern nun auch noch den unehelichen Nachzügler durchzubringen, lebt ihm die Mutter vor, neugierig auf Literatur zu sein. Bücher lesen und Geschichten erzählen, das hat es Jürgen Prott früh schon angetan. Mutter Emilie, eine Bürohilfskraft, die sich der Mittelschicht zurechnete, versucht vergeblich, ihren Jüngsten nach der Realschule in die standesgemäße kaufmännische Lehre zu bugsieren. Der Starrköpfige sucht sein Heil in der Ausbildung zum Schriftsetzer, fand dort aber eher Arbeitsleid. Dafür entschädigte die Mitgliedschaft in der Sozialistischen Jugend "Die Falken". Hier lernt er, politisch zu denken und entdeckt seinen Wunsch, sich aus proletarischer Beschränkung zu befreien. Das kann er sich lange nicht eingestehen. Die von zunehmendem Bildungshunger beflügelten Fluchtbewegungen aus dem Herkunftsmilieu erweisen sich gegenüber den ideologischen Scheuklappen als stark genug, den "Klassenverrat" durch sozialen Aufstieg zu wagen. Am Ende des ersten Bandes steht der Autor auf dem Sprung in die Ungewissheit eines Studenten des zweiten Bildungsweges in Hamburg. Jürgen Prott fügt nicht einfach Erinnerungen an Kindheit und Jugend zu einem episodischen Mosaik in streng chronologischer Reihenfolge zusammen sondern unterbricht an vielen Stellen seine Gedächtnisarbeit durch soziologische Reflexionen. Er spiegelt den Prozess der Formung der eigenen Persönlichkeit mit Theorien personaler und sozialer Identität, die er auf den eigenen Charakter wie das Hineinwachsen in zum Teil disparate soziale Rollen anzuwenden versucht. Im Zusammenhang mit der Reflexion seiner ersten beruflichen Erfahrungen als Schriftsetzer wiederum setzt sich der Autor mit dem Konzept der Entfremdung bei Karl Marx auseinander.

Anbieter: buecher
Stand: 08.12.2019
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Zeugen der Erdgeschichte
39,80 € *
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Bereits in der zweiten, überarbeiten Auflage erscheint der vorliegende 'Reiseführer' zu den schönsten Fossilien in Naturkundemuseen Deutschlands, nur zwei Jahre nach dem Erscheinen der ersten Auflage. Es handelt sich dabei um einen Führer der besonderen Art, denn er geleitet zur Reise in die Erdgeschichte. Die Exponate in den darin vorgestellten Sammlungen sind die einzigen Belege, die wir von der Geschichte des Lebens auf der Erde haben. Zehn weitere Museen wurden in dieser 2. überarbeiteten Auflage erstmals berücksichtigt. Dabei entstand ein Führer, der die Faszination und Ästhetik fossiler Lebensformen wiederspiegelt; und gleichzeitig 58 Naturkundemuseen und Schausammlungen vorstellt, die auf 11 Bundesländer verteilt, Jung und Alt zum Besuch einladen. Jede Sammlung/jedes Naturkundemuseum wird auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit Anschrift und Kontaktdaten sowie sehenwerten Exponaten in farbigen Abbildungen vorgestellt. Liste der beschriebenen Museen/List of museums covered Aquazoo Löbbecke-Museum Düsseldorf Bachmann-Museum Bremervörde Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg Fossilien- und Heimatmuseum Messel Fuhlrott-Museum & Forschungsinstitut Wuppertal Geiseltal- Museum Geologische Landessammlung von Mecklenburg-Vorpommern Geologisches und Mineralogisches Museum des Institutes für Geowissenschaften, Kiel Geologisches Museum der Deutschen Steinkohle AG Geowissenschaftliches Zentrum der Universität Göttingen Haus der Natur -- Cismar Hessisches Landesmuseum Darmstadt Hohenloher Urweltmuseum Waldenburg Jura-Museum Eichstätt Lippisches Landesmuseum Detmold Mansfeld-Museum Meteokrater- Museum Steinheim am Albuch Muschelkalkmuseum Hagdorn Stadt Ingelfingen Museum am Lindenbühl Museum am Löwentor Museum am Schölerberg, Natur und Umwelt Osnabrück Museum der Natur und Umwelt Cottbus Museum für Naturkunde Berlin Museum für Naturkunde Chemnitz Museum für Naturkunde