Angebote zu "Kanon" (13 Treffer)

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Aleida und Jan Assmann
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Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreises gewählt. Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 14. Oktober 2018, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live in der ARD übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.Begründung des Stiftungsrats:"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2018 an Aleida und Jan Assmann und ehrt damit ein Forscherpaar, das sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten wechselseitig inspiriert und ergänzt.Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf. Angesichts einer wachsenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte leistet sie in hohem Maße Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation. Ihr Werk weist darauf hin, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit grundlegende Bedingung für ein friedliches Miteinander ist.Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen. Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.Aus dieser spannungsvollen, komplementären Einheit, die Aleida und Jan Assmann bilden, ist ein zweistimmiges Werk entstanden, das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist."Aleida Assmann, geboren am 22. März 1947 in Bethel bei Bielefeld, beschäftigte sich in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten neben Anglistik und Archäologie seit den 1990er Jahren vornehmlich mit der Thematik des kulturellen Gedächtnisses, der Erinnerung und des Vergessens. 1993 folgte sie dem Ruf an den Lehrstuhl für Anglistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und nahm in den folgenden Jahrzenten zahlreiche Gastprofessuren weltweit wahr.In ihrem 2006 erschienenen Buch "Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik" untersucht sie die Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken, gibt Ratschläge für eine angemessene Erinnerungskultur und plädiert dafür, dem Gedächtnis einen "gemeinsamen Erinnerungsraum" zu geben, der sich auch in einem Gedenktag wiederfinden sollte. In ihrem jüngsten, 2017 erschienenen Buch "Menschenrechte und Menschenpflichten" plädiert sie angesichts der aktuellen Flüchtlingsdebatte für einen neuen Gesellschaftsvertrag, für den die Menschenrechte, Werte wie Empathie und Solidarität sowie ein Kanon von Regeln für ein faires und respektvolles Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten maßgeblich sind.Ihr Ehemann Jan Assmann, geboren am 7. Juli 1938 in Langelsheim (Harz), leistete wissenschaftliche Grundlagenarbeit bei der Erschließung, Edition und Interpretation von Quellen zur ägyptischen Religion. Dabei verlegt er sich früh auf interdisziplinäre Ansätze, indem er philologische Deutungen von Texten in den Zusammenhang mit archäologischen Befunden stellt sowie den kulturellen und sozioökonomischen Hintergrund berücksichtigt. Über die Analyse des Totenkults setzt Jan Assmann sich zudem mit der Frage auseinander, welches Selbstverständnis eine Kultur späteren Generationen von sich vermitteln will.Mit seinen ägyptologisc

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
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Aleida und Jan Assmann
14,90 € *
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Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den diesjährigen Trägern des Friedenspreises gewählt. Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 14. Oktober 2018, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live in der ARD übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.Begründung des Stiftungsrats:"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2018 an Aleida und Jan Assmann und ehrt damit ein Forscherpaar, das sich in seiner Arbeit seit Jahrzehnten wechselseitig inspiriert und ergänzt.Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann greift mit ihren wissenschaftlich fundierten Studien engagiert die immer wieder neu virulenten Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur auf. Angesichts einer wachsenden politischen Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte leistet sie in hohem Maße Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation. Ihr Werk weist darauf hin, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit grundlegende Bedingung für ein friedliches Miteinander ist.Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat durch sein umfangreiches wissenschaftliches Werk internationale Debatten um Grundfragen zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestoßen. Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.Aus dieser spannungsvollen, komplementären Einheit, die Aleida und Jan Assmann bilden, ist ein zweistimmiges Werk entstanden, das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist."Aleida Assmann, geboren am 22. März 1947 in Bethel bei Bielefeld, beschäftigte sich in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten neben Anglistik und Archäologie seit den 1990er Jahren vornehmlich mit der Thematik des kulturellen Gedächtnisses, der Erinnerung und des Vergessens. 