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Aleida und Jan Assmann
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Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreises gewählt. Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 14. Oktober 2018, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live in der ARD übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.Begründung des Stiftungsrats:"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2018 an Aleida und Jan Assmann und ehrt damit ein Forscherpaar, das sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten wechselseitig inspiriert und ergänzt.Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf. Angesichts einer wachsenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte leistet sie in hohem Maße Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation. Ihr Werk weist darauf hin, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit grundlegende Bedingung für ein friedliches Miteinander ist.Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen. Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.Aus dieser spannungsvollen, komplementären Einheit, die Aleida und Jan Assmann bilden, ist ein zweistimmiges Werk entstanden, das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist."Aleida Assmann, geboren am 22. März 1947 in Bethel bei Bielefeld, beschäftigte sich in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten neben Anglistik und Archäologie seit den 1990er Jahren vornehmlich mit der Thematik des kulturellen Gedächtnisses, der Erinnerung und des Vergessens. 1993 folgte sie dem Ruf an den Lehrstuhl für Anglistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und nahm in den folgenden Jahrzenten zahlreiche Gastprofessuren weltweit wahr.In ihrem 2006 erschienenen Buch "Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik" untersucht sie die Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken, gibt Ratschläge für eine angemessene Erinnerungskultur und plädiert dafür, dem Gedächtnis einen "gemeinsamen Erinnerungsraum" zu geben, der sich auch in einem Gedenktag wiederfinden sollte. In ihrem jüngsten, 2017 erschienenen Buch "Menschenrechte und Menschenpflichten" plädiert sie angesichts der aktuellen Flüchtlingsdebatte für einen neuen Gesellschaftsvertrag, für den die Menschenrechte, Werte wie Empathie und Solidarität sowie ein Kanon von Regeln für ein faires und respektvolles Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten maßgeblich sind.Ihr Ehemann Jan Assmann, geboren am 7. Juli 1938 in Langelsheim (Harz), leistete wissenschaftliche Grundlagenarbeit bei der Erschließung, Edition und Interpretation von Quellen zur ägyptischen Religion. Dabei verlegt er sich früh auf interdisziplinäre Ansätze, indem er philologische Deutungen von Texten in den Zusammenhang mit archäologischen Befunden stellt sowie den kulturellen und sozioökonomischen Hintergrund berücksichtigt. Über die Analyse des Totenkults setzt Jan Assmann sich zudem mit der Frage auseinander, welches Selbstverständnis eine Kultur späteren Generationen von sich vermitteln will.Mit seinen ägyptologisc

Anbieter: buecher
Stand: 25.10.2020
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Aleida und Jan Assmann
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Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreises gewählt. Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 14. Oktober 2018, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live in der ARD übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.Begründung des Stiftungsrats:"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2018 an Aleida und Jan Assmann und ehrt damit ein Forscherpaar, das sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten wechselseitig inspiriert und ergänzt.Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf. Angesichts einer wachsenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte leistet sie in hohem Maße Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation. Ihr Werk weist darauf hin, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit grundlegende Bedingung für ein friedliches Miteinander ist.Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen. Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.Aus dieser spannungsvollen, komplementären Einheit, die Aleida und Jan Assmann bilden, ist ein zweistimmiges Werk entstanden, das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist."Aleida Assmann, geboren am 22. März 1947 in Bethel bei Bielefeld, beschäftigte sich in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten neben Anglistik und Archäologie seit den 1990er Jahren vornehmlich mit der Thematik des kulturellen Gedächtnisses, der Erinnerung und des Vergessens. 1993 folgte sie dem Ruf an den Lehrstuhl für Anglistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und nahm in den folgenden Jahrzenten zahlreiche Gastprofessuren weltweit wahr.In ihrem 2006 erschienenen Buch "Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik" untersucht sie die Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken, gibt Ratschläge für eine angemessene Erinnerungskultur und plädiert dafür, dem Gedächtnis einen "gemeinsamen Erinnerungsraum" zu geben, der sich auch in einem Gedenktag wiederfinden sollte. In ihrem jüngsten, 2017 erschienenen Buch "Menschenrechte und Menschenpflichten" plädiert sie angesichts der aktuellen Flüchtlingsdebatte für einen neuen Gesellschaftsvertrag, für den die Menschenrechte, Werte wie Empathie und Solidarität sowie ein Kanon von Regeln für ein faires und respektvolles Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten maßgeblich sind.Ihr Ehemann Jan Assmann, geboren am 7. Juli 1938 in Langelsheim (Harz), leistete wissenschaftliche Grundlagenarbeit bei der Erschließung, Edition und Interpretation von Quellen zur ägyptischen Religion. Dabei verlegt er sich früh auf interdisziplinäre Ansätze, indem er philologische Deutungen von Texten in den Zusammenhang mit archäologischen Befunden stellt sowie den kulturellen und sozioökonomischen Hintergrund berücksichtigt. Über die Analyse des Totenkults setzt Jan Assmann sich zudem mit der Frage auseinander, welches Selbstverständnis eine Kultur späteren Generationen von sich vermitteln will.Mit seinen ägyptologisc