Magdeburg Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau Museum Heineanum Halberstadt Museum Wiesbaden, Naturwissenschaftliche Sammlung Naturhistorisches Museum Mainz Naturhistorisches Museum Schloß Bertholdsburg Schleusingen Naturhistorisches Museum Heilbronn Naturkunde-Museum Bamberg Naturkunde-Museum Coburg Naturkundemuseum Leipzig Naturkundemuseum Reutlingen Naturmuseum Augsburg Niedersächsisches Landesmuseum Hannover Paläontologische Sammlung des Instituts für Geowissenschaften der Universität Tübingen Paläontologisches Museum München Paläontologisches Museum Nierstein Quadrat Bottrop Roemer- und Pelizaeus- Museum Hildesheim Rohrbach Zement Dotternhausen Ruhrlandmuseum Essen Schloßparkmuseum Bad Kreuznach Spengler Museum Staatliche Naturhistorische Sammlung Dresden Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig Staatliches Museum für Naturkunde Görlitz Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe Städtische Museen Heilbronn Städtisches Museum Zwickau Städtisches Naturkundliches Museum Göppingen Südostbayerisches Naturkunde- und Mammut-Museum Tierpark und Fossilikum Bochum Urmensch-Museum Steinheim an der Murr Urweltmuseum Bayreuth Oberfranken Vorderau Meuseum Fulda Westfälisches Museum für Naturkunde Münster Bespr.: GUG info 4/2002, S. 18 Das Jahr der Geowissenschaften 2002 gab Anstoß, diesen Reiseführer zu den schönsten paläontologischen Objekten in deutschen Naturmuseen zusammenzustellen. Bundesweit, nach den einzelnen Bundesländern gruppiert, stellen sich 48 Museen vor und beschreiben einige ihrer schönsten Objekte. Es ist ein Reiseführer entstanden, der die Faszination und Ästhetik fossiler Lebensformen -- die Archive des Lebens -- widerspiegelt und den Lesern den Weg zu diesen Schausammlungen weist. GUG info 4/2002, S. 18 Bespr.: Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, Jg. 2002, Heft 5-6 Anlässlich des Jahrs der Geowissenschaften 2002 erschien das vorliegende, durchweg farbig illustrierte Werk, versehen mit einem attraktiven und sehr stabilen Hardcover-Einband mit Fossilien-Motiven aus dem Inhalt. Wie aus dem Untertitel ersichtlich ist, wurde das Buch als eine Art Reiseführer konzipiert, der zum Museumsbesuch anregen soll. Die Herausgeber vom Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt/Main haben dazu Museen in ganz Deutschland zu einer Beteiligung an diesem Buch angeschrieben. Insgesamt 48 Naturkundemuseen oder Museen mit Fossilienausstellung stellen sich nun auf jeweils zwei gegenüberliegenden Seiten graphisch ansprechend gestaltet vor. Eine Seite ist zunächst allgemeinen Hinweisen, wie Anschriften und Internet-Adressen, Lageplänen oder Wegbeschreibungen, Eintrittspreisen und Öffnungszeiten sowie der Möglichkeit zu Führungen gewidmet. Ergänzend finden sich Informationen zur Geschichte der Institution und über deren paläontologische Sammlungsschwerpunkte. Auf der gegenüberliegenden Seite sind meistens mehrere Fossilien mit Schauwert und/oder besonderer wissenschaftlicher Bedeutung bzw. Einblicke in die Ausstellung der jeweiligen Institution abgebildet. Die Aufnahmen weisen fast ausnahmslos eine hochwertige Qualität auf. Eine Deutschland-Karte im vorderen Teil des Buchs gibt eine rasche Übersicht über die in diesem Führer enthaltenen Museen. Die am rechten oberen Seitenrand der jeweiligen Beiträge wiederkehrende Nummerierung erleichtert das rasche Auffinden. Inhaltlich sind nur wenige kleine Unstimmigkeiten unterlaufen, wie die um eine Zehnerpotenz zu hohen Größenangaben dreier Objekte aus dem Naturkundemuseum Leipzig, eine falsche Nummerierung der Neandertaler-Schädelkalotte aus dem Fuhlrottmuseum oder die falsche Montage der Abbildungen zweier Plattenkalkfossilien aus dem Jura-Museum Eichstätt. Naturgemäß sind die enthaltenen Museen nicht gleichmäßig auf die einzelnen Bundesländer verteilt. Ihre Anzahl