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Prott, J: Aufstieg und Identität. Erinnerungen ...
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Erscheinungsdatum: 24.09.2018, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Aufstieg und Identität. Erinnerungen und soziologische Reflexionen, Band 1, Titelzusatz: Heranwachsen in Bielefeld, Autor: Prott, Jürgen, Verlag: Autorenverlag Karl Michael Scheriau // Scheriau, Michael, Dr., Sprache: Deutsch, Schlagworte: Deutschland, Rubrik: Naturwissenschaften // Technik allg., Seiten: 300, Informationen: HC gerader Rücken kaschiert, Gewicht: 553 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 05.07.2020
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Buch - Der neue Chef
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Jede Organisation, und sei sie noch so behäbig, erfährt eine gewisse Erschütterung durch die Nachricht, dass ein neuer Chef oder eine neue Chefin ins Haus steht. Flurgespräche häufen sich, mit Wissensvorsprüngen wird gepunktet, Ungewissheit liegt in der Luft. Aber auch nach vollzogenem Wechsel gibt es Probleme, etwa wenn der, der "von oben" überwachen soll, "von unten" angelernt werden muss. Kurzum: Die Beziehung zwischen Vorgesetzten und Untergebenen ist kompliziert. Niklas Luhmann hat sie unter die soziologische Lupe genommen und zeigt, wodurch sie strapaziert wird: durch Kommunikationsschwierigkeiten und Selbstdarstellungsinteressen, Rollenfindungsprobleme und Wertvorstellungsdissonanzen. Der Schatten des Vorgängers kann lang, der Einfluss innerbetrieblicher Cliquen schwer zu durchbrechen sein. Und über allem schwebt die Frage: Wer hat die Macht? Es ist, soviel ist sicher, nicht per se der Chef - vorausgesetzt, so Luhmann, die Untergebenen beherrschen die Kunst, ihren Vorgesetzten zu lenken. "Unterwachung" ist sein Stichwort und Takt das wichtigste Mittel zum Zweck. Aber Vorsicht: Wer es darin zur Meisterschaft bringt, der wird nicht selten - der neue Chef." ... trockende wie witzige Aufsätze."Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung 05.03.2016 Niklas Luhmann ist Professor für Soziologie (em.) an der Universität Bielefeld. Zahlreiche Veröffentlichungen.Jürgen Kaube, Jahrgang 1962, studierte Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Kunstgeschichte. Er lebt in Berlin und Darmstadt und arbeitet als Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Anbieter: myToys
Stand: 05.07.2020
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Aufstieg und Identität. Erinnerungen und soziol...
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Was passiert mit der Persönlichkeit eines Menschen, wenn er das Glück hat, in der gesellschaftlichen Rangordnung einige Stufen nach oben zu klettern? Antworten auf diese Frage sucht der Autor in seiner zweibändigen Autobiographie. Im Mittelpunkt des ersten Bandes stehen Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Bielefeld, geprägt von der materiellen Enge der Nachkriegszeit. Der Junge wächst in der Trümmerlandschaft am Fuße der Sparrenburg auf. Autoritäre Verklemmungen in der katholischen Volksschule rufen beim Heranwachsenden früh schon eine gewisse Widerspenstigkeit wach. Der Schule will es nicht gelingen, seine Freude am Lernen zu wecken. Von der Familie jedoch empfängt er positive Impulse. Obwohl sie als Alleinerziehende alle Hände voll zu tun hat, nach drei Kindern nun auch noch den unehelichen Nachzügler durchzubringen, lebt ihm die Mutter vor, neugierig auf Literatur zu sein. Bücher lesen und Geschichten erzählen, das hat es Jürgen Prott früh schon angetan. Mutter Emilie, eine Bürohilfskraft, die sich der Mittelschicht zurechnete, versucht vergeblich, ihren Jüngsten nach der Realschule in die standesgemäße kaufmännische Lehre zu bugsieren. Der Starrköpfige sucht sein Heil in der Ausbildung zum Schriftsetzer, fand dort aber eher Arbeitsleid. Dafür entschädigte die