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Stand: 25.10.2020
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Kultur und Gesellschaft der Bundesrepublik Deut...
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Arno Klönne, geboren 1931 in Bochum, zählt zu den bedeutendsten Vertretern der politischen Soziologie in Deutschland. Er promovierte 1955 bei Wolfgang Abendroth mit einer Arbeit über die Hitlerjugend, war Assistent von Claessens und Schelsky an der Sozialforschungsstelle in Dortmund, danach Professor für Politikwissenschaft und für Soziologie in Göttingen, Bielefeld, Münster und Paderborn. Bis heute verdanken ihm zahlreiche politische und kulturelle Initiativen wesentliche Impulse: Beteiligt war er am Aufbau der Ostermarsch-Bewegung, in Kreisen des Kritischen Katholizismus, der Gewerkschaften sowie in heutigen Ausformungen von Jugendbewegung ist sein zunehmend sozialhistorisch formulierter wissenschaftlicher Einfluß erheblich. Aus der Vielzahl seiner Publikationen sind besonders hervorzuheben: "Sozialkunde der Bundesrepublik Deutschland" (1965 zusammen mit A. Tschoepe u. D. Claessens), "Die Deutsche Arbeiterbewegung" (1980), "Jugend im Dritten Reich" (1982), "Zurück zur Nation" (1984).

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Stand: 25.10.2020
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Aleida und Jan Assmann
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Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreises gewählt. Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 14. Oktober 2018, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live in der ARD übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.Begründung des Stiftungsrats:"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2018 an Aleida und Jan Assmann und ehrt damit ein Forscherpaar, das sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten wechselseitig inspiriert und ergänzt.Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf. Angesichts einer wachsenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte leistet sie in hohem Maße Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation. Ihr Werk weist darauf hin, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit grundlegende Bedingung für ein friedliches Miteinander ist.Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen. Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.Aus dieser spannungsvollen, komplementären Einheit, die Aleida und Jan Assmann bilden, ist ein zweistimmiges Werk entstanden, das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist."Aleida Assmann, geboren am 22. März 1947 in Bethel bei Bielefeld, beschäftigte sich in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten neben Anglistik und Archäologie seit den 1990er Jahren vornehmlich mit der Thematik des kulturellen Gedächtnisses, der Erinnerung und des Vergessens. 1993 folgte sie dem Ruf an den Lehrstuhl für Anglistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und nahm in den folgenden Jahrzenten zahlreiche Gastprofessuren weltweit wahr.In ihrem 2006 erschienenen Buch "Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik" untersucht sie die Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken, gibt Ratschläge für eine angemessene Erinnerungskultur und plädiert dafür, dem Gedächtnis einen "gemeinsamen Erinnerungsraum" zu geben, der sich auch in einem Gedenktag wiederfinden sollte. In ihrem jüngsten, 2017 erschienenen Buch "Menschenrechte und Menschenpflichten" plädiert sie angesichts der aktuellen Flüchtlingsdebatte für einen neuen Gesellschaftsvertrag, für den die Menschenrechte, Werte wie Empathie und Solidarität sowie ein Kanon von Regeln für ein faires und respektvolles Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten maßgeblich sind.Ihr Ehemann Jan Assmann, geboren am 7. Juli 1938 in Langelsheim (Harz), leistete wissenschaftliche Grundlagenarbeit bei der Erschließung, Edition und Interpretation von Quellen zur ägyptischen Religion. Dabei verlegt er sich früh auf interdisziplinäre Ansätze, indem er philologische Deutungen von Texten in den Zusammenhang mit archäologischen Befunden stellt sowie den kulturellen und sozioökonomischen Hintergrund berücksichtigt. Über die Analyse des Totenkults setzt Jan Assmann sich zudem mit der Frage auseinander, welches Selbstverständnis eine Kultur späteren Generationen von sich vermitteln will.Mit seinen ägyptologisc