ist wie folgt: Baden-Württemberg: 10; Nordrhein-Westfalen: 7; Bayern, Sachsen-Anhalt: je 6; Sachsen: 5; Niedersachsen: 4; Rheinland-Pfalz: 3, Berlin, Brandenburg, Saarland: je 1; übrige Bundesländer: Fehlanzeige. Offenbar war der Vorlauf zu diesem Buch recht knapp bemessen, sodass von manchen Institutionen bis Redaktionsschluß kein Beitrag geliefert werden konnte, oder es wurden manche einfach vergessen, wie eine diesbezügliche Recherche des Rezensenten ergab. Die Herausgeber weisen in ihrem Vorwort auf die Unvollständigkeit hin, die wohl aufgrund des herrschenden Zeitdrucks hingenommen wurde. Dennoch verwundert, dass so bedeutende Museen wie diejenigen der Universitätsinstitute von Bremen, Hamburg und Greifswald, das Goldfuss-Museum am Paläontologischen Institut der Universität Bonn, die Bayerische Staatssammlung in München oder gar das berühmte und mit Superlativen aufwartende Museum Hauff in Holzmaden fehlen, neben sehenswerten Museen mit Fossilien in Aalen, Bad Dürkheim, Bielefeld, Bünde, Gerolstein, Gotha, Pottenstein oder Solnhofen, um nur einige herauszugreifen. Hier hätte man sich zumindest eine vollständige Adressenliste am Schluss des Buchs gewünscht. Vielleicht wäre es aber sinnvoller gewesen, das Buch eher den Fossilien als den Institutionen zu widmen oder hierauf einen deutlicheren Schwerpunkt zu legen, denn die Informationen über die Museen sind heutzutage in der Regel viel rascher, wesentlich ausführlicher und stets aktualisiert über das Internet abrufbar. Die hervorragende Ausstattung des Buchs rechtfertigt zweifellos den Preis und macht es für einen naturwissenschaftlich interessierten Leserkreis attraktiv und anschaffenswert, da man trotz der Lücken einen wirklich schönen Überblick über die paläontologischen Schätze in deutschen Museen erhält. G. Schweigert Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, Jg. 2002, Heft 5-6 Bespr.: der Aufschluss 2, Jg. 54, März/April 2003, S. 128 In der als "Senckenberg - Buch Nr. 75" erschienenen Publikation beschreiben die Herausgeber 48 Museen Deutschlands, in denen Fossilien zu sehen sind. Die Texte, die aus den jeweiligen Einrichtungen stammen, werden mit Fotos typischer Exponate kombiniert und als Hochglanzdruck im Format von ca. 24 x 28 cm präsentiert. Die Herausgeber verzichten bewusst auf längere Einleitungen bzw. Bibliographien und konzentrieren sich nach einem kurzen Vorwort auf die pro Museum zweiseitigen Darstellungen. Diese beinhalten die Adressen (mitunter mit Anfahrtswegen und Parkmöglichkeiten), Öffnungszeiten, Ein- trittspreise sowie Hinweise auf Führungen. Weiterhin werden die Museumsgebäude aus historischer Sicht in Text und Bild vorgestellt. Der Hauptteil der Beschreibung ist der zu besichtigenden Ausstellung und den zugrunde liegenden paläontologischen Sammlungen gewidmet. Es werden die thematischen Schwerpunkte der Ausstellungen erläutert und Informationen über die Anzahlen der in den Sammlungen vorhandenen Stücke sowie deren Herkunft gegeben. Hohen Anschauungswert gewinnt das Buch durch professionelle Aufnahmen wichtiger Einzelobjekte und Ausstellungs- bereiche, die allerdings leider zu einem relativ hohen Preis führen. Dennoch wird durch diese gelungene Auswahl besonders schöner Fossilien sicher mancher Leser zum Museumsbesuch angeregt. Vielleicht entdeckt er dabei noch andere naturkundliehe Einrichtungen, die in dieser Publikation nicht dargestellt werden konnten. Dr. Jörg ERFURT, Halle (Saale) der Aufschluss 2, Jg. 54, März/April 2003, S. 128 Rev.: Géochronique no. 85, 2003, p. 47 L'Allemagne est une des terres où la paléontologie a pris naissance, et ses collections de fossiles comptent parmi les plus importantes du monde, en dépit des destructions de la Seconde Guerre Mondiale Ce livre se veut un guide à travers les musées allemands, illustrant leurs spécimens les