1993 folgte sie dem Ruf an den Lehrstuhl für Anglistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und nahm in den folgenden Jahrzenten zahlreiche Gastprofessuren weltweit wahr.In ihrem 2006 erschienenen Buch "Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik" untersucht sie die Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken, gibt Ratschläge für eine angemessene Erinnerungskultur und plädiert dafür, dem Gedächtnis einen "gemeinsamen Erinnerungsraum" zu geben, der sich auch in einem Gedenktag wiederfinden sollte. In ihrem jüngsten, 2017 erschienenen Buch "Menschenrechte und Menschenpflichten" plädiert sie angesichts der aktuellen Flüchtlingsdebatte für einen neuen Gesellschaftsvertrag, für den die Menschenrechte, Werte wie Empathie und Solidarität sowie ein Kanon von Regeln für ein faires und respektvolles Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten maßgeblich sind.Ihr Ehemann Jan Assmann, geboren am 7. Juli 1938 in Langelsheim (Harz), leistete wissenschaftliche Grundlagenarbeit bei der Erschließung, Edition und Interpretation von Quellen zur ägyptischen Religion. Dabei verlegt er sich früh auf interdisziplinäre Ansätze, indem er philologische Deutungen von Texten in den Zusammenhang mit archäologischen Befunden stellt sowie den kulturellen und sozioökonomischen Hintergrund berücksichtigt. Über die Analyse des Totenkults setzt Jan Assmann sich zudem mit der Frage auseinander, welches Selbstverständnis eine Kultur späteren Generationen von sich vermitteln will.Mit seinen ägyptologisc

Anbieter: Dodax
Stand: 24.09.2020
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Kanonliteratur in der Sekundarstufe II
14,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 2,0, Universität Bielefeld, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach einigen Jahren völliger Abwesenheit von Gesellschaft, Schule und Politik initiierte Ulrich Greiner, Redakteur der ZEIT, 1997 eine neue Kanondebatte. Greiner stellte hierzu anfangs mehreren deutschen Prominenten die Aufgabe, ihren persönlichen Kanon aufzustellen, unter der Thematik 'Was ein Abiturient unbedingt gelesen haben muss', mit der Schwierigkeit, sich auf 5 Werke zu beschränken. Allein diese Eingrenzung stiess schon bei mehreren Auserwählten auf Kritik. Marcel Reich-Ranicki nennt den Redakteur einen 'Barbaren' oder 'bestenfalls einen Spassvogel', der die gesamte deutschsprachige Literatur auf 5 Titel begrenzen will, die ein Abiturient kennen sollte. Gefordert wurden mindestens 20-30 Werke, da man sonst den Wert des Abiturs so drastisch senken würde und diesem höchsten deutschen Schulabschluss auch noch das letzte Bisschen Elitäres nähme. Wie auch immer, die meisten der Befragten stimmten mit Greiner überein, dass es unabdingbar sei, einen Kanon festzulegen. Dabei wurde allerdings relativ schnell klar, dass es unmöglich ist, sich auf einen Kanon zu einigen. Bei vielen der Befragten ist zwar festzustellen, dass sich die Nennungen der Autoren und oftmals auch der Werke gleichen, doch treten immer wieder Fragen und Vorschläge auf, mehrere Kanons, zum Beispiel einen pro Epoche festzulegen. Wobei man dann sehr schnell von der Zahl 5, wie von Ulrich Greiner gefordert, auf eine Zahl zwischen 20 und 30 Werken kommt. Diese Debatte nimmt die vorliegende Arbeit auf und beschäftigt sich weiterhin mit der Frage inwiefern ein Kanon aufgestellt werden muss, bzw. ob dieser einer stetigen Anpassung bedarf. Es handelt sich um eine Bachelorarbeit, die im Rahmen des Studiums der Germanistik an der Universität Bielefeld angefertigt wurde.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.09.2020
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Der Wandel von Männlichkeit im Ersten Weltkrieg
13,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Krieg, Militär und Männlichkeit, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie lebten und überlebten deutsche Soldaten an der Front während des Ersten Weltkrieges? Wie hat sich ihre Einstellung zum Krieg und wie haben sie sich selbst verändert? Diese Arbeit soll zeigen, dass die ursprüngliche Abenteuerlust und Hoffnung auf Ehre schnell der brutalen Realität an der Front weichen musste. Die Männlichkeit, die vor dem Krieg als Ideal galt, konnte währenddessen nicht aufrecht erhalten werden. Dies soll am Roman 'Im Westen nichts Neues' von Erich Maria Remarque geschehen. Obwohl ein fiktionaler Text, ist der Roman ein wahrheitsabbildendes Zeugnis für die Situation der deutschen Frontsoldaten. Das Problem, einen fiktionalen Text als historische Quelle zu benutzen, soll als Grundlage der Arbeit als erstes erläutert und gelöst werden. An verschiedenen Punkten wird dargelegt, weshalb dem Roman, der auch heute noch zum Kanon der Weltliteratur zählt, ein derartiger Wahrheitsgehalt zugeschrieben wird. Als weitere Grundlage wird der Begriff der hegemonialen Männlichkeit eingeführt und diskutiert. Die Thesen Connells und weitere Forschungsliteratur zeigen, wie Männlichkeitsideale entstehen, sich entwickeln und verändern. Ausserdem wird ein kurzer Überblick über die Darstellung der Männlichkeit in anderen Kriegsromanen gegeben.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.09.2020
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Ein literarischer Kanon - notwendig und gleichz...