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Stand: 25.10.2020
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Bielefeld, U: Nation und Gesellschaft
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Angesichts einer globalisierten Welt stellt Ulrich Bielefeld die Frage nach der Bedeutung des Begriffs Nation und der aktuellen Problematik der Bildung existenzieller politischer Kollektive. Anhand von deutsch-französischen Paarbildungen aus den Bereichen Philosophie, Soziologie und Literatur wird gezeigt, dass Selbstbilder Realität nicht nur widerspiegeln, sondern gleichzeitig auch situieren. VORWORT UND DANK SELBSTTHEMATISIERUNG UND NATION NATION UND GESELLSCHAFT Nation als Fiktion und als Ort des Politischen Soziologie, Gesellschaft und Nation Einheit und Differenzierung Selbstbestimmung und Nationalismus Nation und Gebiet Nation und Differenz Kultur und Nation und der Mythos der Integration PAARBILDUNGEN: DAS FREIGESETZTE ICH UND DAS POLITISCHE KOLLEKTIV I: DIE DRAMATIK DES ICH/WIR. JOHANN GOTTLIEB FICHTE UND MAURICE BARRÈS Ein thematisches Vorspiel: Rembrandt im Blick von Georg Simmel Johann Gottlieb Fichte und das Urkollektiv: Ein frühes Konzept eines ethnischen Nationalismus – universalistisch begründet. Der nationalistische Nationalismus: Von Ernest Renan zu Maurice Barrès Der Fall Maurice Barrès: Die Nation – Friedhof und Lehrstuhl II: IDEE UND WERT, HERRSCHAFT UND MORAL. ÉMILE DURKHEIM UND MAX WEBER Emile Durkheim und die Nation: Die Realität der Repräsentation Das Kollektiv und der Einzelne Das Symbol und das Ganze Max Weber: Nation, Herrschaft, die Moral der Lebensführung und die Realität der fiktiven Gemeinschaft Die Nation als Wert und als Form politischer Vergesellschaftung und Vergemeinschaftung Ethnischer Gemeinsamkeitsglaube und politische Gemeinschaft Nation, Herrschaft und Staat Zu einer Soziologie der Nation im Anschluss an Weber und Durkheim III: DIE AUFLÖSUNG DER NATION. ERNST VON SALOMON UND LOUIS FERDINAND CÉLINE Der nationalistische Nationalismus und die Auflösung der Nation Ernst von Salomon und das 'angedrehte Wir' des Volkes 'Bewaffnet bis an die Zähne und gerüstet bis ans Herz' Die geheime Nation im Film: Carl Peters Ernst von Salomon und die Bundesrepublik nach 1945 Louis Ferdinand Céline: Der „kalte Enthusiast“, zweite Ausprägung Biographische Fiktion: Erfindung, Erfahrung und Wahrheit Das Verschwinden der Nation Flucht, Gefängnis, Lager, Säuberung und Stil EXKURS: DIE AUFLÖSUNG DER NATION UND DIE HERSTELLUNG DER VOLKSGEMEINSCHAFT IN DER „WELTANSCHAUUNG“ DES NATIONALSOZIALISMUS SELBSTBESTIMMUNG UND SELBSTTHEMATISIERUNG. Die Ambivalenz der Selbstbestimmung Selbstbestimmung und die eingehegte Nation Die Sozialstruktur der Weltgesellschaft ZUR AKTUELLEN PROBLEMATIK DER BILDUNG EXISTENTIELLER POLITISCHER KOLLEKTIVE LITERATUR