plus remarquables. Et, de fait, il s'agit bien d'un guide pratique, donnant des adresses et des heures d'ouverture précises, des prix d'entrées, et autres détails visant à faciliter la visite. En une série de doubles pages, 48 collections paléontologiques sont ainsi présentées, avec pour chacune un choix de photos présentant des pièces remarquables. Les musées ainsi présentés sont très divers, depuis de grands établissements de réputation internationale, comme le Senckenberg-Museum de Francfort ou le Museum fur Naturkunde de Berlin, jusqu'à des collections plus locales, mais chacun sait que ces dernières peuvent receler des trésors scientifiques... On notera toutefois quelques absences un peu étonnantes, notamment celle de la très riche Bayerische Staatssammlunq fur Paläontologie und historische Geologie à Munich et celle du Musée Hauff à Holzmaden. Les objets illustrés ont été choisis à la fois pour leur intérêt paléontologique et leur beauté. On y trouve des spécimens classiques, comme les Archaeopteryx de Berlin et d'Eichstätt, les platéosaures de Stuttgart {et de bien d'autres musées, car s'il est un dinosaure allemand, c'est bien celui-là, les merveilleux vertébrés éocènes de Messel à DarmstoUt et Francfort ou encore la forêt pétrifiée permienne de Chemnitz. Mais bién d'autres fossiles moins célèbres sont aussi présentés, et tous ne viennent pas d'Allemagne. Les spécimens choisis ne peuvent d'ailleurs donner qu'une idée très incomplète des richesses des musées allemands, que les textes d'accompagnement tentent de résumer. À noter d'ailleurs quelques petites erreurs, comme lorsque le dinosaure Ruehieia, du Musée du Château de Bertholdsburg Thüringen est présenté comme un sauropode C'est en fait un prosauropode. En plus de fournir un répertoire utile aux paléontologues, ce beau livre est propre à susciter des envies de voyages fou de missions scientifiques. Il pourrait aussi donner des idées aux responsables des collections paléontologiques françaises qui, il est vrai, ne soutiennent pas toujours la comparaison avec celles d'outre-Rhin pour ce qui est de la conservation des objets et de leur présentation au public. E. BUFFETAUT

Anbieter: buecher
Stand: 08.12.2019
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Den Wind im Gepäck
28,90 CHF *
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Wie das Leben auf einem Segelboot den Horizont erweitert Ein altes Segelboot und ein erster langer Sommer darauf – so fing alles an. Seither lebt und arbeitet Marc Bielefeld auf dem Wasser – jenseits von Lärm, Hast und Überfluss der Stadt – und segelt, wohin er will: Mal ist er in Schottland unterwegs, steuert die dänischen Inseln und schwedischen Schären an, mal entdeckt er die Elbe und die deutschen Küsten. In kleinen Häfen und verrauchten Kneipen, überall begegnet er Menschen, die seine Leidenschaft für Wind und Meer, seine Suche nach Freiheit und einem Dasein fernab von Konsum und Geschwindigkeit teilen. Er erzählt von einem der letzten Bootsbauwanderer Deutschlands, von einem Franzosen, der auf einem winzigen Sportkatamaran die Erde umsegelt, oder einem Ehepaar, das mit fünfzig alles aufgibt, um fortan für das Segeln zu leben. Ein Buch, das zeigt, dass der Traum vom selbstbestimmten Leben Wirklichkeit werden kann – inspirierend, spannend und unterhaltsam. Ausstattung: mit Farbbildteil

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.12.2019
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Nacht aus Eis
