Angebote zu "Fremde" (22 Treffer)

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Das Eigene und das Fremde
25,90 CHF *
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Es scheint grade die Nähe zu sein, die die Fremden in weite Ferne rücken lässt und zum Problem für die Mehrheit macht. Die europäische Nachkriegsgeschichte ist, vor allem für die industriellen Zentren, immer auch eine Geschichte der Einwanderung gewesen, verbunden mit einer nachhaltigen Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Dies trifft insbesondere auf das Wirtschaftswunderland Bundesrepublik zu. Mit den Fremden, die nicht nur blieben, sondern auch Fremde blieben, stellte sich erneut die Frage:Wie umgehen mit dem kulturell Entfernten, dem Ressentiment, der Angst? Erst seit dem Ende der Nachkriegszeit wird auch in der mittlerweile grossgewordenen Bundesrepublik wieder vermehrt jener Begriff verwandt, der - lange Zeit tabuisiert - vergangen Scheinendes heraufbeschwört und zugleich wieder Aktuelles beschreiben soll: Rassismus. Ist Rassismus alltäglich? Können Ausschlüsse, Diskriminierungen und Diffamierungen fast aller Art als rassistisch bezeichnet werden? Steigt Rassismus aus den Tiefen dumpfer Gefühle auf, oder beschreibt er gesellschaftliche Verhältnisse? Ist Rassismus nur ein ideologisches oder auch ein praktisches Problem? Oder beides? Setzt sein angebliches Gegenstück, der Antirassismus, am Ende voraus, was er zu bekämpfen vorgibt? In der alten Bundesrepublik, aber auch in der ehemaligen DDR sind diese Fragen selten oder gar nicht analytisch behandelt worden. Im übrigen (West-)Europa aber gab und gibt es unter dem Begriff 'Rassismus' eine differenzierte Debatte. Dieser Sammelband spürt den vielfältigen Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach, denen 'die anderen' gegenwärtig ausgesetzt sind. Die Beiträge von deutschen, britischen und französischen Autoren nehmen die europäische Diskussion zum Thema Rassismus auf und ordnen das Phänomen in übergreifende Zusammenhänge (multikulturelle Gesellschaft, Ethnizität, Ambivalenz der Moderne gegenüber dem Fremden) ein. Mit Beiträgen von Etienne Balibar, Zygmunt Bauman, Ulrich Bielefeld, Stephen Castles, Phil Cohen, Jacqueline Costa-Lascoux, Colete Guillaumin, Friedrich Heckmann, Robert Miles, Frank-Olaf Radtke, Jan Philipp Reemtsma und Pierre-André Taguieff. Ulrich Bielefeld, Dr. phil., Soziologe, Leiter des Arbeitsbereiches 'Nation, Ethnizität und Fremdenfeindlichkeit' am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Von Bitterfeld in die Welt
10,90 CHF *
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In Leipzig geboren, führte der Lebensweg des Autors über Bitterfeld, Berlin, Heilbronn, Tübingen und Bielefeld nach Paderborn. Nicht alle Ortswechsel waren freiwillig bzw. eigeninitiativ, doch lassen sie erkennen, dass er weiss, wovon er spricht, wenn er versucht, die Geschehnisse in Deutschland nach 1957 politisch und wirtschaftlich einzuordnen. Studium und Beruf gaben ihm die Möglichkeit, diesen Horizont in besonderer Weise zu erweitern. Es fällt auf, dass besonders seine Begabung, auf Menschen zugehen zu können und diese in der ihnen eigenen Art zu schätzen, dazu beigetragen hat, politische Strömungen, wenn auch nicht immer zu akzeptieren, so doch meist zu verstehen. Geprägt hat ihn sicher die Notwendigkeit, sich schon als Kind in fremder Umwelt zurechtfinden zu müssen sowie die Bereitschaft der Mutter, sich selbstlos der Eingewöhnung und dem Fortkommen des Sohnes zu widmen. Obwohl er im Laufe der Zeit ein, wie er immer formuliert 'Beuteschwabe' geworden ist, brach er doch nach dem Studium aus und verliess die Wahlheimat Heilbronn. Jenseits der Mainlinie, für viele Schwaben damals unvorstellbar, fand er eine neue Heimat. Liebe und Beruf machten ihn erneut sesshaft. So kam es, dass ihn mit der Zwischenstation Bielefeld der Lebensweg von Bitterfeld hinaus in die Welt führte - jeweils nicht dauerhaft, aber intensiv genug, um zu lernen, fremde Kulturen zu bewerten und einzuordnen. Vielfach war er als 'Pionier' tätig... Eine empfehlenswerte, ebenso informative wie unterhaltsam geschriebene und gleichermassen besondere Biographie. 'Reisen' Sie mit dem Autor durch sein Leben, einen Grossteil moderner deutscher wie europäischer Geschichte sowie durch die ganze Welt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Ausgewählte orthographische Fehlerquellen