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Stand: 25.10.2020
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Piltz, B: Internationales Kaufrecht
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Das UN-Kaufrecht (Übereinkommen der Vereinten Nation über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 - CISG) gilt automatisch für praktisch alle Exportgeschäfte und für beinahe 80% der deutschen Importe. Das UN-Kaufrecht bleibt namentlich auch dann massgeblich, wenn etwa in AGB die Geltung deutschen Rechtes vereinbart ist. Mit dem UN-Kaufrecht hat der internationale Warenhandel eine rechtliche Basis erhalten, die gleichermassen in derzeit 70 Vertragsstaaten gilt und damit attraktive Perspektiven für die Gestaltung von einheitlichen Export- oder Importverträgen eröffnet. Soweit Gegenstand des Exportvertrages Verbrauchsgüter im Sinne des deutschen Rechts sind, führt das UN-Kaufrecht im Vergleich zu den 478 f. BGB für den deutschen Verkäufer zudem zu einer deutlichen Verbesserung der Rechtslage. Bei Importgeschäften ist das UN-Kaufrecht dem deutschen BGB/HGB namentlich überlegen, wenn der Käufer nicht unmittelbar von dem Hersteller, sondern von einem zwischengeschalteten Händler erwirbt. Auch die 2. Auflage stellt anwenderorientiert und losgelöst von der Artikelfolge die Strukturen und Inhalte des UN-Kaufrechts dar, zeigt Gestaltungsoptionen auf und spricht insbesondere die in der Rechtsprechung vertretenen Lösungsansätze an. Rechtsanwalt Prof. Dr. Burghard Piltz ist Senior-Partner einer mittelgrossen, wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Sozietät in Westfalen, Dozent der Deutschen Anwaltsakademie und liest an der Universität Bielefeld. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt als Rechtsanwalt sowie als Schiedsrichter im Bereich des internationalen Handels- und Wirtschaftsrechts. Für Praktiker des Wirtschaftsrechts, insbesondere Rechtsanwälte und Kaufleute, Unternehmen der Import- und Exportwirtschaft, Richter, Gerichtsbibliotheken (vor allem der Land- und Oberlandesgerichte), Spediteure und Lagerhalter, Rechtswissenschaftler.

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Stand: 25.10.2020
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Das Eigene und das Fremde
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Es scheint grade die Nähe zu sein, die die Fremden in weite Ferne rücken lässt und zum Problem für die Mehrheit macht. Die europäische Nachkriegsgeschichte ist, vor allem für die industriellen Zentren, immer auch eine Geschichte der Einwanderung gewesen, verbunden mit einer nachhaltigen Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Dies trifft insbesondere auf das Wirtschaftswunderland Bundesrepublik zu. Mit den Fremden, die nicht nur blieben, sondern auch Fremde blieben, stellte sich erneut die Frage:Wie umgehen mit dem kulturell Entfernten, dem Ressentiment, der Angst? Erst seit dem Ende der Nachkriegszeit wird auch in der mittlerweile grossgewordenen Bundesrepublik wieder vermehrt jener Begriff verwandt, der - lange Zeit tabuisiert - vergangen Scheinendes heraufbeschwört und zugleich wieder Aktuelles beschreiben soll: Rassismus. Ist Rassismus alltäglich? Können Ausschlüsse, Diskriminierungen und Diffamierungen fast aller Art als rassistisch bezeichnet werden? Steigt Rassismus aus den Tiefen dumpfer Gefühle auf, oder beschreibt er gesellschaftliche Verhältnisse? Ist Rassismus nur ein ideologisches oder auch ein praktisches Problem? Oder beides? Setzt sein angebliches Gegenstück, der Antirassismus, am Ende voraus, was er zu bekämpfen vorgibt? In der alten Bundesrepublik, aber auch in der ehemaligen DDR sind diese Fragen selten oder gar nicht analytisch behandelt worden. Im übrigen (West-)Europa aber gab und gibt es unter dem Begriff 'Rassismus' eine differenzierte Debatte. Dieser Sammelband spürt den vielfältigen Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach, denen 'die anderen' gegenwärtig ausgesetzt sind. Die Beiträge von deutschen, britischen und französischen Autoren nehmen die europäische Diskussion zum Thema Rassismus auf und ordnen das Phänomen in übergreifende Zusammenhänge (multikulturelle Gesellschaft, Ethnizität, Ambivalenz der Moderne gegenüber dem Fremden) ein. Mit Beiträgen von Etienne Balibar, Zygmunt Bauman, Ulrich Bielefeld, Stephen Castles, Phil Cohen, Jacqueline Costa-Lascoux, Colete Guillaumin, Friedrich Heckmann, Robert Miles, Frank-Olaf Radtke, Jan Philipp Reemtsma und Pierre-André Taguieff. Ulrich Bielefeld, Dr. phil., Soziologe, Leiter des Arbeitsbereiches 'Nation, Ethnizität und Fremdenfeindlichkeit' am Hamburger Institut für Sozialforschung.