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Wenn Dunkelheit und Kälte dich umfangen … Es ist kalt in Bielefeld. Kurz bevor das Jahr mit Frost und Schnee zu Ende geht, wird in einem verfallenen Bauernhaus die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Dominik Domeyer hat die Tote nach Durchsicht der aktuellen Vermisstenanzeigen rasch identifiziert. Es handelt sich ausgerechnet um die sechzehnjährige Freundin seines jüngsten Sohnes. Hat Robin möglicherweise etwas mit dem Mord an dem Mädchen zu tun? Der Verdacht, der plötzlich auf seinem Sohn lastet, lässt in Domeyers Familie zahlreiche Konflikte aufbrechen. Das Leben des Ermittlers gerät in diesem vorweihnachtlichen Drama völlig aus den Fugen. Seine Frau Betty geht auf Distanz zu ihm, seine beiden Söhne entwickeln Argwohn und offenen Hass gegeneinander, und auch auf der Arbeit läuft es alles andere als rund: Domeyers neuer Chef, der ihn von Anfang an auf dem Kieker zu haben scheint, entfernt ihn wegen Befangenheit aus der Mordkommission und setzt ihn auf eine Vermisstensache an, die zunächst nach einer belanglosen Routineermittlung aussieht. Doch auch in diesem Fall entdeckt Kommissar Domeyer eine Verbindung zu seiner Familie. Bald stellt sich die Frage: Haben die beiden Fälle etwas miteinander zu tun? Ist seine Familie viel tiefer in die Ungeheuerlichkeiten verstrickt, als ihm lieb sein kann? Domeyer muss starke Nerven bewahren, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.12.2019
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Die Toten im Moor
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1953 wird im Bourtanger Moor, nahe dem Dorf Billingen an der Grenze zu Holland, eine Leiche gefunden. Es ist Werner Vogel, einer von drei seit Jahren vermissten Jugendlichen. Im Zuge der Entwässerung des Moores kommen auch die anderen beiden vermissten Kurt Müller und Klaus Baumgart zum Vorschein. Ende der Fünfzigerjahre wird in Hannover eine weitere Leiche entdeckt und in Bielefeld ein Schwerverletzter, deren beider Geburtsort Billingen ist. Kommissar Weber versucht eine Verbindung zu dem Fall 'Leichen im Bourtanger Moor' herzustellen. Er ermittelt, dass die beiden von Hannover und Bielefeld, Anton Pfeiffer und Emil Lau, bis 1945 einer SS-Einheit angehörten. Auch der Billinger Gastwirt Gisbert Krämer gehörte dieser Einheit an, der aber 1953 spurlos verschwand. Kurz nach dessen Verschwinden geht ein gewisser Franz Gruber, der zu der Gruppe der drei Toten im Moor zu rechnen ist, nach Hannover, um dort zu studieren. Diese sieben Personen sollten 1945 unter der Leitung des SS-Offiziers Peter Sellinger das Dorf Billingen vor den heranrückenden Engländern verteidigen. Weber vermutet, dass sich Franz Gruber aus einem ganz bestimmten Grund an den SS-Leuten rächen will, und muss ihn unbedingt finden. Im letzten Moment kann Gruber in die DDR flüchten und findet dort den ehemaligen SS-Offizier Sellinger. Dabei muss er Schreckliches erfahren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.12.2019
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Den Wind im Gepäck
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Wie das Leben auf einem Segelboot den Horizont erweitert Ein altes Segelboot und ein erster langer Sommer darauf - so fing alles an. Seither lebt und arbeitet Marc Bielefeld auf dem Wasser - jenseits von Lärm, Hast und Überfluss der Stadt - und segelt, wohin er will: Mal ist er in Schottland unterwegs, steuert die dänischen Inseln und schwedischen Schären an, mal entdeckt er die Elbe und die deutschen Küsten. In kleinen Häfen und verrauchten Kneipen, überall begegnet er Menschen, die seine Leidenschaft für Wind und Meer, seine Suche nach Freiheit und einem Dasein fernab von Konsum und Geschwindigkeit teilen. Er erzählt von einem der letzten Bootsbauwanderer Deutschlands, von einem Franzosen, der auf einem winzigen Sportkatamaran die Erde umsegelt, oder einem Ehepaar, das mit fünfzig alles aufgibt, um fortan für das Segeln zu leben. Ein Buch, das zeigt, dass der Traum vom selbstbestimmten Leben Wirklichkeit werden kann - inspirierend, spannend und unterhaltsam.

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