5,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: keine Benotung, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Phonetik und Orthographie, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Möchte man eine fremde Sprache lernen, so muss man sich nicht nur mit Grammatik, deren Anwendung und der mündlichen Sprachproduktion auseinandersetzen, auch und besonders das Zusammenspiel von Lauten und deren Umsetzung in schriftliche Zeichen sind wesentliche Bestandteile des Fremdsprachenlernens, da die Lautwahrnehmung das Schreiben beeinflusst und diese wiederum das Sprechen durchdringt. Leider kann der Satz 'Sprich, wie du schreibst' im Deutschen nicht ohne Einschränkung angewendet werden, Laute und Buchstaben sind nicht zwangsläufig identisch. Wie soll ein Deutschlerner am Anfang seines Lernprozesses beispielsweise verstehen, dass 'ich' und 'ach' nicht beide gleich, das 'ch' nicht immer wie [ç] ausgesprochen wird, wenn er sich nicht mit der Laut-Buchstaben- Beziehung auseinandersetzt? Wie soll ein Spanier verstehen, dass er das (erste) 'e' in dem Wort 'beten' länger auszusprechen hat, jedoch so geschrieben wird, wie er es aussprechen würde, weil es im Spanischen keinerlei Unterscheidung für die Länge der Vokale gibt, die Vokale also immer gleich kurz ausgesprochen werden? Diese Schwierigkeiten spanischsprachiger Lerner beim Erwerb der deutschen Sprache sollen in der vorliegenden Seminararbeit untersucht werden. Anhand ausgewählter Beispiele soll die Problematik der unterschiedlichen Verschriftlichung der Laute veranschaulicht werden. Zunächst soll ein Überblick über die verwendeten Begriffe 'Phonetik', 'Phonologie' und 'Orthographie' gegeben werden. Anschliessend werden die generellen Unterschiede des deutschen und spanischen Phoneminventars kurz vorgestellt und die daraus resultierenden möglichen Fehlerquellen in der Aussprache und der Schreibung veranschaulicht werden. Daran anknüpfend sollen anhand vier ausgewählter Beispiele die Komplexität und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Lauten in Buchstaben (und umgekehrt) bei der Erlernung des Deutschen für spanischsprachige Lerner heraus gearbeitet werden. Schliesslich soll in diesem Zusammenhang auch auf diese Problematik als Ergebnis mangelnder Wertschätzung einer fundierten Ausspracheschulung im DaF-Unterricht eingegangen werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Interkulturelles Lernen in der Grundschule
35,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: 2,0, Universität Bielefeld, 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund der vielfältigen Begegnungen mit anderen Sprachen und Kulturen an den Schulen ist es von besonderer Bedeutung, Kindern und Jugendlichen eine Erziehung zu ermöglichen, welche Toleranz, Anerkennung, Verständnis und Mitgefühl gegenüber Menschen anderer Herkunft erzielen soll. Durch beispielsweise verschiedene Religionen, andere Hautfarben, fremde Sprachen, andere Mentalitäten u.