Mitgliedschaft in der Sozialistischen Jugend "Die Falken". Hier lernt er, politisch zu denken und entdeckt seinen Wunsch, sich aus proletarischer Beschränkung zu befreien. Das kann er sich lange nicht eingestehen. Die von zunehmendem Bildungshunger beflügelten Fluchtbewegungen aus dem Herkunftsmilieu erweisen sich gegenüber den ideologischen Scheuklappen als stark genug, den "Klassenverrat" durch sozialen Aufstieg zu wagen. Am Ende des ersten Bandes steht der Autor auf dem Sprung in die Ungewissheit eines Studenten des zweiten Bildungsweges in Hamburg. Jürgen Prott fügt nicht einfach Erinnerungen an Kindheit und Jugend zu einem episodischen Mosaik in streng chronologischer Reihenfolge zusammen sondern unterbricht an vielen Stellen seine Gedächtnisarbeit durch soziologische Reflexionen. Er spiegelt den Prozess der Formung der eigenen Persönlichkeit mit Theorien personaler und sozialer Identität, die er auf den eigenen Charakter wie das Hineinwachsen in zum Teil disparate soziale Rollen anzuwenden versucht. Im Zusammenhang mit der Reflexion seiner ersten beruflichen Erfahrungen als Schriftsetzer wiederum setzt sich der Autor mit dem Konzept der Entfremdung bei Karl Marx auseinander.

Anbieter: buecher
Stand: 05.07.2020
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Aufstieg und Identität. Erinnerungen und soziol...
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Was passiert mit der Persönlichkeit eines Menschen, wenn er das Glück hat, in der gesellschaftlichen Rangordnung einige Stufen nach oben zu klettern? Antworten auf diese Frage sucht der Autor in seiner zweibändigen Autobiographie. Im Mittelpunkt des ersten Bandes stehen Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Bielefeld, geprägt von der materiellen Enge der Nachkriegszeit. Der Junge wächst in der Trümmerlandschaft am Fuße der Sparrenburg auf. Autoritäre Verklemmungen in der katholischen Volksschule rufen beim Heranwachsenden früh schon eine gewisse Widerspenstigkeit wach. Der Schule will es nicht gelingen, seine Freude am Lernen zu wecken. Von der Familie jedoch empfängt er positive Impulse. Obwohl sie als Alleinerziehende alle Hände voll zu tun hat, nach drei Kindern nun auch noch den unehelichen Nachzügler durchzubringen, lebt ihm die Mutter vor, neugierig auf Literatur zu sein. Bücher lesen und Geschichten erzählen, das hat es Jürgen Prott früh schon angetan. Mutter Emilie, eine Bürohilfskraft, die sich der Mittelschicht zurechnete, versucht vergeblich, ihren Jüngsten nach der Realschule in die standesgemäße kaufmännische Lehre zu bugsieren. Der Starrköpfige sucht sein Heil in der Ausbildung zum Schriftsetzer, fand dort aber eher Arbeitsleid. Dafür entschädigte die Mitgliedschaft in der Sozialistischen Jugend "Die Falken". Hier lernt er, politisch zu denken und entdeckt seinen Wunsch, sich aus proletarischer Beschränkung zu befreien. Das kann er sich lange nicht eingestehen. Die von zunehmendem Bildungshunger beflügelten Fluchtbewegungen aus dem Herkunftsmilieu erweisen sich gegenüber den ideologischen Scheuklappen als stark genug, den "Klassenverrat" durch sozialen Aufstieg zu wagen. Am Ende des ersten Bandes steht der Autor auf dem Sprung in die Ungewissheit eines Studenten des zweiten Bildungsweges in Hamburg. Jürgen Prott fügt nicht einfach Erinnerungen an Kindheit und Jugend zu einem episodischen Mosaik in streng chronologischer Reihenfolge zusammen sondern unterbricht an vielen Stellen seine Gedächtnisarbeit durch soziologische Reflexionen. Er spiegelt den Prozess der Formung der eigenen Persönlichkeit mit Theorien personaler und sozialer Identität, die er auf den eigenen Charakter wie das Hineinwachsen in zum Teil disparate soziale Rollen anzuwenden versucht. Im Zusammenhang mit der Reflexion seiner ersten beruflichen Erfahrungen als Schriftsetzer wiederum setzt sich der Autor mit dem Konzept der Entfremdung bei Karl Marx auseinander.