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Allgemeines, Note: 2.0, Universität Bielefeld (Literatur und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Literaturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll der in diesem Zitat deutlich werdende Widerspruch diskutiert werden, dass ein literarischer Kanon sowohl als notwendig als auch als unmöglich bezeichnet werden kann. Die Arbeit ist entsprechend aufgebaut: Zunächst soll der Begriff Kanon definiert und erläutert werden. Im darauf folgenden Kapitel soll ansatzweise beschrieben werden, wie es zur Kanonbildung und zur Kanonisierung von Literatur kommt. Dabei wird insbesondere auf den Begriff der literarischen Wertung eingegangen. In Kapitel 4 geht es um die Frage, warum und in welchen Kontexten ein literarischer Kanon als notwendig betrachtet werden kann und wird. Es wird herausgestellt, dass ein verbindlicher Kanon in bestimmten Bereichen unentbehrlich erscheint. Anschliessend wird in Kapitel 5 darauf eingegangen, welche Faktoren die Festlegung eines allgmein gültigen Kanons dennoch unmöglich bzw. ungültig erscheinen lassen. Abschliessend sollen im Fazit Überlegungen darüber angestellt werden, welche Lösungsansätze der Notwendigkeit eines literarischen Kanons unter der Berücksichtigung der Unmöglichkeit gerecht werden können.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 24.09.2020
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Die Aufnahme der Novelle 'Freitisch' von Uwe Ti...
15,50 € *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 2,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Deutsch als Fremdsprache, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Kultur kann nicht ohne einen verbindlichen Kanon vermittelt werden'. (Beirat Deutsch als Fremdsprache des Goethe-Instituts 1992: 549) Dieser Satz stammt vom Beirat Deutsch als Fremdsprache des Goethe-Instituts. In seinen '25 Thesen zur Sprach- und Kulturvermittlung im Ausland' wird der literarische Kanon thematisiert. Dabei betont der Beirat, dass Kultur nicht 'mit einem starren Kanon vermittelt' werden kann. Dies bedeutet, dass es keinen allgemeinen Literaturkanon für Deutsch als Fremdsprache (DaF) geben kann. Doch wenn die Notwendigkeit besteht, einen Kanon für bestimmte Zwecke (Prüfungen oder Tests für bestimmte Adressatengruppen) zu erstellen, sollte diese Literaturauswahl nur von den Kulturvermittlern dieses Bereichs festgelegt werden (Ackermann 2001: 1351). An dieser Stelle stellt sich die Frage, welche Literatur sich für den DaF-Kanon eignet. Im Rahmen von Deutsch als Fremdsprache existiert nur wenig Literatur zum Thema Literaturkanon. Michael Ewert, Irmgard Ackermann, Alois Wierlacher sowie Hartmut Eggert beschäftigen sich mit der Frage, ob man einen Literaturkanon für DaF brauche und welche Kriterien ein DaF-Kanon aufweisen sollte, um aufgenommen zu werden. Viele von den genannten Autoren beziehen sich auf die wissenschaftlichen Arbeiten und den Forschungsstand aus der Germanistik und anderen Sprachwissenschaften, da der Literaturkanon im Fach Deutsch als Fremdsprache wissenschaftlich nicht so intensiv diskutiert wurde wie in anderen Philologien. Außerdem haben germanistische und andere sprachwissenschaftliche Diskussionen den literarischen Kanon im Fach Deutsch als Fremdsprache beeinflusst. In dieser Arbeit wird es um die Aufnahme der Novelle Freitisch von Uwe Timm in den literarischen DaF-Kanon gehen. Die Fragestellung dieser Bachelorarbeit lautet: Ist die Novelle Freitisch für den DaF-Kanon geeignet? Welche Gründe sprechen für die Aufnahme? Was spricht gegen die Aufnahme? Welche Besonderheiten der Novelle sind aussagekräftig? Entspricht diese Lektüre den Aufnahmekriterien? Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist in erster Linie, die Aufnahme und die Eignung der Novelle Freitisch von Uwe Timm zu bestätigen und zu begründen. Anhand von zahlreichen Kriterien, die für die Aufnahme der Lektüre vorausgesetzt werden, werde ich überprüfen, ob Freitisch in die Auswahl geeigneter DaF-Literatur passt. Als erstes werde ich den Begriff 'Kanon' erklären. Daraufhin gebe ich einen Einblick in die wichtigsten Aspekte der Kanondebatte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.09.2020
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Das Hildebrandslied
25,70 € *
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Ausgewählte althochdeutsche u. frümittelhochdeutsche Texte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die althochdeutsche Heldendichtung hat sich in der Vergangenheit nicht immer allgemeiner u. ungeteilter Beliebtheit erfreut. Nicht nur im hohen u. späten Mittelalter, das von einer variablen Verbindung antiker u. christlicher Ideale u. der lateinischen Sprache geprägt war, sondern auch noch zur Zeit des aufgeklärten Absolutismus im 18. Jahrhundert, gab es immer wieder einflussreiche Persönlichkeiten, die die germanische Heldendichtung, ebenso wie die später aus ihr hervorgegangenen Epen, am liebsten ganz aus dem Kanon der deutschen Literatur verbannt hätten. Auf jeden Fall kann es unter diesen widrigen Umständen sowie in Anbetracht der vornehmlich mündlichen Überlieferungstradition der althochdeutschen Heldendichtung u. ihrer starken Konkurrenz durch lateinische Werke als ein großer Glücksfall gelten, dass uns von ihren einst sehr vielfältigen Formen wenigstens das fragmentarische Hildebrandslied als einziges Heldenlied in althochdeutscher Sprache erhalten geblieben ist. So verfügen wir wenigstens über ein als Paradigma zu betrachtendes Heldenlied, in dem die Dramatik eines unausweichlichen Zweikampfes zwischen Vater und Sohn geschildert wird: Der gealterte Hildebrand kehrt nach dreißig Jahren aus dem Exil beim Hunnenkönig Attila in seine Heimat zurück. Vermutlich an der Landesgrenze trifft er auf seinen Sohn Hadubrand, den er damals ebenso wie seine Frau zu Hause zurückgelassen hatte, als er mit Theoderich/Dietrich vor dem Hass Odoakers floh. Zwischen ihren feindlichen Heeren stehen sich die beiden Protagonisten gegenüber. Als Hadubrand sich als der jüngere u. weniger erfahrene Krieger zuerst vorstellt, erkennt Hildebrand schnell, dass es sich bei ihm um seinen Sohn handelt. Daraufhin macht Hildebrand eine vage Andeutung über ihr enges verwandtschaftliches Verhältnis - sein Sohn soll ihn wohl intuitiv erkennen - u. überreicht Hadubrand ein kostbares Geschenk, um ihn von seinen guten Absichten zu überzeugen. Hadubrand erkennt seinen Vater, von dessen Tod er überzeugt ist, jedoch nicht, missversteht dieses Zeichen als kriegerische Heimtücke u. lässt sich nun durch nichts mehr von einem Zweikampf abbringen, dessen Ende nicht überliefert ist, der aber aller Wahrscheinlichkeit nach für einen der beiden Beteiligten, vermutlich für Hadubrand, tödlich ausgeht. Zu welcher Zeit und unter welchen Umständen ist das Hildebrandsliedes entstanden? Wodurch zeichnet es sich besonders aus? Diese u. weitere Fragen sollen in dieser Arbeit genauer untersucht werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.09.2020
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Kanonliteratur in der Sekundarstufe II