ä. können ungewollte Angstzustände hervorgerufen werden, die dann vermutlich zu Vorurteilen und Rassismus gegen Ausländer führen. Die Bildungseinrichtungen aber auch die Gesellschaft müssen dem entgegenwirken und versuchen, für ein friedliches Miteinander in diesem multikulturellen Land zu sorgen. Da besonders Kinder im Grundschul- und Vorschulalter viel aufnahmefähiger sind als Erwachsene ist es wichtig, dass interkulturelle Erziehung so früh wie möglich, das heisst vor allem in den Grundschulen und auch in den Kindergärten, immer mehr Gewicht erhalten sollte. Auf welchen Problemen und Begebenheiten die Konzepte der interkulturellen Pädagogik beruhen und wie das Bildungssystem versucht, allen Kindern eine Erziehung zu Toleranz und Humanität zu ermöglichen, soll in dieser Arbeit analysiert und dargelegt werden. Bevor ich auf die wesentlichen Merkmale der interkulturellen Bildung und Erziehung eingehe, erscheint es notwendig, einige Begriffe und Tatsachen bezüglich der Interkulturalität näher zu erläutern. Der Interkulturalität (ebenso wie der Multikulturalität) liegt der Begriff der Kultur zu Grunde. Deshalb ist es wichtig, diesen einleitend zu klären, bevor auf das Thema der interkulturellen Erziehung näher eingegangen wird. Aber nicht nur die Definition, auch die Bedeutung von Kultur für Kinder und Erwachsene werde ich versuchen darzustellen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.08.2020
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Das Eigene und das Fremde
14,40 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Es scheint grade die Nähe zu sein, die die Fremden in weite Ferne rücken läßt und zum Problem für die Mehrheit macht. Die europäische Nachkriegsgeschichte ist, vor allem für die industriellen Zentren, immer auch eine Geschichte der Einwanderung gewesen, verbunden mit einer nachhaltigen Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Dies trifft insbesondere auf das Wirtschaftswunderland Bundesrepublik zu. Mit den Fremden, die nicht nur blieben, sondern auch Fremde blieben, stellte sich erneut die Frage:Wie umgehen mit dem kulturell Entfernten, dem Ressentiment, der Angst? Erst seit dem Ende der Nachkriegszeit wird auch in der mittlerweile großgewordenen Bundesrepublik wieder vermehrt jener Begriff verwandt, der - lange Zeit tabuisiert - vergangen Scheinendes heraufbeschwört und zugleich wieder Aktuelles beschreiben soll: Rassismus. Ist Rassismus alltäglich? Können Ausschlüsse, Diskriminierungen und Diffamierungen fast aller Art als rassistisch bezeichnet werden? Steigt Rassismus aus den Tiefen dumpfer Gefühle auf, oder beschreibt er gesellschaftliche Verhältnisse? Ist Rassismus nur ein ideologisches oder auch ein praktisches Problem? Oder beides? Setzt sein angebliches Gegenstück, der Antirassismus, am Ende voraus, was er zu bekämpfen vorgibt? In der alten Bundesrepublik, aber auch in der ehemaligen DDR sind diese Fragen selten oder gar nicht analytisch behandelt worden. Im übrigen (West-)Europa aber gab und gibt es unter dem Begriff 'Rassismus' eine differenzierte Debatte. Dieser Sammelband spürt den vielfältigen Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach, denen 'die anderen' gegenwärtig ausgesetzt sind. Die Beiträge von deutschen, britischen und französischen Autoren nehmen die europäische Diskussion zum Thema Rassismus auf und ordnen das Phänomen in übergreifende Zusammenhänge (multikulturelle Gesellschaft, Ethnizität, Ambivalenz der Moderne gegenüber dem Fremden) ein. Mit Beiträgen von Etienne Balibar, Zygmunt Bauman, Ulrich Bielefeld, Stephen Castles, Phil Cohen, Jacqueline Costa-Lascoux, Colete Guillaumin, Friedrich Heckmann, Robert Miles, Frank-Olaf Radtke, Jan Philipp Reemtsma und Pierre-André Taguieff. Ulrich Bielefeld, Dr. phil., Soziologe, Leiter des Arbeitsbereiches 'Nation, Ethnizität und Fremdenfeindlichkeit' am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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Interkulturelles Lernen in der Grundschule
41,20 € *
ggf. zzgl. Versand

Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: 2,0, Universität Bielefeld, 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund der vielfältigen Begegnungen mit anderen Sprachen und Kulturen an den Schulen ist es von besonderer Bedeutung, Kindern und Jugendlichen eine Erziehung zu ermöglichen, welche Toleranz, Anerkennung, Verständnis und Mitgefühl gegenüber Menschen anderer Herkunft erzielen soll. Durch beispielsweise verschiedene Religionen, andere Hautfarben, fremde Sprachen, andere Mentalitäten u.ä. können ungewollte Angstzustände hervorgerufen werden, die dann vermutlich zu Vorurteilen und Rassismus gegen Ausländer führen. Die Bildungseinrichtungen aber auch die Gesellschaft müssen dem entgegenwirken und versuchen, für ein friedliches Miteinander in diesem multikulturellen Land zu sorgen. Da besonders Kinder im Grundschul- und Vorschulalter viel aufnahmefähiger sind als Erwachsene ist es wichtig, dass interkulturelle Erziehung so früh wie möglich, das heißt vor allem in den Grundschulen und auch in den Kindergärten, immer mehr Gewicht erhalten sollte. Auf welchen Problemen und Begebenheiten die Konzepte der interkulturellen Pädagogik beruhen und wie das Bildungssystem versucht, allen Kindern eine Erziehung zu Toleranz und Humanität zu ermöglichen, soll in dieser Arbeit analysiert und dargelegt werden. Bevor ich auf die wesentlichen Merkmale der interkulturellen Bildung und Erziehung eingehe, erscheint es notwendig, einige Begriffe und Tatsachen bezüglich der Interkulturalität näher zu erläutern. Der Interkulturalität (ebenso wie der Multikulturalität) liegt der Begriff der Kultur zu Grunde. Deshalb ist es wichtig, diesen einleitend zu klären, bevor auf das Thema der interkulturellen Erziehung näher eingegangen wird. Aber nicht nur die Definition, auch die Bedeutung von Kultur für Kinder und Erwachsene werde ich versuchen darzustellen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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Ausgewählte orthographische Fehlerquellen
8,30 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: keine Benotung, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Phonetik und Orthographie, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Möchte man eine fremde Sprache lernen, so muss man sich nicht nur mitGrammatik, deren Anwendung und der mündlichen Sprachproduktionauseinandersetzen, auch und besonders das Zusammenspiel von Lauten und derenUmsetzung in schriftliche Zeichen sind wesentliche Bestandteile desFremdsprachenlernens, da die Lautwahrnehmung das Schreiben beeinflusst unddiese wiederum das Sprechen durchdringt.Leider kann der Satz 'Sprich, wie du schreibst' im Deutschen nicht ohneEinschränkung angewendet werden, Laute und Buchstaben sind nicht zwangsläufigidentisch. Wie soll ein Deutschlerner am Anfang seines Lernprozessesbeispielsweise verstehen, dass 'ich' und 'ach' nicht beide gleich, das 'ch' nichtimmer wie [ç] ausgesprochen wird, wenn er sich nicht mit der Laut-Buchstaben-Beziehung auseinandersetzt?Wie soll ein Spanier verstehen, dass er das (erste) 'e' in dem Wort 'beten' längerauszusprechen hat, jedoch so geschrieben wird, wie er es aussprechen würde, weiles im Spanischen keinerlei Unterscheidung für die Länge der Vokale gibt, die Vokalealso immer gleich kurz ausgesprochen werden?Diese Schwierigkeiten spanischsprachiger Lerner beim Erwerb der deutschenSprache sollen in der vorliegenden Seminararbeit untersucht werden. Anhandausgewählter Beispiele soll die Problematik der unterschiedlichen Verschriftlichung derLaute veranschaulicht werden.Zunächst soll ein Überblick über die verwendeten Begriffe 'Phonetik', 'Phonologie' und'Orthographie' gegeben werden. Anschließend werden die generellen Unterschiede desdeutschen und spanischen Phoneminventars kurz vorgestellt und die darausresultierenden möglichen Fehlerquellen in der Aussprache und der Schreibungveranschaulicht werden.Daran anknüpfend sollen anhand vier ausgewählter Beispiele die Komplexität und dieSchwierigkeiten bei der Umsetzung von Lauten in Buchstaben (und umgekehrt) bei derErlernung des Deutschen für spanischsprachige Lerner heraus gearbeitet werden. Schließlich soll in diesem Zusammenhang auch auf diese Problematik als Ergebnismangelnder Wertschätzung einer fundierten Ausspracheschulung im DaF-Unterrichteingegangen werden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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Schul- und Leistungsangst: Ein kurzer Überblick...