Anbieter: buecher
Stand: 05.07.2020
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Inklusive Organisationen
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In der vorliegenden Arbeit, einer Dissertation an der Fakultät fur Soziologie der Universität Bielefeld, fragt die Verfasserin nach den Stabilitätsbe dingungen alternativer Wirtschaftsorganisationen, denen sie aufgrund ihrer Organisationseigenschaften den Tenninus "inklusive Organisationen" zu schreibt. Sie erarbeitet sich ein theoretisches Fundament, in dem ausgewählte Konzep te der Organisation von Wirtschaftsunternehmen kritisch rezipiert und fur den Zweck einer idealtypischen Kontrastierung traditioneller und innovativer Organisationen im Wirtschafts system ausgewertet werden. Der Untersu chungsansatz stützt sich auf detaillierte Kenntnisse der Verfasserin der vorlie genden einschlägigen Studien zur alternativen Ökonomie sowie auf umfas sende eigene Forschungsergebnisse. Die theoretischen Fragestellungen ihres ausgewiesenen Problembezugs der Untersuchung arbeitet die Autorin in ein umfassendes empirisches Untersuchungsdesign ein. Der Aufbau der Auswer tung der empirischen Ergebnisse verfolgt die klare soziologische Fragestellung nach den Bestandsbedingungen inklusiver Organisationen und differenziert diese in plausibel begründeten Untersuchungs schwerpunkten aus. Die Untersuchung kommt zu einem Ergebnis, das in der Bezugnahme auf die erkenntnisleitende Fragestellung ausgewiesen ist. Das Forschungsergebnis, das die relative Stabilität inklusiver Organisationen im Konkurrenzgefiige be grenzter Märkte aufweist, korrigiert bisher vorliegende empirische Darstellun gen zum gleichen Untersuchungsgegenstand sowie besonders skeptische Einschätzungen ihrer organisatorischen Stabilitätsbedingungen. Diese Korrek turen werden durch ausdifferenzierte empirische Belege und durch den sy stematisch verfolgten Erklärungsansatz überzeugend dargelegt. Aufgrund ihrer interessanten Fragestellung und ihres neuartigen Untersu chungsdesigns ist dieser Arbeit eine möglichst breite Resonanz zu wünschen.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.07.2020
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Frauen in der Politik
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Die vorliegende Studie wurde von der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld im Wintersemester 1985/86 als Dissertation mit dem ursprünglichen Titel "Frauen in der Parteienclemokratie. Eine soziologische Studie Über die Ursachen der Unterrepräsentation von weiblichen Parteimitgliedern in der politischen Elite" an- nc:mmen. Mein besonderer Dank gilt Professor Dr. Claus Offe, der diese Arbeit von Anfang an betreut hat und dessen Geduld und Motivierung in schwierigen Phasen mir den Spielraum gaben, die einmal festgelegte Problemstellung zu einem Ende zu fÜhren. Das empirische Material Über Frauen in den Bremer Parteien basiert auf einer 1982 durchgefÜhrten Befragung von Parteimitgliedern, die im Rahmen des von den Professoren Dr. Heino Kaack und Dr. Reinhold