11,99 € *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 2,0, Universität Bielefeld, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach einigen Jahren völliger Abwesenheit von Gesellschaft, Schule und Politik initiierte Ulrich Greiner, Redakteur der ZEIT, 1997 eine neue Kanondebatte. Greiner stellte hierzu anfangs mehreren deutschen Prominenten die Aufgabe, ihren persönlichen Kanon aufzustellen, unter der Thematik 'Was ein Abiturient unbedingt gelesen haben muss', mit der Schwierigkeit, sich auf 5 Werke zu beschränken. Allein diese Eingrenzung stieß schon bei mehreren Auserwählten auf Kritik. Marcel Reich-Ranicki nennt den Redakteur einen 'Barbaren' oder 'bestenfalls einen Spaßvogel', der die gesamte deutschsprachige Literatur auf 5 Titel begrenzen will, die ein Abiturient kennen sollte. Gefordert wurden mindestens 20-30 Werke, da man sonst den Wert des Abiturs so drastisch senken würde und diesem höchsten deutschen Schulabschluss auch noch das letzte Bisschen Elitäres nähme. Wie auch immer, die meisten der Befragten stimmten mit Greiner überein, dass es unabdingbar sei, einen Kanon festzulegen. Dabei wurde allerdings relativ schnell klar, dass es unmöglich ist, sich auf einen Kanon zu einigen. Bei vielen der Befragten ist zwar festzustellen, dass sich die Nennungen der Autoren und oftmals auch der Werke gleichen, doch treten immer wieder Fragen und Vorschläge auf, mehrere Kanons, zum Beispiel einen pro Epoche festzulegen. Wobei man dann sehr schnell von der Zahl 5, wie von Ulrich Greiner gefordert, auf eine Zahl zwischen 20 und 30 Werken kommt. Diese Debatte nimmt die vorliegende Arbeit auf und beschäftigt sich weiterhin mit der Frage inwiefern ein Kanon aufgestellt werden muss, bzw. ob dieser einer stetigen Anpassung bedarf. Es handelt sich um eine Bachelorarbeit, die im Rahmen des Studiums der Germanistik an der Universität Bielefeld angefertigt wurde.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.09.2020
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Der Wandel von Männlichkeit im Ersten Weltkrieg
10,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Krieg, Militär und Männlichkeit, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie lebten und überlebten deutsche Soldaten an der Front während des Ersten Weltkrieges? Wie hat sich ihre Einstellung zum Krieg und wie haben sie sich selbst verändert? Diese Arbeit soll zeigen, dass die ursprüngliche Abenteuerlust und Hoffnung auf Ehre schnell der brutalen Realität an der Front weichen musste. Die Männlichkeit, die vor dem Krieg als Ideal galt, konnte währenddessen nicht aufrecht erhalten werden. Dies soll am Roman 'Im Westen nichts Neues' von Erich Maria Remarque geschehen. Obwohl ein fiktionaler Text, ist der Roman ein wahrheitsabbildendes Zeugnis für die Situation der deutschen Frontsoldaten. Das Problem, einen fiktionalen Text als historische Quelle zu benutzen, soll als Grundlage der Arbeit als erstes erläutert und gelöst werden. An verschiedenen Punkten wird dargelegt, weshalb dem Roman, der auch heute noch zum Kanon der Weltliteratur zählt, ein derartiger Wahrheitsgehalt zugeschrieben wird. Als weitere Grundlage wird der Begriff der hegemonialen Männlichkeit eingeführt und diskutiert. Die Thesen Connells und weitere Forschungsliteratur zeigen, wie Männlichkeitsideale entstehen, sich entwickeln und verändern. Außerdem wird ein kurzer Überblick über die Darstellung der Männlichkeit in anderen Kriegsromanen gegeben.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 24.09.2020
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