13,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Universität Bielefeld, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Angst spielt im Erleben und im Verhalten der Menschen eine zentrale Rolle. Einerseits besitzt sie wichtige Schutzfunktionen, nämlich dann, wenn sie in lebenswichtigen Situationen auftritt. Andererseits gibt es aber auch Angst als Persönlichkeitsmerkmal, d.h. es ist eine stark ausgeprägte Angstbereitschaft, eine allgemeine Ängstlichkeit, vorhanden. Die Einführung in die Schule bedeutet in jedem Fall eine, wenn auch zeitlich begrenzte Isolierung und Trennung von der fürsorglichen Mutter. Gleichzeitig wird der Schüler mit einer neuen Anforderungssituation konfrontiert, d.h. er muss Leistung erbringen. In der Schule wird Leistung im Zusammenhang mit verschiedenen geistigen und körperlichen Aktivitäten gefordert. Ein wichtiges Merkmal schulischer Bedingungen ist die Leistungsmessung. Ein positiver Ausfall der Leistungsmessung kann eine durchaus günstige Auswirkung auf die Lernmotivation, die Lernwilligkeit und die Anstrengungsbereitschaft haben. Die Leistungsforderung und -messung, wie sie in der Schule stattfindet, ist für das Kind eine völlig neuartige und fremde Situation, die als bedrohlich empfunden werden kann. In manchen Fällen entsteht Angst. Viele Schüler haben Angst vor Misserfolg und auch Angst davor, die eigenen Eltern zu enttäuschen. In manchen Fällen stellen die Eltern auch sehr hohe, manchmal zu hohe Erwartungen an das Kind, die es nicht erfüllen oder nur unter enormster Anstrengung erfüllen kann; eine derartige Situation wirkt sich zusätzlich aggravierend auf die Situation des Kindes aus.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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Welche Chancen bietet Interkultureller Unterric...
13,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Note: 1,0, Universität Bielefeld (Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Vertiefung zum Profil 'Umgang mit Heterogenität' (VK), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung 'Interkulturelles Lernen heißt, Unvertrautem mit Neugierde zu begegnen, das Fremde als Bereicherung der eigenen Kultur und als selbstverständlichen Teil des Alltags wahrnehmen und erfahren'.1 Diese stellt nur eine von sehr vielen formulierten Definitionen für Interkulturelles Lernen dar und lässt vermuten, um was es auch bei dem Konzept des Interkulturellen Unterrichts an Deutschen Schulen schwerpunktmäßig gehen könnte. Nämlich der Vermittlung von besonderen Kompetenzen, die es jedem Schüler ermöglichen, sich in einer mehr und mehr globalen, von Migration und kulturellen Unterschieden geprägten Welt zurechtzufinden, in der eben nicht immer gleiche kulturelle Verständigungsebenen aufeinandertreffen. Gerade in den westeuropäischen Gesellschaften ist Multikulturalität zu einem faktischen Wesensmerkmal geworden (Otten/Treuheit 1994, S. 12). Dies kann ohne wichtige Vorkenntnisse über fremde Sitten, Bräuche, Sprachen oder Gewohnheiten zu teilweise erheblichen Missverständnissen unter Mitgliedern verschiedener Kulturen führen. Die Entwicklung zu einer multikulturellen Gesellschaft ist bekannterweise auch in Deutschland seit vielen Jahren ein großes Thema, welches vielfach in den Medien diskutiert wurde und dem immer wieder attestiert wurde, dass in diesem Bereich noch erheblicher Nachholbedarf hinsichtlich dem verständnisvollen und von kultureller Akzeptanz, sowie Lernbereitschaft geprägten Miteinander besteht. Häufig kam und kommt es durch Interkulturelle Unwissenheit oder Scheu vor dem 'Fremden' zu Abgrenzungen unter den Kulturen in ein und demselben Land, einem Deutschland, das inzwischen für viele Kulturen das Zuhause darstellt. Leider möchten dennoch immer noc

Anbieter: Thalia AT
Stand: 08.08.2020
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