Roth gelei teten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ge förderten Forschungsprojekts "Parteiensystem und Legitimation des politischen Systems" stattfand. Hier habe ich insbesondere den Pro jektleitem für den Zugang zu den Daten zu danken. Zudem bin ich Professor Dr. Klaus G. Troitzsch und Dr. Andreas Engel für ihre Hilfestellung und Unterstützung bei allen datenanalytischen Fragen zu Dank verpflichtet. Für die kritische Durchsicht des Manuskriptes und ihre Anregungen habe ich auch Professor Dr. Reinhold Roth und Dr. Elmar Wiesendahl zu danken. Und schließlich schulde ich meinen Dank der Friedrich Ebert-Stiftung, die im Rahmen eines Promotionsstipendiums diese Arbeit förderte. Für die Veröffentlichung erfuhr das Manuskript lediglich elmge geringfügige Korrekturen und eine Aktualisierung der Daten zur poli tischen Repräsentanz von Frauen.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.07.2020
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Sind Modernisierungsmaßnahmen der Dezentralisie...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Grundlagen der Organisationssoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Abgas-Affäre Volkswagens wurde der Volkswagen-Konzern im Oktober 2015 von dem VW-Betriebsrat und der IG Metall dazu aufgefordert, Konsequenzen aus dem Skandal zu ziehen und zu Modernisierungsmaßnahmen, namentlich flacheren Hierarchien und Dezentralisierung, zu greifen. Dies beschreibt auch der aktuelle Trend zu neuen Organisationsstrukturen, welcher organisationale Strukturen immer mehr zu einer "Abflachung von Hierarchien [...] und [...] Dezentralisierung von Entscheidungskompetenzen" tendierend beschreibt. Doch lassen sich diese Forderungen so einfach auf etablierte, große Unternehmen anwenden, die bereits über eine ausgeprägte, formalisierte Binnenstruktur verfügen?Vor diesem Hintergrund soll in dieser Hausarbeit die Fragestellung untersucht werden, inwiefern sich die Einführung flacherer Hierarchien und einer Dezentralisierung in einem großen, etablierten Unternehmen wie Volkswagen als funktional erweisen könnte. Die soziologische Relevanz dieser Fragestellung beweist sich darin, dass hier eine Perspektive eingenommen wird, die entgegen der Annahmen in diverser betriebswirtschaftlicher und Managementliteratur annimmt, dass diese Modernisierungsmaßnahmen nicht automatisch die erwünschten Folgen hervorbringen.Zunächst werden der theoretische Rahmen durch den Ansatz zur "Structurelessness" von Freeman dargelegt, relevante Begrifflichkeiten wie Formalität, Informalität und Macht zum Verständnis geklärt und die Modernisierungsmaßnahmen grob skizziert. Anschließend wird im darauffolgenden Kapitel anhand der Onlinepräsenz von Volkswagen analysiert, inwiefern diese Modernisierungsmaßnahmen funktionale Auswirkungen für VW als Organisation haben können. Abschließend wird in einem Fazit inklusive Ausblick das Wichtigste noch einmal zusammengefasst und bewertet, ob die von der Modernisierungsforderung erhofften und erwünschten Folgen eintreten werden.