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Stand: 25.10.2020
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Die Zukunft der Gemeinden in der Hand ihrer Ref...
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EINLEITUNG: THEMATIK UNO DISPOSITION 9 16 1. NEUGLIEDERUNG ALS HISTORISCHES PHANOMEN 1.1. St~dtische Eingemeindungspo1itik bis 1918: Recht1iche Voraussetzungen, Interessen1agen 18 und Argumente 1.2. Kommuna1e Se1bstverwa1tung zwischen Reform und Stagnation in der Weimarer Repub1ik 22 Neug1iederungsrege1ungen GroB-Berlin und 1.2.1. Ruhrsied1ungsverband 22 1.2.2. Neug1iederung im rheinisch-westf~lischen Industriegebiet: Zie1e, Kr~fte und Verfahrens weisen 23 27 1.2.3. Das finanzpo1itische Dilemma der Kommunen 1.2.4. Die kommuna1e Se1bstverwa1tung in der ver fassungspo1itischen Diskussion 28 1.3. G1eichscha1tungstendenzen unter dem Nation- sozia1ismus 32 Wiederaufbau kommuna1er Verwa1tungen nach dem 1.4. Zweiten We1tkrieg 37 1.4.1. Erste Neug1iederungsimpu1se: Wirtschaft1icher Wiederaufbau und st~dtischer fl~chenbedarf (Das Beispiel der GroBstadt Bielefeld) 39 1.4.2. Die Reformfrage bei 6ffent1icher Armut: Die Diskussion in Lippe nach dem Zweiten We1tkrieg (Das Beispiel der k1einen Gemeinden) 44 1.4.3. Die Uberforderung der k1einen Gemeinden 45 1.5. Die Bedeutung der historischen Dimension in der Reformdiskussion 48 2. DAS fORSCHUNGSPROJEKT 53 2.1. R6um1iche und persone11e Bezugsgr6Ben 53 2.2. Profi1 der Befragten 57 - 4 - 3. VERLAUF DER REFORM 70 3.1. ReformanstoBe und die Neug1iederungsprogramme 70 in Nordrnein-Westfa1en 3.2. Der ProzeB in Lippe 77 3.2.1. Leistungsschwache Gemeinden ohne Kraft zur Reform 7B 3.2.2. Das Meinungsspektrum wahrend der Reform BO 3.2.3. Das kommuna1po1itische Beispiel eines Kurortes: Bad Meinberg BB 3.2.4. Der Einf1uB der Tradition auf die Kreis10sung 93 3.3.

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Weitschat, M: Die Varusschlacht als Gründungser...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wo find' ich es, dies Deutschland, von dem du sprichst, und wo liegt es?' In Heinrich von Kleists Werk Katechismus der Deutschen von 1809 stellt der Inquisitor diese rhetorische Frage, die darauf hinzuweisen versucht, dass Deutschland sich auf der Suche nach seinem Ursprung und seiner Identität befindet. Anlässlich des 2000-jährigen Jubiläums der Hermannsschlacht sind die Problematik der Lokalisierung und der Streit unter den Verfechtern der möglichen Schauplätze zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. [...] Der Bildhauer Ernst von Bandel entwarf Mitte des 19. Jahrhunderts jenes Denkmal, das als Warnung an Frankreich Richtung Westen blickt. Nach der Gründung des Deutschen Reiches wurde der Bau vollendet und die Suche nach deutscher Identität im 19. Jahrhundert vorerst befriedigt. [...] Sowohl unter [...] politischen Aspekten als auch in literarischer Form spielte Arminius lange die Rolle der verkörperten deutschen Identität. Der preussische Dramatiker Ernst von Wildenbruch besang Hermann als deutschen Helden in der Not, auch Kleists Hermannsschlacht präsentiert den sich übermächtig erscheinenden Feinden entgegenstellenden Einer Germaniens. Die Frage nach der Rechtfertigung der politisch motivierten Auslegungen von historischen Ereignissen, in diesem Fall der Varusschlacht als Grundstein bzw. Beispiel einer deutschen Nation, wird dadurch aufgeworfen. Die Siegesgewissheit sowohl in der Rede Wilhelms II. an das deutsche Volk als auch in den Theaterinszenierungen, Liedern, Mythen, Gedichten und im Kontext der Aufführungen gibt den Anlass, um nach Gründen und Motiven zu forschen, die gerade für die Wahl der Ereignisse um und mit Arminius als Symbol für die Geschlossenheit des deutschen Volkes sprechen. Aus diesen Überlegungen ergeben sich zwei Fragen, denen in dieser Arbeit nachgegangen werden soll. Erstens, inwiefern und in welchem Masse historische Verweise wie die Wilhelms II. durch die Bevölkerung im 19. bzw. 20. Jahrhundert als Verweise auf die Varusschlacht als das deutsche Volk einigendes Ereignis verstanden wurden. Zweitens, ob in diesem Zusammenhang überhaupt die Rede von der Varusschlacht als einigendes Ereignis sein kann, ein solcher Vergleich also berechtigt ist.

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Stand: 25.10.2020
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