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Stand: 05.07.2020
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Einführung in soziologische Theorien der Gegenwart
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in soziologische Theorien der Gegenwart 4. , verbesserte Auflage Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Bildquellennachweis 20 Nildas Luhmann Foto: Manfred Kettner, Bielefeld (Suhrkamp Bildarchiv) Fotostudio Doris Reinemann 38 Richard Miinch Isolde Ohlbaum, Miinchen (Suhrkamp Bildarchiv) 46 Jiirgen Habermas Privatbesitz 49 Claus Offe Privatbesitz 69 Maria Mies 71 Immanuel Wallerstein Privatbesitz 78 V. Bennholdt-Thomsen Foto: Christa Miiller 78 Claudia v. Werlhof Privatbesitz 96 Kar1-Dieter Opp Privatbesitz 100 James S. Coleman Dept. Sociology, The University of Chicago 110 George Herbert Mead Suhrkamp Bildarchiv, FfM 116 Edmund Husserl Archiv fiir Kunst und Geschichte, Berlin 123 Thomas Luckmann Photo-Atelier Wiedermann, Konstanz 142 Carol Hagemann-White Privatbesitz 144 Regine Gildemeister Privatbesitz 176 Norbert Elias Hermann Korte 200 Pierre Bourdieu Foto: Marie-Claire Bourdieu (Suhrkamp Bildarchiv) 224 Anthony Giddens Suhrkamp Bildarchiv, FfM 225 Ulrich Beck Isolde Ohlbaum, Miinchen (Suhrkamp Bildarchiv) 249 He1ga Bilden Privatbesitz 250 Regina Becker-Schmidt Privatbesitz 251 Gudrun-Axeli Knapp Pri vatbesitz 255 Christina Thiirmer-Rohr Privatbesitz 257 Arlie Russell Hochschild Privatbesitz ISBN 978-3-8100-1873-1 ISBN 978-3-322-85544-2 (eBook) DOI 10. 1007/978-3-322-85544-2 © 1997 Springer Fachmedien Wiesbaden Urspriinglich erschienen bei Leske + Budrich 1997 Das Werk einschlie8lich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschUtzt. Jede Verwertung au8erhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimrnung des Verlags unzul?ssig und strafbar. Das gilt insbesondere fUr Ver vielfliltigungen, Ubersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Umschlaggestaltung: Alfred Krugmann, Stuttgart Editorial zum Einführungskurs Soziologie Der Einführungskurs ist konzipiert für Studienanfänger an Universitäten und Fachhochschulen. Wer im Haupt-oder Nebenfach Soziologie studiert, kann mit dem Einführungskurs Soziologie im Grundstudium bzw.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.07.2020
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Zwei konträre Definitionen von Kommunikation. D...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 2,5, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der durch die Arbeiten von Habermas und Luhmann entstandene Paradigmenwechsel in der Soziologie und die Tatsache, dass die Ansätze grundverschiedenen Auffassungen folgen, macht es besonders interessant, das kommunikative Handeln von Habermas mit Luhmanns Systemtheorie zu vergleichen, die Unterschiede aufzuzeigen und Gemeinsamkeiten zu finden. Deshalb soll die Zielsetzung dieser Arbeit das Herausarbeiten der konträren Ansichten sein, um diese zu vergleichen und Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zu beleuchten.Mit dem klassischen Sender-Nachricht-Kanal-Empfänger Model beginnen Claude Shannon und Warren Weaver in den 40er Jahren die Kommunikation fassbar zu machen, um die Kommunikation im nachrichtentechnischen Sinne zu optimieren. Diese aus praktischen Beweggründen entstandene theoretische Feststellung bildet das klassische Model von Kommunikation.Aus dem Urvater der Kommunikationsdefinition haben sich verschiedenste Formen, Definitionen und theoretische Auffassungen von Kommunikation entwickelt. Auch die neueren wissenschaftlichen Beiträge die von Rogers, Schulz von Thun und Watzlawick in die Debatte eingebracht wurden sind oft zitierte Definitionen der Kommunikationswissenschaft. Die Soziologie entwickelt sich im Verlauf der Zeit und maßgeblich auch durch die Arbeiten von George Herbert Mead, weg von einer reinen Handlungswissenschaft. Jürgen Habermas und Niklas Luhmann schafften mit ihren Arbeiten in den 70er Jahren den Einzug der Kommunikationsbegriffe in die soziologische Theoriebildung allerdings tragen sie auch zu einer weiteren Pluralisierung der Soziologie und der Krise der westlichen Soziologie bei, die Alvin Gouldner in seinem 1910 erschinenen Werk "The Coming Crisis of Western Sociology" ankündigt. Habermas und Luhmanns theoretischen Ansätze verfolgen konträre Auffassungen und Positionen und führen die Debatte um die Kommunikationsforschung an. Aus diesem Grund werden beide Ansätze besonders in Deutschland heftig diskutiert. Luhmann und Habermas haben sich deshalb ebenfalls in eine Debatte begeben und in der "Frankfurt-Bielefeld-Kontroverse" ihre Positionen und Ansätze ins Rennen geführt und gegeneinander gestellt.

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Stand: 05.07.2020
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